Voski, Voskéat / Garandmak, Zorah Wines, Armenien 2014

Inzwischen mehrere Male verkostet und immer zu unterschiedlichen Zeiten, Anlässen und Gelegenheiten. So kann ich mir sicher sein, dass ich vom ersten Eindruck dieses Weines nicht einfach Situationsbedingt hellauf begeistert war. Auf gut deutsch gesagt, habe ich den Wein auf Herz und Nieren geprüft. Meine Freude und Überzeugung an der Qualität dieser Weine vom Fuß des Berges Ararat, ist also ungebrochen, beim Weisswein wie bei seinem ganz großen, roten Bruder, „Yeras“. Unbedingt dekantieren und im großen Burgunderglas trinken, weil der Wein noch zu jung ist und er es mit viel Sauerstoff seinen Genießern dankt.
Die Pflanzlichen Noten im ersten Eindruck werden von dezenten Zitrus,- Limettenaromen begleitet. Steinobstkerne, frische Haselnuss, reife Papaya zählen zu den stärksten Dufteindrücken. Im Geschmack ist der Wein stoffig und durchaus als körperreich zu beschreiben. Die weiche, jetzt schon harmonisch wirkende Textur, wird sich mit der Zeit noch glätten, noch feiner, sahnig und runder präsentieren. Ein Wein, der in seiner Jugend schon überzeugend schmeckt, wild, kraftvoll mit reicher Aromatik. Der über 6000 jährigen Weingeschichte in dieser Region macht er auf alle Fälle große Ehre. Der Nachfolgende Jahrgang 2015 sollte mit mehr Reifezeit im Keller belohnt werden

€ 22,90 Bezugsquelle: http://www.linke-weine.de

2017-03-30T16:15:17+00:00 März 30th, 2017|Kategorien: 2014, Verkostungsnotizen, Weißwein|Tags: , |