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	<title>Degustationsnotizen &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>Degustationsnotizen &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>51. Mainzer Weinbörse 04/2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 15:17:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alle Jahre wieder bin ich auf der Mainzer Weinbörse des VDP (Verein der Prädikatsweingüter Deutschland), die für mich neben der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alle Jahre wieder bin ich auf der <strong>Mainzer Weinbörse</strong> des <strong>VDP</strong> (Verein der Prädikatsweingüter Deutschland), die für mich neben der Düsseldorfer <strong>PROWEIN, </strong>die bedeutendste Weinmesse und wichtigster Treffpunkt für den DEUTSCHEN WEIN und seine Macher ist. Hier kann man in zwei Tagen einen umfassenden Einblick in den aktuellen Jahrgang gewinnen, riechen und schmecken was den Weintrinker in absehbarer Zeit erwartet, bzw. verkauft und eingeschenkt wird. Hier werden die Weine der aktuellen Jahrgänge präsentiert welche derzeit auf dem Markt im Rennen sind. Die Spitzen sind oft knapp, schnell sein lohnt sich, besonders bei Jahrgängen wie 2024 der in seiner Menge durch viele Wetterkapriolen in allen Anbaugebieten sehr stark dezimiert wurde, in schlimmsten Fällen zwischen 80 &#8211; 100 Prozent. </p>



<p>Es wird viel diskutiert über den erstmals vorgestellten Jahrgang 2024. Seine Qualitäten, Vorzüge, Probleme, Mengen und natürlich auch seine Preise. Die Qualitäten sind letztendlich gut bis sehr gut, Spitzenweine gibt es keine.  Am Rande wurde teils heftig debattiert, selten gejubelt. Der Jahrgang ist laut den meisten Stimmen gut wie immer. Man hat dazu gelernt, es ist wie in Bordeaux, Burgund oder sonst wo in der Welt des Weines. Schlechte Jahre gibt es nicht mehr, höchstens Totalausfälle durch Frost oder Hagelschäden. Wenn der neue Jahrgang auf den Markt gebracht wird findet heute jeder Winzer eine Erklärung warum er ist wie er ist. Gut so!  Ich habe auch noch nie bei all den Auseinandersetzungen über Mengen und Qualitäten erlebt, dass mir ein Winzer ins Ohr geflüstert hat: dieses Jahr war erstklassig, alles hat gepasst auch die Mengen waren sehr gut und deshalb gehen wir dieses Jahr mit den Preisen in die andere Richtung &#8211; nach unten. </p>



<p>Demnach könnte man meinen, sehr gute Jahrgänge gab es im Weinbau noch nie. Alles, egal was, Material oder Personal wird immer nur teurer, so auch der neue Jahrgang, dabei spielt die Qualität oft nicht die erste Geige. So hoffe ich für alle Beteiligten, dass 2024 trotz der derzeitigen Ablehnung von Alkohol, dem rückläufigen Interesse an Wein, den Umsatzrückgängen der letzten drei Jahre, immerhin sind das knapp zehn Prozent und all den Gerüchten über die scheinbar ausschließlich negative Wirkung des Alkohols, eine zusätzliche Preiserhöhung dem Interesse und der Genussfreude am Wein, nicht allzu sehr schadet. Ich wünsche der Branche ein zeitnahes Ende der vielen Verunsicherungen und Kampagnen die derzeit regelmäßig meistens im eigenen Interesse der Auftraggeber gemacht werden. </p>



<p>Mein Fazit der diesjährigen<strong> Weinbörse</strong> ist, wenn es um die Qualität geht, durchaus positiv, mit sehr guten aber auch ein paar enttäuschenden Weinen bei großen Namen. Preiserhöhungen insbesondere bei den Basisweinen halte ich trotz allem für unangebracht vor allem  im Sinne des Konsumenten. In den vergangenen Jahren hat die ganze Branche doch satt Kasse gemacht.  Erkennbar an den wahnsinnigen Investitionen der Betriebe. Für den Konsumenten sind insbesondere die Basisweine nahe 10 € derzeit am Limit, aber nicht die Freude am Wein! Ich bin gespannt wie sich der Markt entwickelt. <strong>Ein dickes DANKESCHÖN allen Mitgliedern des VDP&#8217;s und dem gesamten</strong> <strong>Team für eine weitere, bestens organisierte WEINBÖRSE! </strong><br>Nachfolgend wie immer ohne Punkte und Geschiss ein paar Weinnotizen meiner Eindrücke. Ich ergänze in kurzen Zeitabschnitten  regelmäßig.</p>



<p><strong>FRANKEN</strong></p>



<p><strong>2024 Sulzfelder Gelber Muskateller trocken, Zehnthof Luckert</strong> Im Duft eine Wolke voller Frühlingsblüten, Jasmin und gelbe Rosen. Von den zahlreichen Früchten erinnere ich mich an Weintrauben, Birnen und Ananas. Der Mund ist vom ersten Tropfen an ausgefüllt mit einem saftigen, frischen Wein der mehr als nur fordernd wirkt, sondern geradezu seinen Trinker animiert den nächsten Schluck zu nehmen. Hier spielt neben den Blüten und Früchten, die sehr gut eingebundene, reife Säure keine Nebenrolle, ganz im Gegenteil, sie hat scheinbar alles im Griff. Auf in den nahenden Frühling und Sommer. </p>



<p><strong>2024 Sulzfelder Silvaner trocken, Zehnthof Luckert</strong> Ich mag die Rebsorte Silvaner sehr gerne, auch wenn sie im Rebsortenspiegel etwas untergeht und beim Konsumenten, mit Ausnahme in Franken und Baden, weniger Nachfrage erfährt. Sie hätte es wie Weißer Burgunder durchaus verdient. Paradebeispiele liefern zB die fränkischen Winzer des VDP&#8217;s. So auch die Luckert&#8217;s vom Zehnthof in Sulzfeld oder Rainer Sauer aus Eschendorf. Dieser Ortswein hat mich schon beim anriechen  wachgerüttelt. Wie bei den Luckert&#8217;schen Silvanern erwartet, die dezente, aber glasklare Aromatik der Rebsorte: Birnen, Steinobst, Stachelbeere, Rhabarber, Heu, Jute. Seine Zurückhaltung im Duft macht der saftige Geschmack mit der ausgewogenen Säure dann wieder wett. Ein köstlicher Wein zu vielen Gemüsesorten von Fenchel bis Spargel, Kartoffeln oder Zwiebeln. </p>



<p><strong>2022 Sulzfelder Spätburgunder <em>unfiltriert</em>, trocken,</strong> <strong>Zehnthof Luckert</strong> schon bei der ersten Begegnung mit der Nase kommt Freude auf, insbesondere wenn man an frühere Zeiten des Deutschen Rotweins denkt. </p>



<p><strong>2022 Sulzfelder Sonnenberg Frühburgunder 1 G. trocken<em>,</em> Zehnthof Luckert</strong></p>



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		<title>2023 Grüner Veltliner Ried Spiegel  „Edition PAULA BOSCH“</title>
		<link>https://paula-bosch.de/gruener-veltliner-ried-spiegel-1-oetw-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2025 01:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelle Degustationen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
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		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bernhard Ott WAGRAM Österreich Die 1. Lage Ried Spiegel zeigt im Jahrgang 2023 all jene Eigenschaften, die ihr zu eigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:48px">Bernhard Ott WAGRAM Österreich</h2>



<p></p>



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<p>Die 1. Lage Ried Spiegel zeigt im Jahrgang 2023 all jene Eigenschaften, die ihr zu eigen sind, nämlich eine ausgeprägt kühle Finesse mit steinreichen Noten, eine markante Frischepräsenz. In diesem Jahr ist sie schon ganz deutlich erkennbar in ihrem ersten Auftakt, in der ersten Duftwolke, die dezent, dennoch prallgefüllt in die Nasenflügel steigt. Das nicht unkomplizierte Jahr, im Weingarten wie im Weinkeller, stellte hohe Ansprüche an Winzer und Weinmacher welche von den Geistern höchster Qualitätsansprüche getrieben wurden. Und doch ist es meinem Freund und Hexenmeister des Grünen Veltliners, Bernhard Ott, wieder einmal gelungen ganz besondere Weine in die Flaschen zu füllen. Mir hat es in diesem Jahr die 1. Lage Spiegel angetan und deshalb habe ich mich erneut zu einer weiteren Abfüllung der EDITION Paula Bosch, hinreißen lassen.</p>



<p>Der derzeit noch etwas schüchtern, verschlossen wirkende Duft, zeigt aber mit viel Luft im Glas, ein kräutrig, blumig anmutendes Bukett, welches an Frische, Duftigkeit und feiner Würze kaum zu überbieten ist. Genau deshalb wird er immer wieder auf Anhieb zu erkennen sein. Was für eine kleine Persönlichkeit, die sich mit den Jahren der Reife zu einem besonders feinen und delikaten Gewächs entwickeln wird.</p>



<p>Voller Kontraste und Spannung, nervig, spritzig, saftig, weinig und ureigenem Charakter zugleich. Komplex im Gaumen, dennoch schwerelos wie eine Feder zieht er im Gaumen seine Kreise, zwingt seinen Trinker zum Innehalten und entspanntem Genuss.</p>



<p style="margin-top:0;margin-bottom:0"><strong>Passt zu:</strong> Vegetarische Speisen, Fischterrinen, Fleischsülze, Geflügel, Pasta mit Gemüse</p>



<p><strong>Alkohol:</strong> 13 %<br><strong>Trinken:</strong> 2025 – 2035<br><strong>Preis:</strong> 30,50 €<br><strong>Bezugsquelle:</strong> <a href="mailto:p@ulabosch.de">p@ulabosch.de</a></p>



<p></p>
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		<title>Weinseller Journal 32&#124;2023: KALIFORNIEN – GROSSZÜGIGER WEINGENUSS</title>
		<link>https://paula-bosch.de/kalifornien-grosszuegiger-weingenuss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 20:52:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[In den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
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					<description><![CDATA[KALIFORNIEN – GROSSZÜGIGER WEINGENUSS Kaliforniens Weingeschichte geht auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück, als spanische Missionare den Weinbau aus [&#8230;]]]></description>
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<p>Kaliforniens Weingeschichte geht auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück, als spanische Missionare den Weinbau aus Mexiko nach Kalifornien brachten. Nach dem Goldrausch von 1849 breiteten sich die Siedlungen und mit ihnen der Weinbau um die San Francisco Bay aus. Es waren vor allem französische und deutsche Immigranten, die diese Entwicklung primär in den Gebieten Napa Valley und Sonoma prägten. Heute zählt die Region zu den wichtigsten Weinbauregionen der Welt. Paula Bosch hat für uns Trouvaillen aus ihrem Privatkeller entkorkt und uns ihre Favoriten verraten.</p>



<p>Dieser Artikel erschien im Weinseller Journal 32|2023. Hier lesen Sie ihn vollständig: <a href="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2023/10/Paula_Bosch_WSJ_32_Druckreif.pdf">Kalifornien.</a></p>



<p></p>
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		<title>TOM LITWAN</title>
		<link>https://paula-bosch.de/tom-litwan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2021 19:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist mir eine große Freude, dass ich 2021 bei weingood auf der Homepage mit meiner ersten Kolumne über verschiedene [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mir eine große Freude, dass ich 2021 bei <em>weingood</em> auf der Homepage mit meiner ersten Kolumne über verschiedene Winzer, ihre Weine und Regionen in unterschiedlichen Zeitabständen regelmäßig Beiträge verfassen darf.</p>
<p>Wir starten in einer in Deutschland noch wenig bekannten Region, dem Aargau, und logischerweise auch mit einem Winzer, Tom Litwan. Sein Name ist selbst vielen Weinkennern noch unbekannt, aber ich bin mir sicher: Wer einmal seine Weine verkostet hat, wird sein Weinkeller-Management schnell ergänzen. Ich wünsche viel Spaß und Genuss dabei. Lesen Sie hier weiter&#8230;</p>
<p><a href="https://www.weingood.de/blogs/news/weinkolumne-von-paula-bosch-tom-litwan" target="_new" rel="noreferrer noopener"><strong>BEITRAG LESEN auf weingood.</strong></a></p>
<p><img decoding="async" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2021/03/tom-litwan_144_ac9f8533-a0e2-47a4-83d0-e44c3e2f2920.jpg" alt="Bild von Tom Litwan" /></p>
<p><img decoding="async" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2021/03/49a2a4cb-717d-4a2d-914a-7c751669371f_da6659f3-4406-4d8b-9321-b3b447f1c636.jpg" alt="Weinberg" /></p>
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		<title>KOMMT’S WIR MÜSSEN FEIERN</title>
		<link>https://paula-bosch.de/kommts-wir-muessen-feiern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[paula-wordpress-24]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 12:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Produzenten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder einmal winkt ein Fest der Superlative, ein Einzigartiges Ereignis in Sachen Genuss. Rechtzeitig, schon vor vielen Wochen, wurde es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Wieder einmal winkt ein Fest der Superlative, ein Einzigartiges Ereignis in Sachen Genuss. Rechtzeitig, schon vor vielen Wochen, wurde es mit einer ideenreichen, orginellen Einladungskarte in meinem Postkasten angekündigt. Chapeau vorab mit einem dicken Dankeschön dafür.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="980" height="698" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/2_B-H-e1561585625881.jpg" alt="" class="wp-image-12143" style="width:1105px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/2_B-H-e1561585625881.jpg 980w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/2_B-H-e1561585625881-300x214.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/2_B-H-e1561585625881-768x547.jpg 768w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /></figure>



<p><strong>30 JAHRE OTT FASS 4 &amp; 25 JAHRE REISETBAUER QUALITÄTSBRAND</strong></p>



<p>Mit den Weinen des neuen Jahrgangs 2018, feiert das Weingut Bernhard OTT, den 30igsten Jahrgang seines legendären Grünen Veltliner FASS 4. Und weil es gerade so gut passt feiert Bernhard zusammen mit seinem besten Freund, Hans REISETBAUER, dessen 25 jähriges Betriebsjubiläum. Ein einzigartiges Fest und Firmenjubiläum, welches im SÄGEWERK am Mondsee gefeiert wird.</p>



<p>Ich darf mit dabei sein, nicht nur weil auch wir von Anfang an beste Freunde sind, sondern wie die Beiden sagen, ich für sie, vom Beginn ihrer Zeit, als Sommelière im Restaurant Tantris in München und als Qualitätsbotschafterin stets für ihre Produkte garantierte, mit von der Partie war. Ich war all die Jahre zutiefst davon überzeugt und daran hat sich bis heute nichts geändert, wenn es um GRÜNEN VELTLINER geht, ist Bernhard OTT die N° 1 und wenn es um Qualitätsbrände in Österreich geht, steht ein Name ganz oben, Hans REISETBAUER, die andere N° 1.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12144" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340-768x1023.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340-225x300.jpg 225w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340-1153x1536.jpg 1153w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340.jpg 1212w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Für mich hat alles ganz einfach und normal auf der ersten Weinmesse in Wien, der VINOVA, begonnen. Dort lernte ich auf der Suche nach dem besten Grünen Veltliner, Eduard und Junior Bernhard OTT kennen. Die Qualität war so gut, dass ich auf dem Rückweg gleich das Weingut besichtigte und wenige Wochen später in München im Restaurant Tantris, mein erstes FASS 4 öffnete. Der Jahrgang 1993 aus der Ernte ein Jahr zuvor, präsentierte sich prächtig, strahlte wie ein ganz besonderer Edelstein unter all dem prächtigen Pretiosen aus der Wachau, Smaragden der besten Winzer der Region, ja sogar ganz Österreichs.</p>



<p>Auf der Zielgeraden des weltweiten Erfolges ist mein besinnlicher Genussfreund Bernhard OTT, sich und seiner Ideologie, seiner Vorstellung von Qualität, 30 Jahre treu geblieben. Trotz Zweifeln, herausfordernden, teils schwierigsten Jahrgängen, auch Stilfragen, Bernhard ist in den letzten 25 Jahren, seinen Weg gegangen. Dafür gab es einen guten Grund – sein Freund HANS REISETBAUER aus Axberg von der Obstbrennerei Reisetbauer. Sein Freund fürs Leben!</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="941" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-941x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12145" style="width:770px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-941x1024.jpg 941w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-276x300.jpg 276w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-768x836.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-1411x1536.jpg 1411w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-1882x2048.jpg 1882w" sizes="(max-width: 941px) 100vw, 941px" /></figure>



<p>HANS REISETBAUER hat mich auf einer etwas weniger einfachen Begegnung kennengelernt und zwar direkt im Tantris. Es war in seiner Anfangszeit, als er mit seiner Idee und dem gleichzeitigen Wunsch, bester Schnapsbrenner der Welt zu werden, mit seiner Brennerei durchgestartet ist. Anlässlich einer Spirituosenmesse war er in München, um seine Produkte zu präsentieren. Weil er sich aber nicht nur im feinsten Spirituosenhandel, sondern eben auch in den besten Restaurants und Bars präsentiert sehen wollte, kam er danach mit&nbsp;Willi Klinger (ÖWM) ins Tantris zum Dinner.</p>



<p>Klinger, Chef der Weinmarketinggesellschaft Österreichs, stellte mir Reisetbauer mit Engelszungen vor, hielt einen Lobgesang auf die großartige Williamsbirne, Marille, ect. Meine weniger feine Antwort darauf, angesichts der knapp 1000 Schnapsflaschen im Keller, wiederhole ich lieber nicht. Die zurückgelassene Probeflasche schnappte ich dann doch vier Tage später. Keine halbe Stunde später griff ich danach, wenn auch überrascht, so doch überzeugt zum Telefon. Mein Kopf sagte mir: Der Kerl muss nochmals kommen, mit allem was er hat. Das war um die Mittagszeit, vor dem Abendservice, um 17 Uhr stand er an der Bar. Ein paar Stunden später verließ er glücklich, mit einer fetten Bestellung das Tantris, lies mich alleine mit vielen erstklassigen Obstbränden, die im großen Angebot tatsächlich fehlten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="980" height="735" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5569-e1561591716780.jpg" alt="" class="wp-image-12146" style="width:776px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5569-e1561591716780.jpg 980w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5569-e1561591716780-300x225.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5569-e1561591716780-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Blick in die Brennerei</figcaption></figure>



<p>Auf der Prowein Düsseldorf überzeugte er mich mit einer Elsbeere, einer Rarität, aber ich wollte den Schmarren erst gar nicht kosten (0,3 ltr. für 1800 ÖS, das waren etwa 250 DM), das war 1998. Ein Jahr später, am letzten Samstag im Juni, genau vor 20 Jahren, lernte er Bernhard und seinen Vater Eddi, der Marillen wegen kennen. Mit 276 Kilogramm Marillen fuhr er zurück nach Axberg. Diese Tour wiederholt sich seither Jahr für Jahr.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="980" height="735" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5567-e1561591776678.jpg" alt="" class="wp-image-12147" style="width:780px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5567-e1561591776678.jpg 980w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5567-e1561591776678-300x225.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5567-e1561591776678-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Blickfang. Die üblichen Flaschengrößen bei Anlässen dieser Art!</figcaption></figure>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="578" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/Gruppe-1-800x578-2.jpg" alt="" class="wp-image-12149" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/Gruppe-1-800x578-2.jpg 800w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/Gruppe-1-800x578-2-300x217.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/Gruppe-1-800x578-2-768x555.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Seit 2014 gibt es aus der Brennerei Brandstatt von Hans Reisetbauer Junior, die Edition „Paula Bosch“.<br>Mehr dazu finden Sie unter EDITION PAULA BOSCH</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="650" height="357" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/pB-Edition-Ott-e1561651370618.jpg" alt="" class="wp-image-12150" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/pB-Edition-Ott-e1561651370618.jpg 650w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/pB-Edition-Ott-e1561651370618-300x165.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption class="wp-element-caption">Grüner Veltliner Engabrunn, Kamptal, “ Edition Paula Bosch“ gibt es erstmals aus dem Jahr 2017<br>Mehr dazu finden Sie unter EDITION PAULA BOSCH</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Kroatische Zuchtperlen</title>
		<link>https://paula-bosch.de/kroatische-zuchtperlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 14:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Crescendo]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionen]]></category>
		<category><![CDATA[Texte von Paula Bosch]]></category>
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					<description><![CDATA[Paula Boschs Weinkolumne bei CRESCENDO Die kroatische Halbinsel Istrien, umgeben von azurblauem Meer, ist eine Naturschönheit mit faszinierenden Landschaften: Neben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Paula Boschs Weinkolumne bei CRESCENDO</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-1024x768.jpg" alt="Istrien." class="wp-image-10111" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-1024x768.jpg 1024w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-300x225.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-768x576.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-1536x1152.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die kroatische Halbinsel Istrien, umgeben von azurblauem Meer, ist eine Naturschönheit mit faszinierenden Landschaften: Neben malerischen Küstenregionen lieben Touristen die mittelalterlichen Bergdörfer des Mirna-Tals, zum Beispiel Groznjan oder die Trüffelhochburg Motovun. Wer hier hausgemachte Pasta mit frischen Steinpilzen, weißen oder schwarzen Trüffeln probiert hat …</p>



<p><a href="https://crescendo.de/paula-bosch-istrien/">Weiterlesen bei crescendo</a></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Lieblingswein versus Lieblingswinzer „Bernhard OTT“</title>
		<link>https://paula-bosch.de/lieblingswein-versus-lieblingswinzer-bernhard-ott/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Aug 2018 14:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Produzenten]]></category>
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					<description><![CDATA[„Sie haben doch sicher einen Lieblingswein, Frau Bosch, verraten Sie uns auch welchen?“ Wie oft ich diese Frage in meinem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>„Sie haben doch sicher einen Lieblingswein, Frau Bosch, verraten Sie uns auch welchen?“</strong> Wie oft ich diese Frage in meinem Leben schon gehört habe, kann ich nicht sagen, dass ich darauf nie eine Antwort geben konnte, aber schon.</p>



<p>Als ich in den letzten Wochen immer wieder über diese Frage gestolpert bin, ist mir an Stelle einer Antwort, eine für mich sinnvollere Gegenfrage eingefallen, nämlich die nach dem Winzer und seinem Weingut, kurz meinem Lieblingswinzer. Und warum fällt mir dann dazu eine Antwort leichter? Von leichter kann nicht die Rede sein, aber durchaus für mich nachvollziehbarer und verständlicher. Geht es Ihnen nicht auch so, dass Weintrinken eine Stimmungsangelegenheit ist und schon deshalb die Wahl eines Lieblingsweines in einem x-beliebigen Moment völlig falsch sein könnte, weil er trotz aller Vorliebe, so gar nicht passen würde? Welcher Wein denn nun der Richtige ist, in genau dem Augenblick, wo man auf ein Glas des köstlichen Getränks Lust hat, kann nach meiner Auffassung von Lust auf Weingenuss nicht alleine auf einen bestimmten Wein beschränkt werden. Wohl aber, ähnlich wie beim Essen, worauf ich eben gerade Appetit, Lust habe. Weiß, rot oder schäumend, Herkunft, die Rebsorte, das Weingut, einfach der oder die Winzer(in). Jene Person, die im besten Fall für ihre Weine alles gibt. Er oder Sie, ein sympathischer Charakterkopf mit all seinen Macken, Geschichten und, und, und, mein Lieblingswinzer (Winzerin) eben. So stehen bei der Wahl eines (Lieblings)Weines doch erlebte Momente mit Menschen, die ihre Weine personifizieren und dafür stehen. Daraus entstehen für mich, wenn alles passt, im Lauf der Zeit Verbindungen, Bekanntschaften, Lieblingswinzer oder Winzerinnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1008" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-1008x1024.jpg" alt="Bernhard Ott." class="wp-image-10121" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-1008x1024.jpg 1008w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-295x300.jpg 295w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-768x780.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-1512x1536.jpg 1512w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1008px) 100vw, 1008px" /></figure>



<p>Meine erste Liebelei, mein erster LIEBLINGSWINZER, war <strong>BERNHARD OTT</strong> aus der Region Wagram in Niederösterreichs Feuersbrunn. Die Story dazu begann vor 25 Jahren in Wien auf der Weinmesse VINOVA, der heutigen VIEVINUM, die, wie in diesem Jahr 2018, im zweijährigen Rhythmus stattfindet. Dort trafen wir uns zum ersten Mal, das war 1994, ich, mit dem Auftrag beste Weine aus Österreich, für das Restaurant Tantris in München zu finden. Der damals blutjunge Bernhard hatte gerade die Weinbauschule abgeschlossen und durfte unter der Aufsicht des Vaters Eduard, sein Erlerntes ausprobieren. Es hat nicht lange gedauert, bis der feinsinnige Junior vom Vater die Verantwortung für das ganze Weingut bekam.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="754" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-1024x754.jpg" alt="Winzerhaus Ott, Grüner Veltliner, Fass 4." class="wp-image-10124" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-1024x754.jpg 1024w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-300x221.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-768x566.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-1536x1131.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der Jahrgang 1993 war meine erste Bekanntschaft mit den OTT’schen Weinen, mein erster Favorit, der <strong>Grüne Veltliner „Fass 4“</strong>, jenem Signumwein, der heute nach 25 Jahren, laut Bernhard, die goldene Mitte seiner erstklassigen Kollektion darstellt. Eine Flasche davon haben wir vor kurzem, in Erinnerung an ein gemeinsames Vierteljahrhundert, mit Freude und Respekt, auch ein bisserl Ehrfurcht, getrunken. Es war ein Fest für uns, Mensch und Wein. Der 1993 Grüne Veltliner Fass 4 präsentierte sich in heller Bernsteinfarbe, mit gereiftem Duft, der an getrocknete Früchte von Marille bis Zwetschke, Nüsse, Honig, Malz und helle Schokolade erinnerte. Der feste, aber straffe Körper war immer noch sehr lebendig, wenn auch mit ersten Falten. In Summe war der Wein eine große Überraschung und Trinkfreude zugleich.</p>



<p>Dem jungen Weinmacher und Winzer habe ich damals zu Recht vertraut. Den Wein habe ich als Entdeckung stolz auf die Weinkarte im Tantris gesetzt und damit sehr viele Besucher begeistern können. Ihn, den damals schon nach Harmonie im Wein strebenden Jungwinzer, habe ich aber auch davor gewarnt „Eintagsfliegen“ zu produzieren – ich könnte auch ONE NIGHT STANDS dazu sagen.</p>



<p>Die Grünen Veltliner liebe ich heute noch, habe eine leichte Stilkorrektur wohl wahrgenommen und einige Jahre, wegen der leicht schmeckbaren Restsüße und einem Touch mehr Alkohol, immer wieder kritisiert, gejammert, eben wie in jeder guten Beziehung. Im Lauf der Jahre hat Bernhard wieder zu seinem ursprünglichen Stil zurückgefunden und bleibt wie in den vergangenen 25 Jahren, Österreichs <strong>Mister Veltliner</strong>. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen schmücken die Wände im liebevoll restaurierten Weingut. Der Betrieb ist auf 30 Hektar angewachsen, Bernhard hat seine Jugendliebe Maria geheiratet, drei fröhliche Kinder tollen durch Haus und Hof, und wir sind uns treu geblieben. Ganz sicher kann ich zur kompromisslosen Haltung Bernhards, in Sachen Qualität, Stil, Geschmack, Harmonie sowie Natürlichkeit im Wein, behaupten, dass eine große Weiterentwicklung im Sinne von Fortschritt, auch zur 100%ig angewandten Biodynamie, stattgefunden hat und das ist gut so. Haus und Hof meines &#8222;Lieblingswinzers&#8220; ist nicht nur für die Kundschaft, sondern auch schon für den Nachwuchs bestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-768x1024.jpg" alt="2017 Engabrunn Grüner Veltliner." class="wp-image-10123" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-768x1024.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-225x300.jpg 225w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-1152x1536.jpg 1152w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-1536x2048.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p><strong>EDITION PAULA BOSCH.</strong> Mein erster Wein mit eigenem Signum. Ich wählte 2017 Grüner Veltliner „Engabrunn“ trocken, aus der Riede STEIN des benachbarten Kamptals. 2000 Flaschen wurden davon abgefüllt und darauf bin ich mächtig stolz, auch weil Bernhard OTT mir bei den vorangegangenen Fassproben die freie Auswahl ließ, mich für den Wein zu entscheiden, der im schwierigen Jahrgang 2017 mein „Lieblingswein“ in der Ott’schen Kollektion war und vielleicht auch wieder in einem der kommenden Jahre sein wird, wer weiß!?</p>



<p><strong>Lesen Sie die Degustationsnotizen zum Wein unter:</strong> <a href="https://paula-bosch.de/edition/" data-type="page" data-id="8458">EDITION PAULA BOSCH</a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>2012 Yeraz, Areni Noir, Zorah Wines, Armenien</title>
		<link>https://paula-bosch.de/yeraz-areni-noir-zorah-wines-armenien-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 14:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[Zorah]]></category>
		<category><![CDATA[Zorik Gharibian]]></category>
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					<description><![CDATA[Yeraz, aus Areni Noir war für mich ein ganz besonderes Geschmackserlebnis und weil mir Weine aus Armenien völlig unbekannt waren, [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Yeraz</strong>, aus Areni Noir war für mich ein ganz besonderes Geschmackserlebnis und weil mir Weine aus Armenien völlig unbekannt waren, habe ich auch diesen Wein vor einer Beschreibung in meinen Weinnotizen mehrmals probiert, genauer gesagt, getrunken. Zur Nachahmung absolut nicht empfohlen! Die letzten Flaschen sind dem Importeur nur mit Mühen und guten Worten aus dem Lager zu locken, da nur noch sehr kleine Mengen geliefert werden können. Allerdings spricht auch der Preis gegen alltäglichen Genuss. Dennoch meine ich, diesen Wein muss man als Weinkenner getrunken haben. Wozu? Am besten zu zweit, mir schmeckt auch der beste Wein alleine nie so gut wie zu zweit!</p>



<p>Seine dunkle, strahlend rubinrote Farbe steht glanzvoll, selbstbewusst im Glas. Wer sich gleich nach dem Einschenken mit der Nase nähert, erlebt ein faszinierendes Spektrum an Aromen. Alle Blumen und Früchte orientieren sich an der leuchtend roten Farbe: Hagebuttenblüten, Veilchen, rote Bete, dunkle Erdbeeren, süße Tomaten frisch und getrocknet, Pimentos aus Navarra. Dunkle Bitterschokolade, langer Pfeffer, Sternanis, Kümmelsamen und so weiter. Ich habe für Weine dieser Art einen Kosenamen: „Nasenbären“, das ist so einer. Damit ist man schon zufrieden, wenn man nur an ihm riechen darf. Und dann erst noch der Geschmack jener reifen Früchte, die in der Nase schon erkannt wurden. Die Textur ist zwar noch fest und kernig, aber von prächtiger Statur. Große Eleganz, blitzblank, klar mit sehr gutem Druck, Länge und Zug, dem man erst einmal etwas entgegenhalten muss. Was für ein Stoff – daraus wäre ein ganzer Anzug für jeden Kerl eine Show!</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/" target="_new" rel="noopener">Linke Weine</a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Voski, Voskéat / Garandmak, Zorah Wines, Armenien 2014</title>
		<link>https://paula-bosch.de/voski-voskeat-garandmak-zorah-wines-armenien-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 14:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
		<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[Zorah]]></category>
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					<description><![CDATA[Inzwischen habe ich diesen Wein mehrere Male verkostet und immer zu unterschiedlichen Zeiten, Anlässen und Gelegenheiten. So kann ich mir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-medium is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="114" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Voski-114x300.jpg" alt="" class="wp-image-10161" style="width:181px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Voski-114x300.jpg 114w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Voski.jpg 182w" sizes="(max-width: 114px) 100vw, 114px" /></figure>



<p>Inzwischen habe ich diesen Wein mehrere Male verkostet und immer zu unterschiedlichen Zeiten, Anlässen und Gelegenheiten. So kann ich mir sicher sein, dass ich vom ersten Eindruck dieses Weines nicht einfach situationsbedingt hellauf begeistert war. Auf gut Deutsch gesagt, habe ich den Wein auf Herz und Nieren geprüft. Meine Freude und Überzeugung an der Qualität dieser Weine vom Fuß des Berges Ararat ist also ungebrochen – sowohl beim Weißwein als auch bei seinem ganz großen, roten Bruder „Yeraz“. Unbedingt dekantieren und im großen Burgunderglas trinken, da der Wein noch zu jung ist und es mit viel Sauerstoff seinen Genießern dankt.</p>



<p>Die pflanzlichen Noten im ersten Eindruck werden von dezenten Zitrus- und Limettenaromen begleitet. Steinobstkerne, frische Haselnuss und reife Papaya zählen zu den stärksten Dufteindrücken. Im Geschmack ist der Wein stoffig und durchaus als körperreich zu beschreiben. Die weiche, jetzt schon harmonisch wirkende Textur wird sich mit der Zeit noch glätten und noch feiner, sahniger und runder präsentieren. Ein Wein, der in seiner Jugend schon überzeugend schmeckt – wild, kraftvoll, mit reicher Aromatik. Der über 6000-jährigen Weingeschichte in dieser Region macht er auf alle Fälle große Ehre. Der nachfolgende Jahrgang 2015 sollte mit mehr Reifezeit im Keller belohnt werden.</p>



<p>€ 22,90 Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/" target="_new" rel="noopener">Linke Weine</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ZORAH, ein Weingut in Armenien</title>
		<link>https://paula-bosch.de/zorah-ein-weingut-in-armenien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 19:38:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>Vor wenigen Tagen wollte es der Zufall, dass ich einem Menschen begegnet bin, der einen weiten, sehr weiten Weg, nämlich von Armenien nach München auf sich genommen hat, um hier seine Weine, es waren nur drei, den Sommeliers, Weinprofis, vinophilen Gastronomen und ein paar Journalisten in München zu präsentieren.<br><strong>Zorik Gharibian</strong>, kurz Zorah genannt, hat vor zehn Jahren seinen Plan, in der Toskana ein Weingut zu gründen, aufgegeben, um in der Heimat seiner Vorfahren, in Armenien, diesen Wunschtraum zu realisieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="803" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-1024x803.jpg" alt="" class="wp-image-10165" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-1024x803.jpg 1024w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-300x235.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-768x602.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-1536x1204.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Mein Zeitplan hat es mir nicht erlaubt, dabei zu sein. Darüber war ich aber auch nicht unglücklich, obwohl ich den abendlichen Termin, in einem von mir geschätzten Restaurant, doch gerne wahrgenommen hätte. In meinen Gedanken war der Wein bei der feinen Küche Nebensache – kam er doch nur aus Armenien. Überhaupt, Wein aus Armenien kenne (kannte) ich bis dato nur aus der Geschichte des Weines, und da hat er eine sehr alte Tradition, aber eben nur in der Geschichte.<br><strong>Jörg Linke</strong>, ein passionierter Weinhändler aus der Stadt, ließ aber nicht locker. So sollte ich doch am nächsten Tag wenigstens kurz Zorah kennenlernen und seinen Premiumwein verkosten. Daraus wurde eine knapp zweistündige Unterhaltung, und hätte es meine Zeit zugelassen, wäre ich locker noch zwei weitere Stunden sitzen geblieben. Damit habe ich nicht gerechnet – weder mit der Reinheit, den klaren Noten in der Nase, der Frucht und Würze, noch mit dem reichen und vielschichtigen Geschmack. Die unglaubliche Trinkigkeit und Balance der beiden Weine, die mir Zorah eingeschenkt hat, <strong>VOSKI 2014</strong> (weiß) und <strong>YERAZ 2012</strong> (rot), überraschten und faszinierten mich gleichermaßen. Das war eine Dimension Wein, die man nicht einfach in Worte fassen kann. Dennoch, hier bei den Weinnotizen ein Versuch unter Voski 2014 und Yeraz 2012.</p>



<p>Das Weingut <strong>ZORAH</strong> umfasst 15 Hektar Reben und produziert bis zu 45.000 Flaschen bei einem Ertrag von 24 hl/ha, in einer Höhenlage bis zu 1600 m am Fuß des Berges Ararat (5137 m).<br>Das Zuhause der Weine ist ein blitzblanker Keller mit dem besten Material – von Gärbehältern über Amphoren bis zu den Barriquefässern – alles ist für große Qualität, ohne Schnickschnack, vorhanden. Ohne viele Worte: Besuchen Sie die sehenswerte Homepage, sie sagt alles über Land, Leute und das Weingut von Zorik Gharibian.<br><a href="http://www.zorahwines.com/" target="_new" rel="noopener">Zorah Wines Homepage</a></p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/" target="_new" rel="noopener">Linke Weine</a></p>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2001</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 11:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[2001Wenn ich gut aufgepasst habe, hat unter den 20 anwesenden Verkostern nicht mal einer von ihnen den Jahrgang unter seine [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="192" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-192x300.jpg" alt="" class="wp-image-10172" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-192x300.jpg 192w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-655x1024.jpg 655w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-768x1200.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-983x1536.jpg 983w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" /></figure>



<p><strong>2001</strong><br>Wenn ich gut aufgepasst habe, hat unter den 20 anwesenden Verkostern nicht mal einer von ihnen den Jahrgang unter seine ersten drei Favoriten gewählt, ich eingeschlossen. Und dennoch hatte ich genau diesen Wein in meinem Keller. Daneben lag aber auch aus dem gleichen Jahr eine Flasche Syrah von Simon Maye, quasi Nachbar mit seinem Syrah aus Chamoson – ein weiterer meiner Lieblinge aus der Schweiz. So bot sich nach dem Marathon der 20 Jahrgänge zu Hause die Gelegenheit, einen Vergleichstest zu starten. Eine super Chance, bei der es am Ende keinen wirklichen Verlierer gab. Beide Weine waren auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung angekommen und wunderbar zu trinken, ein echtes Trinkvergnügen, trotz des kühlen und nassen Wetters in 2001. Umgangssprachlich sagt man dazu: ein insgesamt kühles, unfreundliches Jahr. Und doch wurden die Jahrgangsfanatiker eines Besseren belehrt.</p>



<p>Die Nasen waren sich sehr ähnlich und doch nicht gleich. Im Vordergrund standen Terroirnoten von Schiefer und Graphit, gefolgt von roten Früchten wie Hagebutte und Sauerkirschen. Würzige Töne erinnerten an Printen, Zimt und Kümmel. Das geschliffene Tannin mit scharfen Kanten ließ an Edelsteine denken. Beide Weine waren ein großes Vergnügen zu trinken. Dazu wurde ein Rinderfilet im Ganzen gebraten, a point, mit Sauce Bearnaise serviert.</p>



<p>Wir hatten einen genussvollen Abend mit zwei köstlichen Syrah aus einem kleinen Jahrgang von ganz großen Weinmachern. Ich danke.</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/">Linke Weine</a></p>



<p></p>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2009</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2009cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 00:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>
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					<description><![CDATA[Der an sich große Jahrgang 2009 in ganz Europa war im Valais nicht sehr ausgewogen. Hier im Valais hatte man [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="218" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-300x218.jpg" alt="" class="wp-image-10170" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-300x218.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-1024x745.jpg 1024w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-768x559.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-1536x1117.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Der an sich große Jahrgang 2009 in ganz Europa war im Valais nicht sehr ausgewogen. Hier im Valais hatte man in erster Linie mit der anhaltend langen Hitze zu kämpfen, ähnlich wie in Deutschland 2003. Zunächst waren alle unglücklich und verurteilten den Jahrgang, doch ein Jahrzehnt später waren viele positiv überrascht. Mir hat der reife, volle Stoff gut gefallen. Die südliche, warme Frucht, Üppigkeit und verschwenderische Beerenfrucht erinnern beim ersten Eindruck, besonders wenn er als Solist getrunken wird, an einen Wein aus der Neuen Welt:<br>Blau- und schwarzbeerig von Heidelbeere, Brombeere, bis Johannisbeere und Schwarzkirsche. Die typische Syrah-Würze bleibt im Hintergrund. Im Gaumen bleibt er durch die reiche und reife Frucht eine Spur eindimensional, mit weichen und sanften Tanninen. Erstaunlich ist die ausgeprägte Mineralität und seine noch frische Säure, die dem Wein eine Festigkeit und Frische verleiht und den Genuss reizvoll macht. Mein Eindruck, dass dieser Wein seinen Zenit noch nicht erreicht hat, bestätigte sich, als ich nach der ganzen Probe nochmals rückwärts probieren konnte. Ich denke, diesen Jahrgang haben viele unterschätzt. Kein ganz großer, aber ein Rhônetyp bester Machart.</p>



<p>Da alle Etiketten gleich sind, hier ein Blick in den exquisiten, neuen Cayas-Weinkeller.</p>



<p></p>
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