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	<title>2008 &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>2008 &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>La Parrazal, Domaine Comte de Thun, Côtes du Tharn, Frankreich 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/la-parrazal-domaine-comte-de-thun-cotes-du-tharn-frankreich-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2014 13:34:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
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<p>Die satte, tiefdunkelrote Farbe lässt ahnen, dass hier kein Leichtgewicht daher kommt. Die reichhaltige Nase ist geprägt von frischen, dunklen Beeren, Preiselbeeren, Hagebutte und getrockneten Kräutern der Provence. Rosmarin, Thymian, Lavendel, Lorbeer und jede Menge salzige, mineralische Geschmacksnoten auf der Zunge. Im Gaumen tanzt eine fruchtbetonte, lebendige Säure auf einem samtigen Tanninteppich. Ein wahrlich leichtes Trinkvergnügen, das sich in angenehmer Geselligkeit nur schwer bremsen lässt.</p>



<p>Ferdinand Graf von Thun und Hohenstein, ein erfahrener Weinfreund und Feinschmecker, erfüllte sich 1999 seinen lang gehegten Wunsch vom eigenen Weingut. Inmitten einer der ältesten Weingegenden Frankreichs, im Gaillac, 80 Kilometer nordöstlich von Toulouse, kaufte er das Château de Frausseilles, dessen geschichtliche Ursprünge sich bis ins 16.Jh. zurück verfolgen lassen. Seine Leidenschaft, alsbald einen Klasse-Rotwein zu erzeugen, von dem die Fachwelt sprechen sollte, teilte er mit dem italienischen Weinmacher und Merlot-Spezialisten Dr. Riccardo Cotarella, den er für sein ehrgeiziges Projekt engagieren konnte. Die vorhandene Rebfläche von 15 Hektar magerer Böden aus Kies und Lehm wurde durch Zukauf in 2002 auf 27 Hektar erweitert. Nach den ersten zwei Jahrgängen beschloss von Thun, die regionalen roten Rebsorten komplett durch edlere Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah zu ersetzen. Cabernet Franc und eine Minifläche Pinot Noir wurden als Nachzügler gepflanzt. Das Ergebnis dieser Entscheidungen war der Verlust der genauen Herkunftsbezeichnung, der AOC Gaillac, und die damit verbundene Degradierung zum Landwein. Den Grafen störte das wenig, wusste er doch, dass ein vorbildliches Weingut, nämlich die Tenuta San Guido im Toskanischen Bolgheri, diesen Schritt schon in den 70er Jahren gemacht und nie bereut hat.</p>



<p>Eine konsequente Ertragsminderung im Weinberg und strenge Selektionen während der Lese ergeben zwangsläufig kleinste Mengen im Keller. Dank großer Investitionen in das kleine historische Kellergewölbe, in einen neuen Anbau, in beste Eichenfässer, in die Neupflanzungen in den Weinbergen sowie das Engagement des Önologen Dott. Orlando Caporro, der 2007 die Leitung des Weinguts übernommen hat, entstehen hier immer regelmäßiger Rotweinqualitäten, die ich in dieser Region nie für möglich hielt.</p>



<p>Neben den Rebsorten-reinen Stars – La Mazze (Merlot) und Tarabelle (Syrah) – gibt es seit 2007 La Parrazal, eine Rotweincuvée benannt nach einer Parzelle in den Weingärten, die sich aus 70% Merlot, 20% Syrah und 10% Cabernet Franc zusammensetzt. Ein perfekt vinifizierter Wein, in dem keine Sorte geschmacklich dominiert.</p>
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		<title>Gilligan, Gilligan Wines, Mc Laren Vale, South Australia 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/gilligan-gilligan-wines-mc-laren-vale-south-australia-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2014 09:27:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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<p>Sauerkirschrot, zum Glasrand aufgehellt, leichte Brauntöne. Völlig anders als die Jahrgänge davor und danach. Auch keine typische Syrah-Note wie erwartet. Mehr rotfruchtig, beerig, sogar leicht blumig. Preiselbeersaft, Hagebuttentee, Granatapfel, blaue Feigen, Lorbeerblätter. Ein vollmundiges, perfektes Spiel im Gaumen von fleischig süßer Frucht und reifen Gerbstoffen. Keine Strenge Säure der Grenache, ausgereift ohne die gewohnte Wildheit und teils harten Tannine von Mourvedre. Elegant in seiner Textur, keineswegs mastig, mit herrlicher Tiefe. Salzige Nussbutter im sanften, langen Abgang. www.apell.de</p>
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		<title>La Dama, Domaines Lupier, Navarra, Spanien 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/la-dama-domaines-lupier-navarra-spanien-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2013 12:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
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<p>Die Farbe ist intensiv, tiefdunkelrot, nahezu tintig wie Holundersaft. Hier zeigt sich auch im Bukett noch mehr Intensität, Fülle und Konzentration als beim El Terroir. Von dunklen Blüten über orientalische Gewürze bis zu strengen Schiefernoten findet man hier eine vielfältige Aromatik. Eine ausgeprägte mineralische Salzigkeit im Mund wird von feinster Tannintextur getragen und von einer frischen Fruchtsäure begleitet. Die stolze Fülle gleicht prächtigen Backen eines Barockengels, sie stützt den ganzen Körper, den man im Gaumen gar nicht loslassen möchte. Süßliche Früchte präsentieren sich im großen und sehr langen Finale.</p>
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		<item>
		<title>Il Caberlot, Podere Il Carnasciale, IGT, Toskana, Italien 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/il-caberlot-podere-il-carnasciale-igt-toskana-italien-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 11:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
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<p>Tiefdunkles, sattes, konzentriertes Schwarzrot, wie eine Schattenmorelle. Der würzige, unvergleichlich frische Duft von Gewürznelken, Lebkuchen, Vanilleschoten, schwarzen Trüffeln, Zwetschgen und Eukalyptus ist so fantastisch, dass man das Glas gar nicht austrinken will. Im Mund konzentrierter Geschmack von frischen dunklen Beeren, saftig, voller Energie, reifen Tanninen und einer sehr fordernden Säure. Unheimlich lang und fest im Nachklang, Flasche für Flasche zum Streicheln gut. Da ist volle Punktzahl keine Übertreibung.</p>



<p>Mit den Jahrgängen 2007 und 2008 kenne ich nun alle bis dahin abgefüllten 20 Jahrgänge dieses beeindruckenden Rotweins, der mit keinem anderen Wein in der gesamten Weinwelt verglichen werden kann. Das bedeutet rein rechnerisch vom ersten Jahrgang 1988 des ausschließlich in Magnumflaschen abgefüllten Il Caberlot, bis zum Jahr 2008 waren es zwanzig Ernten, die in der Podere Il Carnascinale hätten abgefüllt werden können, wäre da nicht 1990 ein Rudel Wildschweine in der Nacht zu Besuch in den kleinen, damals noch nicht mal eingezäunten Weinberg gekommen. Es müssen wohl ganz besondere Schweine mit Feinschmeckerallüren gewesen sein, denn die Trauben aus diesem grandiosen Jahrgang waren unvergleichlich gut. Ich denke das Fleisch der Tiere später auch. Schade um die Erfahrung des großen Vintage 1990, aber es folgten viele weitere, darunter auch ganz exzellente wie der jüngere 2006 oder dessen Nachfolger 2007, 2008, 2009 und auch 2010.</p>



<p>Den Gründer dieses feinen Kleinods im Herzen der Toskana, Rolf Rogosky, habe ich während meiner Sommeliertätigkeit im Düsseldorfer Restaurant Victorian kennengelernt. Ein erfolgreicher Unternehmer aus der Werbebranche, der sich mit diesem Landsitz einen Traum erfüllte. Leider blieben ihm nur wenige Jahre, ihn wirklich zu genießen. Was er aber mit Il Caberlot für die Weinwelt geschaffen hat, ist weit mehr als ein Denkmal. Der Weinliebhaber Rogosky lernte in den 70er Jahren den Agronomen Remigio Bordini kennen, der eine rote Rebsorte, eine natürliche Kreuzung aus Cabernet Franc und Merlot in einem Weinberg nahe Verona entdeckte. Voller Begeisterung über diese Entdeckung pflanzte er auf seinem Landsitz diese Sorte, gab ihr den Namen Caberlot und gründete die Boutique Winery Podere Il Carnascinale.</p>



<p>Bettina Rogosky hat mit Entschlossenheit und großer Unterstützung zahlreicher Freunde, ihrem Sohn sowie dem Önologen Vittorio Fiore den kleinen Betrieb nach dem Tod ihres Mannes weitergeführt. Aus der ursprünglich maximalen Erntemenge für 1000 Magnum-Flaschen sind mit dem Zukauf eines kleinen Nachbarweinberges 3,5 Hektar etwa 3200 Magnums geworden. Das ist immer noch eine sehr überschaubare Menge, die weltweit nur an befreundete Weinhändler, Freunde und Liebhaber ganz besonderer Weine verteilt werden. Ich genoss zwanzig Jahre lang das Privileg einer großzügigen Zuteilung von 18 Flaschen pro Jahr. Dafür hier ein ganz besonderes Dankeschön für die unvergesslichen Genüsse, Schluck für Schluck!</p>



<p>Jetzt habe ich für Sie eine Quelle entdeckt, sie kann sicher nicht sprudeln, aber die angebotene Kollektion ist einmalig, besonders die Tiefe der Jahrgänge.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Driftsand, Rusden Wines, Barossa Valley, Australien 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/driftsand-rusden-wines-barossa-valley-australien-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 08:26:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
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<p>Der Jahrgang 2008 hat etwas weniger vom Schliff des Vorjahres. Schon früh wirkt der Wein zugänglich, unglaublich fruchtbetont, mit sehr dunklen Noten von Brombeer, Cassis, Holunder bis Schwarzkirsch. Orientalische Gewürznoten, besonders Kardamon, Wacholder und Vanille, dann Kräuter Lavendel, Thymian. Schmeichlerische, reife Tannine, die für hochreife Rotweine Australiens nicht typischer sein könnten. Der Geschmack ist gewaltig, rundum speckig, opulent, mit einer gehörigen Portion Alkohol, die den Trinkfluss doch etwas ins Stocken bringt. Hier ist ein Glas weniger durchaus mehr – aber eines mehr schadet auch nicht, vorausgesetzt man hat für den Rest des Abends keinen Tanzkurs geplant.</p>



<p>Die Geschichte der Rusden Winery – für australische Verhältnisse handelt es sich um eine Garagewinery – begann 1979, als die Besitzer, Christine und Dennis Canute, im Herzen des Barossa Valley 40 Hektar heruntergekommene Weingärten kauften. In erster Linie war es die Absicht, damit eine Art Hobby Farm zu betreiben, die Trauben zum Verkauf produziert. Was anfangs ausreichend erschien, änderte sich 1994 ernsthaft, als Dennis mit seinem Freund Russell das erste für den Hausgebrauch produzierte Faß 1992 Cabernet Sauvignon probierte und mit dessen Qualität so zufrieden war, dass die Entscheidung zur weiteren ernsthaften Weinproduktion schnell gefällt und bis zum heutigen Tage nicht bereut wurde.</p>



<p>Selbst habe ich die Rusdens 2006 im Frühjahr besucht und war damals schon nicht nur von der Qualität der Weine, sondern auch von der einfachen, händischen Produktion überrascht, die ich überall nur nicht in Australien erwartet hätte. Ganz abgesehen von den uralten Rebstöcken (speziell Grenache), die Rebzeile für Rebzeile in den Weingärten stehen. Die in den 70er Jahren gepflanzten Reben der Canutes sind von «Grange-Lagen», Australiens Paradewein, umgeben. Zu finden sind diese alten Veteranen allerdings wirklich nur in Weingütern, die mehr auf Qualität Wert legen – Boutique-Wineries wie Noon, Torbreck oder Rockford, wo Sohn Christian sein Handwerk gelernt und als Assistant Winemaker gearbeitet hat. Diese Family-Winery produziert zum größten Teil Weine aus eigenen Lagen, ein kleiner Teil wird für die Zweitlinie «Driftsand» dazugekauft. Dabei handelt es sich aber keinesfalls um einen Wein zweiter Qualität, sondern um ein Produkt, das stolz neben dem ersten Wein steht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Johann Georg Shiraz, Kalleske Wine, Barossa Valley, Australien 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/johann-georg-shiraz-kalleske-wine-barossa-valley-australien-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 11:43:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
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<p>Barrique</p>



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<p>Helles, etwas stumpfes rubinrot. Erster Eindruck mit vielen Röst- und Holznoten ganz im Vordergrund. Vermisse Frucht, hat mehr Säure als die Harmonie verträgt, schlanke Art. Blutjung, braucht noch seine Zeit. Weniger Charme im Moment. Die Röstigkeit ist sehr schön als Stil herausgearbeitet. Glaube an eine gute Entwicklung in Zukunft.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Crljenak Kastelanski, Zlatan Otok, Hvar, Mitteldalmatien, Kroatien 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/crljenak-kastelanski-zlatan-otok-hvar-mitteldalmatien-kroatien-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 14:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
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<p>Helles Rubin, erstaunlich reiche gewürzige Art, orientalisch, getrocknete Kräuter, Tee, Kastanie, Schokolade. Sanfte Tannine, leichter im Fleisch als die Kalifornier. Schöner, fester Druck. Feiner Charakter, auch der Alkohol ist gut eingebunden, ein wahrer Seelentröster.</p>
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		<title>Cabernet Franc, Heumann Wines, Villany-Siklos, Ungarn 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cabernet-franc-heumann-wines-villany-siklos-ungarn-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 12:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>Leuchtend, strahlend Rubinrot. Kräuterwürzige Nase mit kleinen roten Paprika, Chillis und Pfefferwürze. Rote Früchte von Himbeere bis Walderdbeere, eine frische, klare Fruchtaromatik. Anregende Säure und feine Textur im Gaumen, noch leicht kantiges Tannin, das Reife verlangt. Aber bei Heumanns Weinen ist der Faktor Zeit von großer Bedeutung. Gut so, in einer Weinwelt, wo schon am Morgen danach alles seinem perfekten, globalisierten Trinkfluss folgen soll.</p>



<p>Wein ist unsere Passion und Bestimmung, Qualität unsere oberste Maxime! So lautet das Motto zur Qualitätsphilosophie auf der Homepage der Heumanns in Villány-Siklos.</p>



<p>Dass diesen Worten Jahr für Jahr die Taten folgen, kann man in den Weinen auch schmecken. Step by Step wird im Weingut der Familie Heumann investiert, verändert, erneuert. Angefangen hat alles 1995 mit der Gelegenheit, einen Weinberg im Süden Ungarns, nahe der Grenze zu Kroatien zu pachten. Aus dem ursprünglichen Hobbybetrieb als Nebenbeschäftigung wurde jedoch schnell eine professionelle Kellerei mit allem was dazu gehört. Selbst der Junior hat inzwischen in der Schweiz Önologie studiert und unterstützt die Eltern soweit es geht. Die Region Villány-Siklos mit dem gleichnamigen Städtchen ist für Rotweine aus Villány und die Weißen aus Siklos zumindest in Ungarn bekannt.</p>



<p>In deutschsprachigen Ländern sind, wie im Rest der Welt, außer billigen Rotweinimporten oder dem süßen Tokaij wenige Weine aus Ungarn geläufig. Dafür verantwortlich ist nicht nur das sich noch entwickelnde Marketing, sondern auch die Tatsache, dass die Topweine aus Ungarn in Ungarn selbst, speziell in Budapest, getrunken werden. Die Ungarn sind stolz auf ihre Winzer und deren Weine, sie lieben es, sie auf ihren Weingütern zu besuchen, zu präsentieren und zu feiern. Und da die Mengen begrenzt sind, ist es auch verständlich, weshalb für diese Weine relativ hohe Preise bezahlt werden. Ich wünschte, wir Deutschen hätten ein wenig von dieser Weltanschauung.</p>



<p>Heumann hat inzwischen ein Weinangebot, das sich vom Chardonnay über einen Rosé bis zu einem Angebot von 6 verschiedenen Rotweinen erstreckt. Von der heimischen Sorte Kékfrankos über die internationalen Reben wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc. Wobei der Cabernet Franc speziell in Villány eine besonders große Fläche und Dichte an extrem guten Qualitäten bietet. Für mich ist er auch bei Heumann der Star im Keller. Über mehrere Jahrgänge verfolge ich seine Qualität und bin davon überzeugt, dass hier ein extrem guter Vertreter dieser Rebsorte Jahr für Jahr produziert wird und das zu einem sehr fairen Preis. Der sehr gute 2008 (er ist derzeit am Markt noch erhältlich) wird aber in wenigen Monaten vom noch etwas kernigen, verschlosseneren 2009er ersetzt werden, der am besten einen Tag vor dem Genuss geöffnet und dekantiert werden sollte.</p>
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		<title>El Sarrat, Domaine Matassa, Calce, Roussillon, Frankreich 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/el-sarrat-domaine-matassa-calce-roussillon-frankreich-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 09:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Weine, die man so schnell nicht wieder vergisst, die man immer wieder gerne trinkt. Sie sind bis ins kleinste Detail [&#8230;]]]></description>
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<p>Weine, die man so schnell nicht wieder vergisst, die man immer wieder gerne trinkt. Sie sind bis ins kleinste Detail schmackhaft, wild, voller Kraft, mit reichlich noch sehr jugendlichen Gerbstoffen. Tadellos möchte man sagen, nur einen Makel haben sie doch: sie sind noch sehr jung, zu jung. Im Duft bersten die Weine vor Frucht, Gewürzen, Kakao, Tabak oder Zedernholz. Ihre Wirkung gleicht einem Parfum, das man nicht mehr wegstellen will, wenn man daran geschnuppert hat. Mit ihren nur 12,5 % Volumen Alkohol wirken sie dazu schwebend leicht im Gaumen. Ein schöner Gegensatz zum komplexen Duft. Und dazu noch ein völlig anderer Stil, als man ihn aus der Region gewöhnlich kennt.</p>



<p>Im Süden Frankreichs findet man schon seit Jahren immer wieder Weinüberraschungen, die auf dem Markt mehr oder weniger als Newcomer betrachtet werden. Die produzierten Mengen sind klein, die Weinmacher legen wenig Wert auf Marketing. Sie sind mit ihren Weinen einfach glücklich, weil sie so schmecken wie sie es sich vorstellen und die wenigen Flaschen problemlos Jahr für Jahr verkauft sind.</p>



<p>Ähnlich geht es den beiden Besitzern der Domaine Matassa, in deren Nachbarschaft sich die berühmte Domaine Gauby befindet. Gegründet wurde Matassa 2001 von den beiden Önologen Tom Lubbe und Sam Harrop, der auch den Titel Master of Wine, besitzt. Sie kauften die besten und ältesten Weinlagen – die sind zwar schwer zu bearbeiten, wurden aber daher von ihren Besitzern gerne abgegeben.</p>



<p>Der Clos Matassa, der Topwein der Domaine, ist mit sehr alten (über 100-jährigen) Carignanreben auf reinen Granitböden bestockt. Auf den etwas später gekauften Parzellen stehen Mourvédre, Maccabeu und Grenache. Alle Weine sind erstaunlich feine, zarte Geschöpfe, Zöglinge zweier Weinverrückter – unglaublich gute, markante Gewächse mit sehr viel Charakter.</p>



<p></p>
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		<title>Château Montus, Cuvée Prestige, Alain Brumont, Madiran, Frankreich 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chateau-montus-cuvee-prestige-alain-brumont-madiran-frankreich-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 12:32:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der farbintensive, beinahe schwarze Wein ist in erster Linie von animalischen Primäraromen geprägt. Danach erkennt man Ledernoten, Tabak, Kamin, Rauch [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_Chateau_Montus_Cuvee_Prestige-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11466" style="width:228px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_Chateau_Montus_Cuvee_Prestige-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_Chateau_Montus_Cuvee_Prestige-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_Chateau_Montus_Cuvee_Prestige-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_Chateau_Montus_Cuvee_Prestige.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Der farbintensive, beinahe schwarze Wein ist in erster Linie von animalischen Primäraromen geprägt. Danach erkennt man Ledernoten, Tabak, Kamin, Rauch oder Unterholz. Das muskulöse Gerüst und sein männlicher Charakter sind geblieben, werden aber ergänzt mit fleischigem Stoff und sinnlichen Noten, die erst mit seiner Reife in Erscheinung treten.</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.finewine.ch/">Vinothek Vuithier</a><br>Preis: 48,90 CHF (ca. 40,50 Euro)</p>



<p><a href="http://www.antiagingnews.net/nc/ernaehrung/wein-tipp/einzelansicht/date/2012/10//2008-chateau-montus-cuvee-prestige.html">Mehr lesen</a></p>
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