Château Léoville-Barton, St.Julien, Bordeaux, Frankreich 2005

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Verschwenderisches Bukett schwarzer Früchte und Beeren, Tabak, Leder, Kakao, Bitterschokolade. Ein intensiver, konzentrierter Wein mit großer Fruchtfülle, würzigen Unterholznoten, satte mächtig druckvolle Tannine im Mund, keineswegs überkonzentriert, einfache, schiere Eleganz und Harmonie mit dezenter Adstringenz.

Meine jüngste Notiz zu 2005 war voller Begeisterung: Verschwenderisches Bukett schwarzer Früchte und Beeren, Tabak, Leder, Kakao, Bitterschokolade. Ein intensiver, konzentrierter Wein mit großer Fruchtfülle, würzigen Unterholznoten, satte mächtig druckvolle Tannine im Mund, keineswegs überkonzentriert, einfache, schiere Eleganz und Harmonie mit dezenter Adstringenz. Unbedingt kaufen.

Wie häufig ich schon auf Château Léoville-Barton, 2iem Grand Cru Classé zu Besuch war, kann ich ohne es zu prüfen nicht genau sagen. Was ich aber mit Sicherheit von jedem Besuch sagen kann ist, dass hier jede meiner Primeur-Verkostungen (Fassproben des letzten geernteten Jahrgangs) für mich immer etwas ganz Besonderes war. Nicht nur dank der erstklassigen Qualität der Weine, sondern auch wegen der Präsenz von Anthony Barton, dem Besitzer des Weinguts.

Anthony Barton stammt aus einer irischen Weinhandelsfamilie, die schon frühzeitig (1745) als die wichtigsten Weinhändler in Bordeaux galten. Anthony, ein Grandseigneur in der Bordelaiser Weinwelt von heute, hat jede dieser Weinproben mit Anekdoten, gewitzten Sprüchen englischen Humors, oder scherzhaften, unvergesslichen, inzwischen legendären Weisheiten bereichert. Dabei wäre es bei den, nicht nur für mich, großartigen Weinen gar nicht notwendig gewesen in irgendeiner Form abzulenken.

Tochter Lilian Barton-Sartorius hat die Nachfolge längst angetreten und verantwortet die dazu gehörigen Château Langoa Barton so wie Château Mauvesin Barton.

Die 45 ha Rebfläche sind mit 72% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot und 8% Cabernet Franc bepflanzt. Der Anteil an Cabernet Sauvignon ist selbst im Medoc ungewöhnlich hoch. Vermutlich haben die Weine auch dadurch eine längere Entwicklung bis zur Reife und etwas mehr fleischige Tannine als jene mit einem größeren Merlot-Anteil.

Es gibt nicht viele Weingüter im Bordelaise die wie Léoville Barton in zwei Jahrzehnten (1990–2010) viele große Weine produzierten. Die Besten, zum Teil nur noch als Einzelflaschen erhältlichen, Jahre 2010, ’09, ’08, ’06,’05, ’03, ’00, ’01 sollten in keinem Keller eines Bordeauxfans fehlen. Vor allem nicht, weil die Preise immer fair geblieben sind, weit unter dem Niveau der Premier Crus liegen, aber gleiches Qualitätsniveau bieten. Eine Kaufempfehlung nicht nur für das anstehende Weihnachtsfest!

Wineterminator (Opens external link in new windowwww.wineterminator.de) schreibt zu 2003: Fantastische Nase mit satter Frucht, Cassis und Brombeere, frisch gebrühter Espresso, Zedernholz, Lakritz und etwas Bitterschokolade, gewaltiger Druck am Gaumen und enorme Länge – 95/100. Jede Suche wert.

Meine jüngste Notiz zu 2005 war voller Begeisterung: Verschwenderisches Bukett schwarzer Früchte und Beeren, Tabak, Leder, Kakao, Bitterschokolade. Ein intensiver, konzentrierter Wein mit großer Fruchtfülle, würzigen Unterholznoten, satte mächtig druckvolle Tannine im Mund, keineswegs überkonzentriert, einfache, schiere Eleganz und Harmonie mit dezenter Adstringenz. Unbedingt kaufen.

2016-10-15T21:46:56+00:00 Dezember 19th, 2014|Kategorien: 2005, Frankreich, Rotwein, Verkostungsnotizen|

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