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	<title>2010 &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>2010 &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[2010 war ein klassischer Jahrgang im Wallis, natürlich auch für Cayas Syrah. Was bedeutet das für die Qualität des Weines? [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="297" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1-297x300.jpg" alt="" class="wp-image-10178" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1-297x300.jpg 297w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1-1014x1024.jpg 1014w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1-768x776.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /></figure>



<p><strong>2010</strong> war ein klassischer Jahrgang im Wallis, natürlich auch für Cayas Syrah. Was bedeutet das für die Qualität des Weines? Etwas weniger Intensität, leichter in Struktur und Textur – was in Summe zwar kein Leichtgewicht bedeutet, aber ein etwas weniger hitziger Typ, ein kühlerer Stoff, der in seiner Griffigkeit mehr an Seide denn an Kaschmir denken lässt. Warum das, wenn der Jahrgang doch nur mittelmäßige Qualitäten zugelassen hat? Das ist eine Frage des Managements im Weinberg, das man perfekt beherrschen muss, wenn man solch feine Weine mit kühler Distanz erzeugen will. <strong>Jean-René Germanier</strong> und sein Neffe <strong>Gilles Besse</strong> haben in den letzten zwei Jahrzehnten erkannt, worauf sie zu achten haben und was zu tun ist, wenn es darauf ankommt. Ein Grund, weshalb die jüngeren Jahrgänge geschliffener, eleganter und doch etwas reicher sind als die ersten Weine aus den Anfangsjahren.</p>



<p>Die kühlere Charakteristik des 2010er präsentiert sich auch im Duft mit Maulbeer- und Preiselbeernoten, viel getrockneten Kräutern, Thymian, Wacholderblättern, grünen, eingelegten Pfefferkörnern und Kakao. Im Mund wirkt er etwas weniger heftig, mit schmeichlerischen Gerbstoffen, gereiftem Charakter, sanften Noten auch im dezenten Druck und weniger ausdrucksstarkem Abgang. In Summe eher ein schmusiger Typ, mit dem man gerne eine schöne Stunde auf dem Sofa herumlümmelt – am besten mit ein paar Täfelchen Bitterschokolade von Sprüngli!</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Faugères Grand Réserve, Binet &#038; Jacquet, Languedoc, Frankreich 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/faugeres-grand-reserve-binet-jacquet-languedoc-frankreich-2010-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 20:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Grande Réserve toppt die beiden Vorgänger in der Kollektion der beiden Quereinsteiger, Olivier Binet und Pierre Jacquet, ideal mit [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-text-align-left">Die Grande Réserve toppt die beiden Vorgänger in der Kollektion der beiden Quereinsteiger, Olivier Binet und Pierre Jacquet, ideal mit Würze, Tiefe, Spannung und fokussierter Präzision in der Mitte des Gaumens. Dort trifft sich der ganze Süden Frankreichs mit all seinen mediterranen Schätzen. Die ohnehin niedrigen Erträge sind noch geringer (15 hl/ha), die Trauben werden aus den allerbesten Reblagen selektioniert. Wild und schön – nein sorry, wild verführerisch, unwiderstehlich!</p>



<p class="has-text-align-left">Das im Süden Frankreichs gelegene Anbaugebiet Languedoc pflegt eine uralte Weinkultur, welche bis auf die Herrschaft der Römer zurückverfolgt werden kann. Ein kleiner Bereich davon, Faugères, wird in Weinkennerkreisen in den letzten Jahren immer interessanter. Die Landschaft, abwechslungsreich und sehr bergig, ist knapp 40 Autominuten von Montpellier und 20 km nördlich von Béziers entfernt. Der blaue, karge Schieferboden in den steilen Hanglagen, wie wir ihn von der Mosel, dem spanischen Priorat oder aus dem schweizerischen Wallis kennen, ist das Aushängeschild der Region. Diese Böden garantieren tiefe Verwurzelungen der Reben, hohe Mineralität und Komplexität in den Weinen. Das mediterrane Klima garantiert die Reife der Trauben, der ständige Wind «Tramontane» ist verantwortlich für den minimalen Pilzbefall.</p>



<p class="has-text-align-left">Hier haben Olivier Binet und Pierre Jacquet seit 1999, aus dem Nichts, ausgestattet mit der puren Leidenschaft für Wein und dem hohen Anspruch an dessen Qualität, den Grundstock für ihr Weingut gelegt. Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Grenache, Carignan wurden als Rebsorten angepflanzt. 2006 konnten die wenigen ersten Flaschen abgefüllt und erst 4 Jahre später die Aufbauarbeit des Weinguts abgeschlossen werden.</p>



<p class="has-text-align-left">Mit dem Jahrgang 2010 wurde das hochgesteckte Ziel, in den Weinen die Authentizität des Terroirs, der Region und Rebsorte ausgeprägt und erkennbar zu präsentieren, erreicht. Mehr noch, die eigene Linie, die Rezeptur des Weinmachens wird spätestens mit diesem Jahrgang deutlich hervorgehoben. Ziel erreicht – könnten Olivier und Pierre denken und langsam die Lorbeeren ihres Tuns einsammeln. Weit gefehlt, es geht spannend weiter. Derweil präsentieren sich die Weine aus 2010 ganz wunderbar. Es gibt drei Qualitäten, den Faugères Tradition, ausgebaut in traditionellen Betontanks – ein lebendiger, fruchtig, kernig, dabei sehr mineralischer Roter für den täglichen Genuss. Der Faugères, Réserve, ist schwergewichtiger, kräuterwürziger, mit deutlich mehr Power: In französischen Eichen-Barriques zwei Jahre gereift braucht er noch Zeit für den idealen Trinkgenuss.<br>Und dann die Grande Réserve als Spitze in der Serie, siehe oben.</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Corison, Cathy Corison, Napa Valley, Kalifornien, USA 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/corison-cathy-corison-napa-valley-kalifornien-usa-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 13:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Tiefschwarz in der Farbe, scheint der Jahrgang aromatisch fast zu explodieren; staubige Mineralität paart sich mit dunklen Gewürzen, saftigem Duft [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" width="300" height="450" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Corison_Cabernet_Sauvignon.jpg" alt="Corison." class="wp-image-10913" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Corison_Cabernet_Sauvignon.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Corison_Cabernet_Sauvignon-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Tiefschwarz in der Farbe, scheint der Jahrgang aromatisch fast zu explodieren; staubige Mineralität paart sich mit dunklen Gewürzen, saftigem Duft nach Cassis, würzig reifen Beerenaromen und intensivem Veilchenduft. Man kann es nicht anders beschreiben: Der Wein wirkt spektakulär im Glas, dicht gestrickt, unglaublich tiefgründig in den Aromen und eindrucksvoll strukturiert in samtiger Tannindichte, wie es nur großes Napa Valley kann. Dies ist einer der großen Weine des Jahrgangs im Napa Valley. Er wird Zeit brauchen, bis er sich harmonisch in Balance präsentiert, auch wenn er schon heute enormes Trinkvergnügen bietet, allerdings erst am zweiten Tag in der Karaffe.</p>



<p>Vorweg gesagt, Cathy Corisons Cabernet Sauvignon habe ich vor mehr als 20 Jahren kennen gelernt und war damals schon von der Finesse und gnadenlosen Eleganz der Weine begeistert. Viele Gäste des Restaurants, in dem ich damals arbeitete, waren zwar Fans kalifornischer Weine, waren aber nicht meiner Meinung, konnten so gar nicht verstehen, was ich denn an diesem dezenten Charakter mit feinstem Stoff so toll finden konnte. Meine mit Engelszungen vorgetragene begeisterte Erklärung wurde mit abfälligen Bemerkungen quittiert, belächelt, damals war schließlich Power angesagt. Ja, auch ich liebte diesen Stil des Cabernet Special Selection von Caymus Vinyards, «dem» Bordeaux unter den Kaliforniern, dem berühmte Weinjournalisten eine nahe Verwandtschaft zu Château Latour attestierten.</p>



<p>So kam es, dass die feinen Flaschen Corison liegen geblieben und die dicken Emmas längst ausgetrunken sind. Eine 20 Jahre alte Flasche von Cathy habe ich Ende letzten Jahres geöffnet und war keineswegs überrascht, wie jung und frisch «die Cathy» doch geblieben ist. So wie ihre Schöpferin, die mit der 2011er Ernte ihren 25. Jahrgang auf ihrem nur 4 Hektar kleinen Weingut geerntet hat. Sie ist zu Recht sehr stolz auf ihren feinen Cabernet, denn an dessen Feinschliff kommt so schnell keiner ran. Und das Schönste dabei ist – langsam merken es auch die Fans der dicken Emma Cabs –, dass sie mit ihrer Vorliebe für die Wuchtbrummen doch nicht ganz auf dem richtigen Dampfer waren. Diesen Weinen ist oft längst die Puste ausgegangen, nur noch müde schaffen sie den langen Weg von der Flasche ins Glas und dann über den Gaumen in den Schlund. Manch eine strengt ihren Genießer über alle Maßen an.</p>



<p>Ich sichere mir gerne ein paar frische Flaschen vom aktuellen Jahrgang 2010, der zwar zu den konzentriertesten in der Kollektion der Corison Winery gehört, aber das kann mir ja nur recht sein, denn damit überrasche ich dann meine Freunde wieder in ein paar Jahren.</p>



<p>Bordeaux? werden sie dann fragen, ich werde grinsend den Preis erwähnen, dann ist allen zunächst klar, dass es dafür schon jahrelang keinen Bordeaux in dieser Klasse mehr gegeben hat. Und nur wer aufgepasst hat, mich kennt, weiß ganz schnell, wohin die Reise geht.</p>



<p>Tiefschwarz in der Farbe, scheint der Jahrgang aromatisch fast zu explodieren; staubige Mineralität paart sich mit dunklen Gewürzen, saftigem Duft nach Cassis, würzig reifen Beerenaromen und intensivem Veilchenduft. Man kann es nicht anders beschreiben: Der Wein wirkt spektakulär im Glas, dicht gestrickt, unglaublich tiefgründig in den Aromen und eindrucksvoll strukturiert in samtiger Tannindichte, wie es nur großes Napa Valley kann. Dies ist einer der großen Weine des Jahrgangs im Napa Valley. Er wird Zeit brauchen, bis er sich harmonisch in Balance präsentiert, auch wenn er schon heute enormes Trinkvergnügen bietet, allerdings erst am zweiten Tag in der Karaffe.</p>



<p>So schreibt Martin Kössler von der Weinhalle in Nürnberg über den 2010er. Er hat mir vor 20 Jahren schon die ersten Corison Cabs geliefert und ist heute immer noch Importeur und, zu Recht wie ich meine, überzeugter Fan der Weine von einer großartigen Weinmacherin der leisen Art, nicht nur aus dem Napa Valley, sondern der USA.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Jaspis, Syrah, Landwein, trocken, HP. Ziereisen, Baden, Deutschland 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/jaspis-ziereisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2014 12:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Tiefdunkles Kirschrot, satt bis zum Kern mit einer gewaltigen, präsenten Aromatik glänzt der 2010er im Glas. Die Würze von Kardamon, [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Syrah_Jaspis_Ziereisen-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11159" style="width:146px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Syrah_Jaspis_Ziereisen-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Syrah_Jaspis_Ziereisen-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Syrah_Jaspis_Ziereisen-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Syrah_Jaspis_Ziereisen.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Tiefdunkles Kirschrot, satt bis zum Kern mit einer gewaltigen, präsenten Aromatik glänzt der 2010er im Glas. Die Würze von Kardamon, getrockneten Provencekräutern, schwarze und grüne Pfeffernoten, Lakritze, Wachholderbeeren, Kümmelsamen wirkt keineswegs schwülstig oder aufdringlich. Keine Marmeladentöne, aber dennoch viel schwarzbeerige Frucht. Die kühle, mineralreiche Textur wirkt eher schlank und rassig, sehnig wie ein Rennpferd, das leichtfüssig zum ganz großen Rennen am Start steht. Ich bin sicher, dass es dieses Rennen gewinnt, nicht heute, nicht morgen aber in 4–5 Jahren ist der Erfolg gewiss. Wohl dem, der genügend Flaschen im Keller hat.<br>Preis: 50,00 € www.moevenpick-wein.de</p>



<p>Das Weingut Ziereisen ist ganz im Süden Deutschlands gelegen, nahe der Grenze zur Schweiz und zum Elsass. Es zählt geographisch zur großen Weinregion Baden, und wenn die Grenzen enger gezogen werden, sind wir genau gesagt im Markgräflerland. Welchen kulinarischen Genüssen ich aus dieser von mir so geschätzten Region nach jedem Besuch nachtraure, kann ich hier nicht aufzählen, es sind so viele einfache Speisen, die für mich auch nach 25 Jahren Heimat bedeuten.</p>



<p>Hier im familiengeführten Weingut der Ziereisens denke ich neben den wunderbar schmeckenden Weinen – vom einfachen Gutedel, der Superbombe Jaspis Gutedel 104, Alte Reben bis zu den genialen Spätburgundern Tschuppen, Schulen, Rhini oder Jaspis – an das wöchentlich selbstgebackene Steinofenbrot, den geräucherten Speck und die hausgemachten Würste. Ein Paradies der einfachen und doch unvergesslichen Köstlichkeiten. Hier irgendwo in der Nähe beginnt das Schlaraffenland Baden. Und hier wachsen die Reben, aus denen Hanspeter und Edeltraud Ziereisen großartige, charaktervolle Weine keltern, die zum Teil in Deutschland das Privileg der Alleinstellung genießen.</p>



<p>Deshalb wählte ich aus dem Weinprogramm nicht den für die Region üblich verdächtigen Spätburgunder, sondern Syrah, jene würzige rote Rebsorte, aus der meines Erachtens die Besten Weine an der Rhône produziert werden. Wer je einen reifen Hermitage von Jean Louis Chave probiert hat, versteht was ich meine.</p>



<p>Alle Weine von Hanspeter Ziereisen stehen im Efringer Ölberg, welchen er auf den Etiketten nicht erwähnt. Stattdessen verwendet er alte Gewann-Bezeichnungen wie Rhini, Schulen, etc. und deklariert die Weine dann als Landweine. Im Weinberg passiert alles, im Keller nichts was überflüssig ist und so sind die Weine in jedem Jahrgang Ergebnisse der Jahreszeiten und ihrer sorgfältigen Pflege in den Weingärten. Kompromisslos zeigt sich der Meister auch im Keller. Spontanvergorene, im Barrique gereifte, unfiltrierte Weine sind hier Programm. So auch der Syrah «Jaspis».</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Abadia Retuerta, Seleción Especial, Castilla y Leon, Spanien 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/abadia-retuerta-selecion-especial-castilla-y-leon-spanien-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2014 15:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Farbe ist tief dunkel wie Brombeersaft mit zarter Blaufärbung zum Glasrand. Dichte, klar definierte Aromatik teils blumig, teils Blaubeerig [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_abadia_retuerta-_seleccion_especial-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11208" style="width:142px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_abadia_retuerta-_seleccion_especial-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_abadia_retuerta-_seleccion_especial-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_abadia_retuerta-_seleccion_especial-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_abadia_retuerta-_seleccion_especial.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Die Farbe ist tief dunkel wie Brombeersaft mit zarter Blaufärbung zum Glasrand. Dichte, klar definierte Aromatik teils blumig, teils Blaubeerig mit exotischer Würze von Edelhölzern wie Kirsche und Zeder. Im weiteren Geruchsfeld finden sich Anklänge von Bitterschokolade, Kakao, Kaffeebohnen, frischen Tabakblättern. Balsamische, kräutrige Töne, welche mit verschiedenen Pfeffernoten gepaart sind. Die Tannine wirken erstaunlich reif, geschliffen rund, was für ein frühes Trinkvergnügen verspricht. Am Gaumen beharrlich, zukunftsorientiert und von authentischem Charakter.<br>Preis: 21,90 € www.vinos.de</p>



<p>Sardón de Duero im nördlichen Spanien ist ein kleines Provinzstädtchen mit nicht einmal 800 Einwohnern und liegt nur wenige Kilometer westlich von der glamourösen, berühmten Weinregion Ribera del Duero entfernt. Noch genauer betrachtet liegt Sardón grenznah an dieser so bedeutenden D.O. in der weltberühmte Weinkellereien wie Vega Sicilia, Pingus, Pesquera oder Pérez Pasquas beheimatet sind.</p>



<p>Die Weinberge von Sardón de Duero wurden bei der Klassifizierung 1982 nicht mit aufgenommen und spielen so trotz bester Qualität und Voraussetzungen bis heute die Rolle der Außenseiter. Weingütern wie der längst weltbekannten Abadia de Retuerta hat diese Tatsache keinen eindeutigen Nachteil gebracht. Die berühmte Nachbarschaft förderte zwar den Konkurrenzkampf, der aber mehr zum Segen der Qualität diente.</p>



<p>Die Abadia Retuerta gehört zum schweizerischen Konzern Novartis und brachte 1996 den ersten Jahrgang der neugebauten Bodega auf den Markt. Die funktionelle, hoch moderne Kellerei ist mit bester Technologie ausgerüstet, man zählt sie zu den Führenden in ganz Europa. 700 Hektar Ländereien mit Weizenfeldern, Pinienwäldern und mehr als 200 Hektar Weinberge gehören zum Besitz. Eine Führung durch die Kelleranlagen zeigt neben unzähligen Edelstahltanks einen gigantischen Barrique-Fasskeller, dessen ausgekügeltes Lager-, und Drehsystem unter vielen Kollegen Neidgefühle erzeugte. Dafür und für die ganze Qualität der Weine wurde Pascal Delbeck (ehemals Château Bel Air &amp; Ausone Bordeaux) verpflichtet.</p>



<p>Auf einem Rundflug über die Weinfelder kann man erkennen, dass die 54 Parzellen nicht nur in ihrer Ausrichtung, sondern auch in den Böden wie Kalk, Kies, Lehm oder Sand, den Höhenunterschieden, sowie im Alter der Rebstöcke sehr verschieden sind. Bepflanzt wurden 70% der Rebfläche mit Tempranillo, 10% Cabernet Sauvignon und Syrah, etwas Merlot und als einzige weiße Rebsorte Sauvignon Blanc.</p>



<p>Die Basis und der eigentliche Schatz der Bodega ist die unter Denkmalschutz stehende Abtei, das 1146 erbaute Prämonstratenser Kloster Santa María de Retuerta. Unter diesen Dächern wurde nach dreijähriger Restaurierung und Bauzeit, 2012 ein Luxushotel mit 22 exklusiv ausgestatteten Zimmern eröffnet. Das Ziel ist eine luxuriöse Herberge mit allem was das Herz verwöhnter Weintouristen begehrt. Der zusätzlich geplante Spa,- und Wellnessbereich lassen sicher nicht mehr lange auf sich warten, während man im Restaurant schon vorzüglich essen und trinken kann. Dafür sorgen in erster Linie der Gastronomie-Direktor Andoni Luis Aduriz, der das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Mugaritz nahe San Sebastian verantwortet.<br>Der Verkauf des Jahrgangs 2010 hat erst begonnen. So bestehen realistische Chancen für den Erwerb der «Selección Especial 2010» und das dann auch in Großflaschen von der Magnum bis zur Melchior (18ltr.)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Merlot Terraferma, Christian Zündel, Tessin, Schweiz 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/merlot-terraferma-christian-zuendel-tessin-schweiz-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 15:14:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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					<description><![CDATA[Tiefdunkles Rubinrot. Erdiger, mineralischer Eindruck, Pilznoten mit mineralischer Tiefe. Leichte, saftige, trinkanimierender Stoff. Kerniges Tannin, reicher Stoff, blutjung. Viel Pfeffer, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_merlot_terraferma_christian_zuendel-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11243" style="width:140px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_merlot_terraferma_christian_zuendel-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_merlot_terraferma_christian_zuendel-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_merlot_terraferma_christian_zuendel-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_merlot_terraferma_christian_zuendel.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Tiefdunkles Rubinrot. Erdiger, mineralischer Eindruck, Pilznoten mit mineralischer Tiefe. Leichte, saftige, trinkanimierender Stoff. Kerniges Tannin, reicher Stoff, blutjung. Viel Pfeffer, Rasse mit lebendiger Frische. Druck und fülle am Gaumen. Braucht Zeit zur Entwicklung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jenins, Pinot Noir, Annatina Pelizzatti, Deutschschweiz, Schweiz 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/jenins-pinot-noir-annatina-pelizzatti-deutschschweiz-schweiz-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 11:41:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Barrique Helles, etwas stumpfes rubinrot. Erster Eindruck mit vielen Röst- und Holznoten ganz im Vordergrund. Vermisse Frucht, hat mehr Säure [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_pinot_noir_barrique_jenins_annatina_pelizzatti-1-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11256" style="width:175px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_pinot_noir_barrique_jenins_annatina_pelizzatti-1-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_pinot_noir_barrique_jenins_annatina_pelizzatti-1-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_pinot_noir_barrique_jenins_annatina_pelizzatti-1-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_pinot_noir_barrique_jenins_annatina_pelizzatti-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Barrique</p>



<p>Helles, etwas stumpfes rubinrot. Erster Eindruck mit vielen Röst- und Holznoten ganz im Vordergrund. Vermisse Frucht, hat mehr Säure als die Harmonie verträgt, schlanke Art. Blutjung, braucht noch seine Zeit. Weniger Charme im Moment. Die Röstigkeit ist sehr schön als Stil herausgearbeitet. Glaube an eine gute Entwicklung in Zukunft.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mavrotragano, Estate Argyros, Santorini, Griechenland 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/mavrotragano-estate-argyros-santorini-griechenland-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 15:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der 2010er ist wunderbar gereift, duftet nach Hagebuttentee, Granatapfel, wilden Rosen und einer orientalischen Gewürzmischung mit Muskat, Kumquat, Lorbeer. Deutliche [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_mavrotragano_estate_argyros-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11277" style="width:182px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_mavrotragano_estate_argyros-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_mavrotragano_estate_argyros-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_mavrotragano_estate_argyros-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_mavrotragano_estate_argyros.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Der 2010er ist wunderbar gereift, duftet nach Hagebuttentee, Granatapfel, wilden Rosen und einer orientalischen Gewürzmischung mit Muskat, Kumquat, Lorbeer. Deutliche Note von Vulkanerde, neben Kalk, Leder, Rauch, Süßholz. Die geschliffenen, reifen Tannine erinnern mit ihrem Biss etwas ans Piemont.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Côte Rôtie, Domaine Ogier, Rhône, Frankreich 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cote-rotie-domaine-ogier-rhone-frankreich-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 13:24:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon die brillante, strahlend, dunkel rubinrote Farbe mit sattem Kern lässt vermuten, dass es sich hier um keinen Kraftprotz, Monster [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Cote_Rotie_Reserve_du_Domaine-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11280" style="width:231px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Cote_Rotie_Reserve_du_Domaine-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Cote_Rotie_Reserve_du_Domaine-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Cote_Rotie_Reserve_du_Domaine-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Cote_Rotie_Reserve_du_Domaine.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Schon die brillante, strahlend, dunkel rubinrote Farbe mit sattem Kern lässt vermuten, dass es sich hier um keinen Kraftprotz, Monster ähnlichen Charakter handelt. Die Aromen präsentieren sich typisch, wild, rauchig, leicht speckig mit sehr viel Würze. Von dunkelroten Beeren, schwarzen Oliven, frischen Kräutern der Garriques bis zu terroirgeprägten Noten des Schiefer und Granitgesteins. Große, feinkörnige Stilistik im Gerbstoff betont den doch keineswegs rauen Charakter. Seidig, dicht und vollmundig in seiner erstklassigen, eleganten Ausprägung. Jung ja, trinkreif ja, haltbar ja, tippe auf 15–20 Jahre.</p>



<p>Weltweit wird sie inzwischen angebaut, aber so famos wie aus den Besten Lagen von Hermitage oder der Côte Rôtie, den berühmten Appellationen südlich von Lyon, gedeihen sie nur in ganz seltenen Fällen. Wenn auch</p>



<p>im deutschsprachigen Raum die Weine weniger Interesse bei den Weintrinkern finden, das Herz echter Wein-Afficionados schlägt in Sekunden höher beim Anblick einer Flasche von den Berühmtesten Weinproduzenten wie Chapoutier oder Guigal.</p>



<p>Ein Dritter im Bunde noch nicht ganz so prominent, ist inzwischen die Domaine Michel Ogier. Der nur 8 Hektar kleine Betrieb wird von Vater Michel und seinem Sohn Stéphane in bestem Teamplaying geführt, Stéphane hat sein Handwerk bei den Chapoutiers und Guigals gelernt. Seit den frühen 80er Jahren wird selbst abgefüllt.</p>



<p>3 Hektar der Ogiers befinden sich in den steilen Parzellen Côte Blonde und Côte Brune der Appellation Côte Rôtie. Das Terroir, reine Granitböden auf steilsten Terrassen, verlangen von Reben, wie den Winzern, gleichermaßen viel. Wer jemals dort war und sehen konnte wie sich die Weinbauern abrackern müssen, versteht sofort warum es diese sensationellen Weine nicht für ein paar Euros geben kann.</p>



<p>Mich haben die Weine aus dem grandiosen Jahrgang 2009 schlichtweg so begeistert, dass ich es einfach nicht umgehen kann seinen Nachfolger, den nicht wesentlich schwächeren Jahrgang 2010 zu empfehlen.</p>



<p>Und weil Ogier Mangels Berühmtheit ganz andere Preise verlangt als seine Lehrmeister, schreibt der weltbekannte Kritiker Robert Parker nicht umsonst in einem seiner Texte «One of the areas best wine values».</p>



<p>Schon die brillante, strahlend, dunkel rubinrote Farbe mit sattem Kern lässt vermuten, dass es sich hier um keinen Kraftprotz, Monster ähnlichen Charakter handelt. Die Aromen präsentieren sich typisch, wild, rauchig, leicht speckig mit sehr viel Würze. Von dunkelroten Beeren, schwarzen Oliven, frischen Kräutern der Garriques bis zu terroirgeprägten Noten des Schiefer und Granitgesteins. Große, feinkörnige Stilistik im Gerbstoff betont den doch keineswegs rauen Charakter. Seidig, dicht und vollmundig in seiner erstklassigen, eleganten Ausprägung. Jung ja, trinkreif ja, haltbar ja, tippe auf 15–20 Jahre. Von mir würde dieser Jahrgang schon heute mindestens 94 Punkte bekommen.</p>



<p>Nicht lange zögern, zugreifen ist angesagt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gilligan, Gilligan Wines, Mc Laren Vale, South Australia 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/gilligan-gilligan-wines-mc-laren-vale-south-australia-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2014 09:17:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Karmesinrot, satt bis zum Kern. Strahlend schön. Im Duft Australien pur. Jugendlich, süßlich, frische schwarze Beeren, Cassis, Brombeere, Holunder, Schwarzkirsch. [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_gilligan-red-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11290" style="width:249px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_gilligan-red-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_gilligan-red-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_gilligan-red-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_gilligan-red.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Karmesinrot, satt bis zum Kern. Strahlend schön. Im Duft Australien pur. Jugendlich, süßlich, frische schwarze Beeren, Cassis, Brombeere, Holunder, Schwarzkirsch. Marmeladig, mit in Madeira eingelegten Perigord-Trüffeln. Mineralisch, Schiefertöne, Teer, leicht salzig. Sehr reduziert, eher würzig, wenig fruchtgeprägt, grüner Pfeffer, Kümmel, rauchige Noten, leicht speckig, zartbitter. Fleischig, cremiger als 2011, im Abgang vermisse ich Länge im Vergleich zur Fülle des Geschmacks.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Barolo Monvigliero, Commendatore G.B. Burlotto, Piemont, Italien 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/barolo-monviglierbarolo-monvigliero-commendatore-g-b-burlotto-piemont-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2014 16:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Funkelndes, reflexreiches Rubin-, Karmesinrot, ähnlich eines reinen Grenache von Henri Bonneau oder Rayas aus Châteauneuf-du-Pape. Der erste Eindruck des Duftes [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11311" style="width:251px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Funkelndes, reflexreiches Rubin-, Karmesinrot, ähnlich eines reinen Grenache von Henri Bonneau oder Rayas aus Châteauneuf-du-Pape. Der erste Eindruck des Duftes ist fruchtig, blumig und würzig zugleich. Frische Himbeere, Erdbeere, Sauerkirsche bis zu verwelkten Rosen und Lilien, Lakritze, Gewürznelke, Lorbeer, Steinpilzen, Unterholz und vieles mehr betören, wirken verlockend, der Duft schwebt über dem Glas. Dann überraschend der seidige, sanfte Geschmack, weich wie Watte die Tannine, filigran, geradezu zerbrechlich. Für einen Barolo ungeahnte Dimensionen, eine völlig neue Genusswelt, die restlos überzeugt und begeistert.<br>Preis: 36,00 € www.Pinard de Picard</p>



<p>Die norditalienische Region Piemont, am Fuße der Alpen, ist nicht nur mit ihrer Hauptstadt Turin und deren Fußballclub Juventus weltbekannt, sie erlangte ihre Berühmtheit in erster Linie mit den Automarken Fiat, Pirelli, Lancia – und nicht zuletzt wegen der duftenden, weißen Trüffeln aus Alba und des großen Rotweins Barolo.</p>



<p>Das gleichnamige kleine Dorf Barolo hat wie seine Nachbarorte Castiglione Falletto, La Morra, Monforte d. Alba, Verduno und Serralunga d’Alba die besten Lagen in der hügeligen Landschaft, der sogenannten Langhe. Auf dem sandigen, kalkhaltigen Terroir ist die spät reifende Nebbiolo die einzige Rebsorte, welche für den langlebigen Rotwein zugelassen ist. Neben dem Amarone und Chianti ist der Barolo Italiens bedeutendster Rotwein. Man findet ihn in jedem Restaurant, Fachgeschäft oder Supermarkt. Obwohl er weit verbreitet ist, gilt er aber auch als der schwierigste unter allen Rotweinen.</p>



<p>Sein helles, durchsichtiges Ziegelrot, der gerbstoffreiche, raue, oft dünne, bittere, sauere und pelzige Geschmack ist mit seinen erdigen, pilzigen Noten häufig von weniger guter Qualität. Guter und großer Barolo ist selten tiefdunkelrot, ist immer reich an reifen Tanninen, folglich in der Jugend pelzig am Gaumen, aber ganz sicher ist er nie dünn, sauer und bitter wie die vielen, billigen Supermarktabfüllungen um die 6 Euro. Wunderbare Beispiele für große Barolo gibt es viele. Großartige Weine traditionell bereiteter Art ebenso wie die lang verpönten Modernisten stehen längst friedvoll nebeneinander in den Regalen der Fachgeschäfte, das Kriegsbeil ist begraben und akzeptiert werden beide Stilrichtungen, am allerliebsten eine Kombination aus beiden, möglichst ohne Barriquenoten.</p>



<p>So habe auch ich in den letzten Jahren es wieder gelernt, mich an Barolo zu erfreuen, kann mich sogar von Weinen wie den 2010ern von Burlotto aus Verduno begeistern lassen. Bei diesen Weinen von Fabio Alessandria, dem Ur-Ur-Enkel des Commendatore, aus diesem fabelhaften Jahrgang mit bester Traubenqualität, stimmt einfach alles. Zuerst die aristokratische Robe, das strahlende Purpurrot, die Duftigkeit und seidige Textur. Und bei den Lagenabfüllungen wie Acclivi, Monvigliero oder der berühmtesten Lage des Cannubi kommen Potenz, Kraft, Balance und schlussendlich seine Eleganz dazu. Fabio ist ein begnadetes Winzertalent, der mit seinem Erbe umgehen kann wie kein zweiter. Er interpretiert in jedem seiner Weine das Terroir und die Trauben des Piemont, verweist damit zugleich auf berühmte Beispiele mit Kultstatus aus Frankreich und bestätigt damit ganz bescheiden zu kleinsten Preisen, was in der großen Welt des Weines möglich ist. Im Grunde sollten Menschen, die das wissen, kaufen, was sie bekommen können und den Mantel des Schweigens darüber legen. So nur wenige Worte zu meinem neuentdeckten, ungewöhnlichsten Wein und neuem Liebling aus Piemont.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Faugères Grand Réserve, Binet &#038; Jacquet, Languedoc, Frankreich 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/faugeres-grand-reserve-binet-jacquet-languedoc-frankreich-2010acquet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 09:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://pb.weinkommunikatoren.de/brunus-copy/</guid>

					<description><![CDATA[Würze, Tiefe, Spannung und fokussierter Präzision in der Mitte des Gaumens. Dort trifft sich der ganze Süden Frankreichs mit all [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Würze, Tiefe, Spannung und fokussierter Präzision in der Mitte des Gaumens. Dort trifft sich der ganze Süden Frankreichs mit all seinen mediterranen Schätzen. Wild und schön – nein sorry, wild verführerisch!</p>



<p>Das im Süden Frankreichs gelegene Anbaugebiet Languedoc pflegt eine uralte Weinkultur, welche bis auf die Herrschaft der Römer zurückverfolgt werden kann. Ein kleiner Bereich davon, Faugères, wird in Weinkennerkreisen in den letzten Jahren immer interessanter. Die Landschaft, abwechslungsreich und sehr bergig, ist knapp 40 Autominuten von Montpellier und 20 km nördlich von Béziers entfernt. Der blaue, karge Schieferboden in den steilen Hanglagen, wie wir ihn von der Mosel, dem spanischen Priorat oder aus dem schweizerischen Wallis kennen, ist das Aushängeschild der Region. Diese Böden garantieren tiefe Verwurzelungen der Reben, hohe Mineralität und Komplexität in den Weinen. Das mediterrane Klima garantiert die Reife der Trauben, der ständige Wind «Tramontane» ist verantwortlich für den minimalen Pilzbefall.</p>



<p>Hier haben 1999 zwei Quereinsteiger, Olivier Binet und Pierre Jacquet, aus dem Nichts, ausgestattet mit der puren Leidenschaft für Wein und dem hohen Anspruch an dessen Qualität, den Grundstock für ihr Weingut gelegt. Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Grenache, Carignan wurden als Rebsorten angepflanzt. 2006 konnten die wenigen ersten Flaschen abgefüllt und erst 4 Jahre später die Aufbauarbeit des Weinguts abgeschlossen werden.</p>



<p>Mit dem Jahrgang 2010 wurde das hochgesteckte Ziel, in den Weinen die Authentizität des Terroirs, der Region und Rebsorte ausgeprägt und erkennbar zu präsentieren, erreicht. Mehr noch, die eigene Linie, die Rezeptur des Weinmachens wird spätestens mit diesem Jahrgang deutlich hervorgehoben. Ziel erreicht – könnten Olivier und Pierre denken und langsam die Lorbeeren ihres Tuns einsammeln. Weit gefehlt, es geht spannend weiter. Derweil präsentieren sich die Weine aus 2010 ganz wunderbar. Es gibt drei Qualitäten, den Faugères Tradition, ausgebaut in traditionellen Betontanks – ein lebendiger, fruchtig, kernig, dabei sehr mineralischer Roter für den täglichen Genuss. Der Faugères, Réserve, ist schwergewichtiger, kräuterwürziger, mit deutlich mehr Power: In französischen Eichen-Barriques zwei Jahre gereift braucht er noch Zeit für den idealen Trinkgenuss. Und dann die Grande Réserve, sie toppt die beiden Vorgänger ideal mit mehr Würze, Tiefe, Spannung und fokussierter Präzision in der Mitte des Gaumens. Dort trifft sich der ganze Süden Frankreichs mit all seinen mediterranen Schätzen. Die ohnehin niedrigen Erträge sind noch geringer (15 hl/ha), die Trauben werden aus den allerbesten Reblagen selektioniert. Wild und schön – nein sorry, wild verführerisch!</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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