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	<title>2011 &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>2011 &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2011</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 21:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
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<p>Ein kühles Jahr, in dem die Früchte langsam gereift sind und der Wein letztendlich gut gelungen, harmonisch und ausgewogen schmeckt. Es sind nicht immer die großen Jahre, die gute Weine hergeben. Gleichmäßig gereifte Früchte, ohne Hast und Eile, prall bis zum Schluss – das schmeckt man ohne Zweifel auch im 2011er. Rote, kleinbeerige Früchte wie Schlehe, Preiselbeere, Himbeere und Sauerkirsche kommen auf direktem Weg in die Nase. Charme und viel Temperament im Geschmack, der sehr gut gereift und trinkfein schmeckt. Geschmeidig, weich und sehr angenehm im Mund, ein Stoff wie Samt und Seide, den man nicht nur gerne auf blanker Haut trägt, sondern ebenso gerne schmeckt. Lang, sexy, mit allen Attributen der Syrah, die mit ihren Reizen zu verführen in der Lage ist. Wozu? Natürlich zum Trinken …</p>



<p></p>
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		<title>Château les Pins, Cave des Vignerons Dom Brial, Côtes du Roussillon, Frankreich 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chateau-les-pins-cave-des-vignerons-dom-brial-cotes-du-roussillon-frankreich-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 13:04:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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<p>Der würzige Kräuterduft der südfranzösischen Landschaft, der Garriques, kommt hier gewohnt klar zum Ausdruck. Der tiefdunkelrote Wein riecht wie ein Bukett von Rosmarin, Thymian, Verveine, Fichtennadeln, ebenso schwarze Johannisbeere, Pfefferkörner, Wacholderbeeren. Noch ist der Wein sehr jung, zeigt deutliche Röstnoten vom Ausbau im Holzfass und lässt seine Muskeln mit präsentem Gerbstoff spielen, macht aber schon eine bella figura zu einem Steak vom Grill mit einer Pfanne voller Gemüse von einem der zahllosen, wunderschönen Gemüsemärkte der Provence. Auf in den Sommer, auf geht’s zur Grillsaison, wenn auch mal wieder ohne Bordeaux.<br>Preis: 13,90 € <a href="http://www.vinatis.de/" target="_new" rel="noopener">www.vinatis.de</a></p>



<p>Die Preisentwicklung der Bordeaux-Weine ist nunmehr seit 30 Jahren, jawohl seit 30 Jahren, nicht aufzuhalten. Schon 1995 glaubte ich nicht wirklich an ein Ende dieses Hype, dass er sich allerdings über weitere zwei Jahrzehnte nicht bremsen lässt, war mir unvorstellbar! Auch in diesem Frühjahr geht es ähnlich weiter, trotz der miserablen Wetterverhältnisse 2014 im Bordelais, besonders während der Erntezeit. Wie immer werden die Preise mit einer scheinbar ordentlichen, sogar guten Qualität des Jahrgangs begründet, in jedem Fall in werden die Preise trotz viel zu geringer Abschläge entschuldigt oder gar gerechtfertigt. Es gibt immer noch viele, die an diese Mär glauben, den Punkten und Höchstnoten Vertrauen schenken, für Weine zu Preisen, die sonst nirgendwo für soviel Mittelmaß verlangt werden können.</p>



<p>Grund genug für mich, für Freunde französischen Weins, weiter nach neuen oder bewährten Weinen bester Qualität mit adäquaten Preisen in anderen Anbaugebieten Frankreichs zu suchen. Im französischen Teil Katalaniens hatte die Suche schon vor Jahren Aussicht auf Erfolg. Château Les Pins (hat nichts mit dem sündhaft teuren Le Pin aus Bordeaux gemein), unter diesem Etikett werden die Cru-Weine von der Winzergenossenschaft DOM BRIAL in Baixas verkauft. Dom Brial ist eine der modernsten Kellereien des Roussillon und deren Weine aus der Cru-Linie Château Les Pins sind exzellente Beispiele für konstante Qualität und fairen Preis, der Rotwein ganz besonders und das seit Jahren.<br>Die typische Rebsortencuvée des Roussillon, Syrah, Mourvèdre und Grenache noir präsentiert sich im Prunkstück des Hauses Brial in den Jahren 2010 und 2011 wieder bestens.</p>
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		<title>Oldenburg Cabernet Sauvignon, Oldenburg Vineyards, Stellenbosch, Südafrika 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/oldenburg-cabernet-sauvignon-oldenburg-vineyards-stellenbosch-suedafrika-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2015 11:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>Tiefdunkel, undurchdringlich liegt der bukettreiche Cabernet Sauvignon im Glas. Der satte Duft beginnt mit Noten von Aronia, Holunder, Schattenmorellen und schwarzer Johannisbeere. Grüner Pfeffer ist neben Eukalyptus, Zedernholz, Vanille und Wacholderbeeren präsent. Bleistift und Granit zeigen sich im Hintergrund, während der noch junge Gerbstoff im Gaumen angestrengt wirkt und um etwas Zeit zur Reife bittet. Der Wein dankt es mit Fülle und Opulenz, strahlt mit reifer Frucht und großer Persönlichkeit. Ein durchaus moderner Typus Rotwein der seiner hohen Auszeichnung gerecht wird. Preis: 19,90 € <a href="http://www.vinexus.de/" target="_new" rel="noopener">www.vinexus.de</a></p>



<p>Die bekannteste Weinregion Südafrikas ist unter den zahlreichen Fans und Besuchern des Landes zweifelsohne Stellenbosch. Die gleichnamige Stadt liegt knapp 50 Kilometer östlich von Kapstadt und ist mit ihren Sehenswürdigkeiten, insbesondere den vielen im kapholländischen Stil gebauten Häusern sowie den berühmten Weingütern rundum, Anziehungspunkt für die zahlreichen Weintouristen. Als Universitätsstadt zählt Stellenbosch zu den führenden Einrichtungen des Landes, unter anderem mit der Fachrichtung für Weinbau. Nur 8 km westlich von dieser so berühmten Region und Stadt Südafrikas liegt das völlig unbekannte Banghoek Valley, obwohl in unmittelbarer Nachbarschaft bekannte Weingüter wie Thelema, Tokara oder Delaire residieren. Auf der Strecke von Stellenbosch nach Franschhoek liegt in diesem wunderschönen Tal, weitgespannt umgeben von der gewaltigen Bergkette mit dem Helshoogte Pass, rechter Hand das Weingut Oldenburg, dessen Weine ich erst vor kurzer Zeit probiert habe. Die Schönheit dieser etwas abseits liegenden Route ist mir durchaus noch im Gedächtnis, aber das Weingut selbst stand noch nicht auf meiner Agenda trotz der zahlreichen Besuche in Südafrika. Nach der Probe einer kleinen aber umso feineren Kollektion des Weinguts, von Chenin Blanc, Chardonnay, Syrah und Cabernet Sauvignon, bin ich überzeugt, dass ich hier etwas nachholen muss auf meinem nächsten Trip, nämlich einen Besuch bei der Familie Vanderspuy, den neuen Inhabern von Oldenburg Vineyards. Die Geschichte der ehemaligen Fruchtfarm beginnt 1955 mit dem deutschen Auswanderer Helmut Hohmann, der die Farm auf einer Auktion erwarb und wenig später Reben für die Weinherstellung pflanzen ließ. Den ursprünglichen Namen der Farm, Rondekop, änderte Hohmann in Erinnerung an seine Wurzeln in der norddeutschen Stadt Oldenburg, in der er auch geschäftlich regelmäßig zu Besuch war.</p>



<p>Hohmann verstarb 1993, hinterließ seiner Lebensgefährtin Dorothy das Anwesen, welches 2003 von ihrem Enkel Adrian Vanderspuy erworben wurde. Der spektakulären Schönheit dieses Fleckchens Erde wohl bewusst, ließ Vanderspuy nach und nach die Weinberge neu bepflanzen, das Weingut wurde neu eingerichtet, mit modernster Kellertechnik ausgestattet, der Winemaker Philip Costandius engagiert. Für interessierte Leser wird die ganze Geschichte auf der schönen Homepage erzählt.</p>



<p>Ganz zur Freude des Inhabers führt Philip Costandius das Weingut in den neuen Sternehimmel Südafrikas berühmtesten Weinwegweisers Platters, der den Cabernet Sauvignon 2011 mit höchsten Weihen, 5 Sternen auszeichnete. Das wollte ich dann doch genauer wissen und probierte.</p>
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		<title>Dark Blossom, Sine Qua Non, Central Coast, Kalifornien, USA 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/dark-blossom-sine-qua-non-central-coast-kalifornien-usa-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 15:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
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<p>Undurchdringliches Nachtschwarz vom Kern bis zum Glasrand. Opulente, breitgefächerte, reife Fruchtaromen blauer und schwarzroter Beeren, Kirschen, Zwetschgen, Pflaumenmus. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Schwarztee, Valrhonaschokolade. Im Gaumen noch kein Schmeichler, dafür braucht der Wein noch ein paar Jährchen, aber der vollmundige stoffige Geschmack ist geprägt von süßen gereiften Früchten, warm und weich, kantenlos. Die grandiose Fülle wird von 15 Volumen-Prozent Alkohol getragen, der in keiner Weise vordergründig wirkt. Im Gegenteil, er trägt den ganzen Geschmack auf eine ganz selbstverständliche Art, verleiht ihm fast eine unglaubliche Leichtigkeit. Dark Blossom ist ein Blend aus 84% Syrah, Grenache, Petite Sirah und Roussane. Die Hälfte der Produktion wurde in neuen französischen Eichenfässern ausgebaut. Kompromisslos tiefgründig und voller Charakter mit inneren Werten. Für Weinliebhaber, die in jeder Situation ihres Lebens eine ganz besondere Flasche suchen.</p>



<p>Preis: 259,50 € www.weine&amp;feinkost.de</p>



<p>Etwa 120 km nördlich von Los Angeles, in der sogenannten Central Coast, also weit entfernt vom gelobten Napa Valley, liegt die kleine Kult-Winery Sine Qua Non von Manfred &amp; Elaine Krankl.</p>



<p>Central Coast ist der Name der ganzen Region in Südkalifornien, Ventura County, die engste Bezeichnung für das Anbaugebiet, in dem das Weingut der Krankls liegt. Das heiße Klima und die große Trockenheit machen den Weinbau hier nicht einfach. Dennoch haben einige namhafte Winzer schon vor Krankl, Anfang der Neunziger Jahre, das Potential der Region erkannt und pflanzten hier französische Rebsorten aus dem Rhônetal, was ihnen den Namen «Rhône Rangers» einbrachte.</p>



<p>Die Weine der Krankls, wenn auch nur ganz schwer auf dem deutschsprachigen Markt erhältlich, begeistern mich seit ich die erste Flasche getrunken habe, 1995 The Ather Hand, Syrah. Das war Ende 1997, als Krankl gerade mal seinen vierten Jahrgang einfach aus der Freude am guten Wein für sein damaliges Restaurant Campanille in Los Angeles produziert hatte. Die ersten Hobby-Jahrgänge wurden noch im Keller seines befreundeten Winzer-Kollegen Adam Tolmach (Ojai Winery) gekeltert. Die Etiketten und Namensfindung für die Weine hat Krankl vom ersten Jahrgang 1994 selbst erfunden, gestaltet und gemalt, in Linol gestanzt mit ganz persönlicher, individueller Art Jahr für Jahr mit neuen Motiven.</p>



<p>Und weil die Produktion immer noch sehr übersichtlich klein ist, hat sich das Problem mit der Beschaffung bis heute nicht wesentlich verändert.</p>
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		<item>
		<title>Yvorne Nr 2, Collection Chandra Kurt, Bolle &#038; Cie. Waadtland, Schweiz 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/yvorne-nr-2-collection-chandra-kurt-bolle-cie-waadtland-schweiz-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 19:45:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Collection Chandra Kurt Blasse, helles Gelb. Duftige, aromatische Noten von weißen Blüten, gelben Früchten, auch Zitrus und etwas Akazienhonig. Saftig, [&#8230;]]]></description>
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<p>Collection Chandra Kurt</p>



<p>Blasse, helles Gelb. Duftige, aromatische Noten von weißen Blüten, gelben Früchten, auch Zitrus und etwas Akazienhonig. Saftig, erfrischend, glasklar und fein in der ganzen Linie. Erfrischend mit packender Säure zeigt der stoffige Charakter auch Druck mit Länge im Nachhall.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mitis Amigne de Vétroz, Jean-René Germanier Vins, Wallis, Schweiz 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/mitis-amigne-de-vetroz-jean-rene-germanier-vins-wallis-schweiz-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 15:16:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Reifes Honiggelb, viel Glanz. Quitte, Birne, Bananenschale im ersten Eindruck. Später helles Karamel. Wirkt schwerfällig, dicht, Spur pappig trotz erstaunlicher [&#8230;]]]></description>
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<p>Reifes Honiggelb, viel Glanz. Quitte, Birne, Bananenschale im ersten Eindruck. Später helles Karamel. Wirkt schwerfällig, dicht, Spur pappig trotz erstaunlicher Säure. Der hohe Alkohol scheint dafür zuständig. Macht schnell satt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Merlot Carato, Angelo Delea SA, Tessin, Schweiz 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/merlot-carato-angelo-delea-sa-tessin-schweiz-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 15:11:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kardinalrot, strahlend. Das Bukett ist Anfangs reich an Vanille, Holz, viel Würze, aber weniger Frucht, dafür getrocknete Kräuter. Straffe Säure, [&#8230;]]]></description>
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<p>Kardinalrot, strahlend. Das Bukett ist Anfangs reich an Vanille, Holz, viel Würze, aber weniger Frucht, dafür getrocknete Kräuter. Straffe Säure, gutes Gerüst. Macht im ersten Moment schon Trinkfreude, sollte kühler getrunken werden.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Elfingen, Pinot Noir, Litwan Wein, Deutschschweiz, Schweiz 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/elfingen-pinot-noir-litwan-wein-deutschschweiz-schweiz-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2014 08:39:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Helles Karmesinrot-kaminrot, brillant, glanzhell. Duftet sehr dezent mit feinem Fruchtparfüm von kleinen, roten Beeren, wie Preiselbeeren, Wald-Erdbeeren. Zarter Körper, reife [&#8230;]]]></description>
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<p>Helles Karmesinrot-kaminrot, brillant, glanzhell. Duftet sehr dezent mit feinem Fruchtparfüm von kleinen, roten Beeren, wie Preiselbeeren, Wald-Erdbeeren. Zarter Körper, reife Tannine, schlanke Struktur, lebendig und frisch im Nachhall.</p>
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		<item>
		<title>Gilligan, Gilligan Wines, Mc Laren Vale, South Australia 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/gilligan-gilligan-wines-mc-laren-vale-south-australia-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2014 09:13:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Brombeerblau, zart gereifter, kirschroter Rand. In der Nase ein wilder Bursche. Ungeeignet für einen Kaffeeklatsch. Der Weingeist eingehüllt in Maggi-Kraut, [&#8230;]]]></description>
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<p>Brombeerblau, zart gereifter, kirschroter Rand. In der Nase ein wilder Bursche. Ungeeignet für einen Kaffeeklatsch. Der Weingeist eingehüllt in Maggi-Kraut, Jod und Medizinnoten schlüpft anfangs unartig aus der Flasche. Schnell verwandelt er sich aber in blumige Töne wie Lilien, Pfingstrosen, Veilchen. Dann schwarze Oliven, Waldboden, ein Touch Moos mit Efeu und Zartbitter Schokolade.<br>Die leichte Chili-Note am Gaumen führe ich auf den Alkohol zurück. Der Körper wirkt eher schlank, sehr trocken, gebieterisch streng, leicht gezehrt mit weniger Fleisch, sehr mundtrocken auch am nächsten Tag.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Gigondas, Valbelle, Château Saint Cosme, Rhône, Frankreich 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/gigondas-valbelle-chateau-saint-cosme-rhone-frankreich-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine enorme Frucht zeigte sich in der Nase. Ein süßer Touch von Mousse au Chocolat, Minze, Tabak und Graphit. Leichte [&#8230;]]]></description>
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<p>Eine enorme Frucht zeigte sich in der Nase. Ein süßer Touch von Mousse au Chocolat, Minze, Tabak und Graphit. Leichte salzige Noten auf den Lippen, gute Säure, satt im Tannin, mittelkräftiger Körper, nicht ganz so tief wie im Jahr zuvor. Dafür war der Nachklang lang und voller Charme.</p>



<p>Die kleine Gemeinde Gigondas liegt nicht einmal 40 km von der Hauptstadt Avignon entfernt, die man mit einer etwa 40-minütigen Autofahrt erreichen kann. Dennoch leidet Gigondas seit Jahrzehnten unter einer ständig sinkenden Anzahl an Bewohnern, 2010 wurden noch 550 Personen registriert. Irgendwie ist das verständlich, lebt die Gemeinde doch nur vom Weinanbau (der Dank großartiger Winzer wie Barruol, Santa Duc oder La Bouissiere zwar attraktiver und finanziell interessanter wird) und vom Tourismus. Die Region ist ein Paradies zum Klettern, Wandern, Biken oder Reiten – aber das ist dann auch schon alles. Vielleicht ändert sich diese Entwicklung ja doch noch, ich fände es mit Blick auf die hervorragenden Weine, die hier produziert werden, für die nächsten Generationen sehr schade, würde es Gigondas, so wie es heute dasteht, einmal nicht mehr geben.</p>



<p>Dabei ist die Geschichte der Winzer-Familie Barruol vom Château Saint Cosme einzigartig. Seit dem Erwerb des Weinguts 1490 sind sie in der 14./15. Generation hier als Winzer tätig und Louis Barruol besitzt inzwischen 22 Hektar Weinberge mit Rebstöcken mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren. Darunter sind sehr viele Methusalems und demnach nur kleine Erträge möglich. Die Böden sind sehr steinig, aber mit großen Unterschieden, dank der nahen Bergkette, den Dentelles de Montmirail. Saint Cosme befindet sich glücklicherweise zwischen zwei geologischen Spalten, welche für ein kühleres, vegetativ verzögertes Mikroklima verantwortlich sind. Das bedeutet für die Weine Frische und Finesse, Eigenschaften, die für Weine von Saint Cosme charakteristisch sind, sagt Barruol.</p>



<p>Das Wahrzeichen, die romanische Kapelle auf den Weinetiketten von Château de Saint Cosme, wurde im 11. und 12. Jh. erbaut. Der kurze Aufstieg zu diesem Juwel lohnt sich auch für weniger kunsterfahrene Besucher. Biologischer Weinbau wird hier schon seit den frühen 70er Jahren betrieben, weil der Vater von Louis nicht nur «reinen Wein» zu schätzen wusste, sondern auch das Öko-System für Mensch und Tier schützen wollte. Aus dieser Überzeugung heraus wird auch heute noch auf sämtliche synthetischen Produkte und Düngemittel verzichtet. Nach alter Väter Sitte wird hier gehackt, gepflügt, von Hand in den Weinbergen gearbeitet, das hält das Öko-System gesund und ausgeglichen.</p>



<p>Als ich den 2011er Gigondas «Valbelle» verkosten konnte, 90 % Grenache, 10 % Syrah, war er noch nicht im Handel. Dennoch fand ich die Probe sehr, sehr attraktiv.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Malvazija, Marijan Arman, Istrien, Kroatien 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/malvazija-marijan-arman-istrien-kroatien-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 15:07:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer wieder, egal welcher Herkunft, begeistert mich der Duft dieser Rebsorte. Sehr duftige Noten, Vanille, Brioche, Maracuja, Malvenblüten. Ausdrucksvoll im [&#8230;]]]></description>
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<p>Immer wieder, egal welcher Herkunft, begeistert mich der Duft dieser Rebsorte. Sehr duftige Noten, Vanille, Brioche, Maracuja, Malvenblüten. Ausdrucksvoll im Körper, rund und saftig. Zu Krustentieren ideal.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verdicchio &#8222;Le Vaglie&#8220; Santa Barbara, Marken, Italien 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/verdicchio-le-vaglie-santa-barbara-marken-italien-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 20:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Wein ist seit Jahren eine Bank, immer gut, mal mit etwas mehr Körper, mal eine Spur schlanker, eben so, [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_Verdicchio-Le-Vaglie-Santa-Barbara-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11396" style="width:252px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_Verdicchio-Le-Vaglie-Santa-Barbara-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_Verdicchio-Le-Vaglie-Santa-Barbara-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_Verdicchio-Le-Vaglie-Santa-Barbara-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_Verdicchio-Le-Vaglie-Santa-Barbara.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Der Wein ist seit Jahren eine Bank, immer gut, mal mit etwas mehr Körper, mal eine Spur schlanker, eben so, wie es der Jahrgang hergibt. Nein, sicher kein Allerweltswein, kein Mainstream, aber auch kein Cru. Einfach, ehrlich und gut, sehr gut sogar. Der 2011er zeigt viel Limone, Limette, frisches Kraut wie Kerbel und Minze. Saftiger Charakter mit Frische, Spannung und Länge. Ein Preis-Leistungsverhältnis, das Freude aufkommen lässt.</p>
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			</item>
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