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	<title>2012 &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>2012 &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>2012 Yeraz, Areni Noir, Zorah Wines, Armenien</title>
		<link>https://paula-bosch.de/yeraz-areni-noir-zorah-wines-armenien-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 14:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p><strong>Yeraz</strong>, aus Areni Noir war für mich ein ganz besonderes Geschmackserlebnis und weil mir Weine aus Armenien völlig unbekannt waren, habe ich auch diesen Wein vor einer Beschreibung in meinen Weinnotizen mehrmals probiert, genauer gesagt, getrunken. Zur Nachahmung absolut nicht empfohlen! Die letzten Flaschen sind dem Importeur nur mit Mühen und guten Worten aus dem Lager zu locken, da nur noch sehr kleine Mengen geliefert werden können. Allerdings spricht auch der Preis gegen alltäglichen Genuss. Dennoch meine ich, diesen Wein muss man als Weinkenner getrunken haben. Wozu? Am besten zu zweit, mir schmeckt auch der beste Wein alleine nie so gut wie zu zweit!</p>



<p>Seine dunkle, strahlend rubinrote Farbe steht glanzvoll, selbstbewusst im Glas. Wer sich gleich nach dem Einschenken mit der Nase nähert, erlebt ein faszinierendes Spektrum an Aromen. Alle Blumen und Früchte orientieren sich an der leuchtend roten Farbe: Hagebuttenblüten, Veilchen, rote Bete, dunkle Erdbeeren, süße Tomaten frisch und getrocknet, Pimentos aus Navarra. Dunkle Bitterschokolade, langer Pfeffer, Sternanis, Kümmelsamen und so weiter. Ich habe für Weine dieser Art einen Kosenamen: „Nasenbären“, das ist so einer. Damit ist man schon zufrieden, wenn man nur an ihm riechen darf. Und dann erst noch der Geschmack jener reifen Früchte, die in der Nase schon erkannt wurden. Die Textur ist zwar noch fest und kernig, aber von prächtiger Statur. Große Eleganz, blitzblank, klar mit sehr gutem Druck, Länge und Zug, dem man erst einmal etwas entgegenhalten muss. Was für ein Stoff – daraus wäre ein ganzer Anzug für jeden Kerl eine Show!</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/" target="_new" rel="noopener">Linke Weine</a></p>



<p></p>
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		<title>ZORAH, ein Weingut in Armenien</title>
		<link>https://paula-bosch.de/zorah-ein-weingut-in-armenien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 19:38:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen wollte es der Zufall, dass ich einem Menschen begegnet bin, der einen weiten, sehr weiten Weg, nämlich [&#8230;]]]></description>
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<p>Vor wenigen Tagen wollte es der Zufall, dass ich einem Menschen begegnet bin, der einen weiten, sehr weiten Weg, nämlich von Armenien nach München auf sich genommen hat, um hier seine Weine, es waren nur drei, den Sommeliers, Weinprofis, vinophilen Gastronomen und ein paar Journalisten in München zu präsentieren.<br><strong>Zorik Gharibian</strong>, kurz Zorah genannt, hat vor zehn Jahren seinen Plan, in der Toskana ein Weingut zu gründen, aufgegeben, um in der Heimat seiner Vorfahren, in Armenien, diesen Wunschtraum zu realisieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="803" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-1024x803.jpg" alt="" class="wp-image-10165" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-1024x803.jpg 1024w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-300x235.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-768x602.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-1536x1204.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Mein Zeitplan hat es mir nicht erlaubt, dabei zu sein. Darüber war ich aber auch nicht unglücklich, obwohl ich den abendlichen Termin, in einem von mir geschätzten Restaurant, doch gerne wahrgenommen hätte. In meinen Gedanken war der Wein bei der feinen Küche Nebensache – kam er doch nur aus Armenien. Überhaupt, Wein aus Armenien kenne (kannte) ich bis dato nur aus der Geschichte des Weines, und da hat er eine sehr alte Tradition, aber eben nur in der Geschichte.<br><strong>Jörg Linke</strong>, ein passionierter Weinhändler aus der Stadt, ließ aber nicht locker. So sollte ich doch am nächsten Tag wenigstens kurz Zorah kennenlernen und seinen Premiumwein verkosten. Daraus wurde eine knapp zweistündige Unterhaltung, und hätte es meine Zeit zugelassen, wäre ich locker noch zwei weitere Stunden sitzen geblieben. Damit habe ich nicht gerechnet – weder mit der Reinheit, den klaren Noten in der Nase, der Frucht und Würze, noch mit dem reichen und vielschichtigen Geschmack. Die unglaubliche Trinkigkeit und Balance der beiden Weine, die mir Zorah eingeschenkt hat, <strong>VOSKI 2014</strong> (weiß) und <strong>YERAZ 2012</strong> (rot), überraschten und faszinierten mich gleichermaßen. Das war eine Dimension Wein, die man nicht einfach in Worte fassen kann. Dennoch, hier bei den Weinnotizen ein Versuch unter Voski 2014 und Yeraz 2012.</p>



<p>Das Weingut <strong>ZORAH</strong> umfasst 15 Hektar Reben und produziert bis zu 45.000 Flaschen bei einem Ertrag von 24 hl/ha, in einer Höhenlage bis zu 1600 m am Fuß des Berges Ararat (5137 m).<br>Das Zuhause der Weine ist ein blitzblanker Keller mit dem besten Material – von Gärbehältern über Amphoren bis zu den Barriquefässern – alles ist für große Qualität, ohne Schnickschnack, vorhanden. Ohne viele Worte: Besuchen Sie die sehenswerte Homepage, sie sagt alles über Land, Leute und das Weingut von Zorik Gharibian.<br><a href="http://www.zorahwines.com/" target="_new" rel="noopener">Zorah Wines Homepage</a></p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/" target="_new" rel="noopener">Linke Weine</a></p>
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		<item>
		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 20:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch im Wallis, dieser ansonsten von der Sonne verwöhnten Region, gibt es gute, sehr gute und weniger gute Jahrgänge. In [&#8230;]]]></description>
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<p>Auch im Wallis, dieser ansonsten von der Sonne verwöhnten Region, gibt es gute, sehr gute und weniger gute Jahrgänge. In der Weinsprache nennt man sie eher vorsichtig „schwierige Jahre“, denn wer will schon einen Wein aus einem „schlechten Jahrgang“ trinken. So bleibe auch ich dabei: <strong>2012</strong> war für Rebe und Winzer eine Herausforderung. Beide haben es geschafft, und der Wein zeigt sich als ein geschwächter, besser gesagt leichterer Typ, der sich nicht Schulter an Schulter in die Reihe der fleischigen, muskulösen Vorgänger stellt. Hier haben wir einen kühlen, erfrischenden Stoff, der auch bei einem Glas mehr Geist und Körper nicht zu sehr belastet.</p>



<p>Im Duft ist er sehr reduktiv, nahezu verschlossen, mit ausgeprägten steinigen Schiefertönen und einem frischen Geschmack mit reichhaltigen Tanninen. Diese geben dem Wein Druck und Zug, der sich insgesamt etwas schlank darstellt. Trotzdem wirkt der Wein genussreif. Richtig eingesetzt, findet er sicher viele Fans – alles zu seiner Zeit eben.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Mossone, Santa Barbara, Marken, Italien 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/mossone-santa-barbara-marken-italien-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 15:18:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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<p>Merlot der Extraklasse. Auberginenfarbig, fast schon nachtschwarz, weckt dieser in feinste Dufttücher gekleidete Charmeur Vergleiche mit aristokratischer Weltklasse, die weitaus höher gehandelt wird. Etwas krachend, laut und bunt scheint sein Bukett. Etwas vorlaut – wie es nun mal das Privileg der Jugend ist – durchaus auch mit brüllender Kraft, aber begeisternd mit seiner Frische und den süßlich-würzig wirkenden Aromen. Da steckt rosinierte Herzkirsche, Amaretto, Minzblatt, Süßholz und Lebkuchen drin. Jede Menge seidige Tannine, gleichgewichtig, um nicht zu sagen: nach Maß geschneidert. Bravo Stefano! Von diesem herrlichen Stoff gleich einen ganzen Anzug, Sakko und Hose bitte!<br>Preis: 65,00 € <a href="http://www.garibaldi.de/" target="_new" rel="noopener">www.garibaldi.de</a></p>



<p>Die Adria ist als reizvolle Küste und günstiges Urlaubsziel seit Jahrzehnten weit und breit bekannt. Über die im Hinterland angrenzende Weinregion Marken, von der Adria bis zum Apenin, diskutieren Weinfreunde noch nicht lange wirklich ernsthaft, obwohl der weiße Lokalmatador Verdicchio nur hier anzutreffen ist – und das längst auch in besten Qualitäten. Vergessen sind die grünen Amphorenflaschen der Massenweine, die Zeit ist auch in den Marken nicht stehen geblieben.</p>



<p>Dafür haben Menschen wie Stefano Antonucci, Inhaber des Weingutes Santa Barbara, mehr als zwanzig Jahre gekämpft und geschuftet. Der ehemalige Banker hat 1987 den Familienbetrieb übernommen, seit 1995 ist er voll engagiert und renovierte und erneuerte, was zu erhalten war. Die Kellergewölbe des 30 Hektar großen Anwesens Santa Barbara liegen unter einem ehemaligen Kloster, sie wurden mit sehr viel Liebe bis ins Detail restauriert, wovon ich mich bei einem Besuch im Januar überzeugen konnte.</p>



<p>Stefano wirkte gelassen, spielte seine Gastgeberrolle brillant. Morgens, mittags und abends wechselte der stets fröhliche Typ seine maßgeschneiderten bunten Sakkos, Schal und Sonnenbrille. Seine tiefe, musische Stimme erinnerte mich an die von Friedrich Lichtenstein. Ich kann mich auch an keinen Menschen in der Weinszene erinnern, der so emotional geprägt ist wie Stefano, ein unruhiger Geist, der ständig in Bewegung scheint. Emotionen bedeuten ihm sehr viel, im täglichen Leben, beim Fussball oder beim Wein. So hat es lange gedauert bis er bereit war, neben seinen traditionellen Rebsorten Verdicchio oder Montepulciano einen Wein aus reinem Merlot zu kreieren, dessen Ursprung ja nicht in den Marken liegt. Der Merlot aus den Weinbergen von Santa Barbara wurde stets in den «Pathos» als Ergänzung zum herrischen Montepulciano gegeben. Bei einer Kellerprobe der 2011er stellte Stefano fest, dass der 2011er Merlot viel besser war als die Jahre davor und so wurde beschlossen, dass ein kleiner Teil davon zur Probe separat gefüllt wird, 1315 Flaschen, in 2012 wurden es sogar 3550, weil der Wein extrem gut gelungen ist.</p>



<p>Mossone (Stefanos Spitzname) ist also der neue Star im Hause Antonucci. Er wird zu 100% aus Merlot gekeltert und komplett im neuen Barrique Eichenfass der Tonnellerie Silvan ausgebaut.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chardonnay, &#8222;SW&#8220; Martin Waßmer, Baden, Deutschland 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chardonnay-sw-martin-wassmer-baden-deutschland-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2014 12:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
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<p>Blasses grüngelb, reifer Apfel, Ananas, Akazienhonig, Williamsbirne, dezente Walnuss und Butternoten. Erstaunliche Säure, feste, stoffige Textur, vollmundig. Angenehme Länge mit frischem, jugendl. Charakter. Hat noch Zeit.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Château de Châtagneréaz, 1er Grand Cru, Waadtland, Schweiz 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chateau-de-chatagnereaz-1er-grand-cru-waadtland-schweiz-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2014 13:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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<p>Helles Gelb, verhaltener Duft, schwere, satte Aromen von getrockneten Birnen, Bananenschalen. Rustikaler Typ mit wenig Finesse und Feinheit, vermisse Frische im Duft und Gaumen. Wirkt fast stumpf, insgesamt langweilig und schwer.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Babor, Odfjell Vineyarda, Central Valley, Chile 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/babor-odfjell-vineyarda-central-valley-chile-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 16:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Sattes Dunkelrot, ausgeprägt beeriger Duft mit trockenen Kräutern und fleischigen Aromen. Typischer Jungwein mit ansprechender Würze, geschliffenen Tanninen, leichten Bitterstoffen, [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2012_babor-cabernet-sauvignon-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11273" style="width:154px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2012_babor-cabernet-sauvignon-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2012_babor-cabernet-sauvignon-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2012_babor-cabernet-sauvignon-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2012_babor-cabernet-sauvignon.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Sattes Dunkelrot, ausgeprägt beeriger Duft mit trockenen Kräutern und fleischigen Aromen. Typischer Jungwein mit ansprechender Würze, geschliffenen Tanninen, leichten Bitterstoffen, gutem Extrakt und dezenten Röstnoten. Als erfrischender Rotwein mit Gripp und kleinem Preis – gekühlt bei 14 – 15 Grad trinken.<br>Preis: 5,95 € www.la-tienda.de<br>Preis: 5,95 Euro</p>



<p>Chile gehört zu den führenden Wirtschaftsnationen Süd- und Mittelamerikas und zählt gleichzeitig zu den größten Rohstoffproduzenten dank seiner reichhaltigen Kupfervorkommen. Über 60% der Exporte sind landwirtschaftlichen Ursprungs, von der Fischerei bis zum Weinbau, der mit mehr als 120.000 Hektar Rebfläche Chile inzwischen zum größten Exporteur für südamerikanische Weine gemacht hat.</p>



<p>Die Weingeschichte Chiles ist knapp 500 Jahre alt. Einheimische Produzenten feiern mit ihren Weinen internationale Erfolge. Wohlklingende Namen von Bodegas, die Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet wurden, schreiben heute die Weingeschichte des Landes, mutierten international zu den erfolgreichsten Weingütern des Kontinents. Die größten unter ihnen besitzen zwischen 1.000 bis 9.000 Hektar Reben, was für uns in Europa unvorstellbar ist.</p>



<p>Dazwischen zählt ein Weingut wie Odfjell mit 250 Hektar Rebfläche als Boutique Winery. Diese niedliche Beschreibung einer Betriebsgröße hat mich bei meinem letzten Besuch 2009 schon irritiert, als der Besitz noch halb so groß war. Allerdings ist die Geschichte der Winery noch sehr jung. Gegründet wurde sie vor 25 Jahren von dem norwegischen Reeder Dan Odfjell, der mit seinen Transportschiffen die ganze Welt bereiste und so auch nach Chile kam.</p>



<p>Seine Begeisterung für das Land und das wunderschöne, sonnige Maipo Valley ließ schnell den Entschluss reifen, sich hier eine zweite Heimat zu schaffen – kurzerhand baute er ein Weingut auf. Inzwischen führen seine beiden Söhne die Winery und vermarkten ihre Weine weltweit. Ihrem ursprünglichen Business, der Reederei, bleiben sie ein Stück weit treu. Sämtliche Produktlinien und Weinnamen sind mit der Seefahrt irgendwie verbunden von Amador (Reeder) über Estribor (Steuerbord) bis Barbor (Backbord).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gilligan, Gilligan Wines, Mc Laren Vale, South Australia 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/gilligan-gilligan-wines-mc-laren-vale-south-australia-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2014 09:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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<p>Der 2012er Gilligan ist kein Kind von Traurigkeit. Das Feuer von Shiraz und Grenache ist noch sehr ausgeprägt. Beginn mit eingelegten roten Pimentos, Paprika, feurig, warm, schwarzer Pfeffer. Ausgeprägte Frucht, Himbeeren, reife Erdbeeren. Süßlich im Duft und Geschmack. Sehr jung, straffe, frische Tannine. Am Gaumen schokoladig, dunkel, viel feines Tannin, stoffig, tief, lang und fordernd. Dank der süßlichen Alkoholkomponente jetzt schon gut zu trinken.</p>



<p></p>
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		<title>Amalaya Tinto, Bodega Amalaya, Valle Calchaqui, Salta, Argentinien 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/amalaya-tinto-bodega-amalaya-valle-calchaqui-salta-argentinien-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2014 17:01:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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<p>Gewiss, 2012 Amayala Tinot ist noch jung, frech und frisch, aber für ein Assado (Grillplatte) in der Grillsaison ist er als köstlicher Begleiter geeignet. Leicht gekühlt servieren bitte. So entwickelt sich das Bukett und die Würze. Dunkelbeeriges Aroma, schwarzer Pfeffer, Kreuzkümmel und Muskatnuss. Feingeschliffener Geschmack mit salziger Note, frischer Fruchtsäure, zarte Gerbstoffe bestimmen das Geschmacksbild. Im Körper reich, voller Stoff. Die Würze im Duft ist schwer in Worte zu fassen, aber sie ist sehr verführerisch.<br>Preis: 19,95 € www.ludwig-von-kapff.de</p>



<p>Die letzte Neuerwerbung im Weinimperium von Donald Hess (einem erfolgreichen Schweizer Geschäftsmann) liegt in einer atemberaubenden Wüstenlandschaft des argentinischen Hochlandes in der Provinz Salta. Das Valle Calchaquí ist ca. 160 Kilometer nordwestlich von der City und gleichnamigen Weinregion Mendoza entfernt, hoch oben beginnend auf 1700 Metern über dem Meeresspiegel. Amalaya zählt somit zu den höchstgelegenen Weingütern der Welt, in direkter Nachbarschaft zur Bodega Columé, deren Weinberge noch gigantischere Höhen erreichen. Hier gründete der engagierte Visionär Hess voller Hoffnung auf großen Erfolg Amalaya, der Name kommt aus der Sprache der Indios und bedeutet soviel wie Hoffnung auf ein Wunder. Wenn man auch nur eines der anderen 7 Weingüter aus der Collection der Hess Family kennt, weiß man, dass hier nicht mit Wundern gerechnet wird, sondern mit knallharten Fakten, Wissen um die Natur und deren Risiken. Hess produziert auf vier Kontinenten Weine mit Format und Charakter, vom einfachen preiswerten Tischwein bis zum hochwertigen Iconwein der Bodega.</p>



<p>Auf Amalaya werden nur vier Weine hergestellt, ein Weißer, ein Rosé und zwei rote. Die Basisrebsorte beider Rotweine ist die in Argentinien längst heimische Sorte Malbec.</p>



<p>Für den Vino Tinto werden 75 % verwendet, den Rest liefern Cabernet Sauvignon, Syrah und Tannat. Diese Sorten gedeihen sogar in dem spröden, trockenen Wüstenklima auf Weinbergen, die auf über 3000 Höhenmetern liegen. Ein besonderer Ort, in dem die Trauben ganz besondere Qualität entwickeln. Hier gedeihen Weine mit verlockenden Fruchtnoten und unwiderstehlicher Charakteristik. Wunderbare Tischweine, denen man gerne täglich begegnet.</p>
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		<title>UnZin Zinfandel,  Barrel 27 Wine Company, Central Coast, Kalifornien  2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/unzin-zinfandel-barrel-27-wine-company-central-coast-kalifornien-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2013 19:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Im tiefen, dunkelroten Kleidchen präsentiert sich diese Sünde mit opulenten, beerigen, fast süßlichen Aromen. Schwarzkisch, Brombeer, Rote Grütze, aber auch [&#8230;]]]></description>
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<p>Im tiefen, dunkelroten Kleidchen präsentiert sich diese Sünde mit opulenten, beerigen, fast süßlichen Aromen. Schwarzkisch, Brombeer, Rote Grütze, aber auch Blüten wie Veilchen oder Rosen. Die Schokotöne, Schwarztee, Gewürznelke und Minze komplettieren diesen herrlichen Duft. Der Geschmack entspricht reifen Früchten, ohne schmeckbare Süße, einer dunklen Bitterschokopraline, gefüllt mit einer Kirsche und Wein.</p>



<p>Neben diesem ungewöhnlichen Namen für einen Wein «UnZin», hat man bei Barrel 27, so nennt sich die herstellende Kellerei für diesen Zinfandel, noch eine ganze Reihe anderer Labels für ebenso ungewöhnliche Weine wie: High on the Hog, Pound for Pound, Right Hand Man, Rock and a Hard Place. Vier weitere Namen, die für Weine stehen, welche durchaus ihrem Titel gerecht werden. Die Nachprüfung, soviel sei gesagt, macht auf alle Fälle viel Spaß und sie schmeckt auch gut.</p>



<p>Ziel der beiden Partner McPrice Myers und Jason Carter von Barrel 27 ist, hart an der Klasse ihrer Weine zu arbeiten, für ebenso hart arbeitende Kunden, die einen Moment mit einem guten Wein abschalten und genießen wollen. So ist es auf der Homepage zu lesen und ich habe es genau so nachempfunden. Hier werden mehr oder weniger ernsthafte Weine aus Kalifornien produziert, die in ihren Preisklassen der Qualität und Herkunft gerecht werden, sogenannte «Genuss ohne Reue»-Flaschen darstellen.</p>



<p>2012 war nach zwei sehr schwierigen Jahrgängen mal wieder ein exzellentes Jahr. Das geerntete vollreife Traubenmaterial war ganz zur Zufriedenheit der Winemaker Myers und From, die ihre Beeren nach Reife im Geschmack, nicht nach Analysewerten ernten. Der als «UnZin» titulierte Zinfandel entspricht einem Typus der Rebsorte, wie ich ihn vor 25 Jahren auf meinen ersten Weinreisen nach Kalifornien auch kennengelernt habe. Für mich kein Un(sinn) im Wortspiel, aber für manchen Kollegen schon, weil dieser Typ im Vergleich mit großen Zinfandels von Nalle Winery, Ridge Vineyards oder Seghesio chancenlos war. Hier fehlte die Ernsthaftigkeit des Weines, was auch immer darunter zu verstehen ist. Unmissverständlich jedoch war die Message, dass es sich um leckere Weine handelte. Rotweine mit viel beerigen und würzigen Komponenten, Softies mit Speck und Tanninen, die sich sündhaft weich um die Zunge schmiegten, sanft im Gaumen tanzten und sich scheinbar ebenso unschuldig wieder verabschiedeten. Waren das Alkopops auf ganz besondere Art, die den Wunsch nach mehr beim Trinker auslösen und nur mit viel Vernunft ausgebremst werden konnten? Wenn man so will, ja. Heute schmecken die Alkopops ganz anders, aber dieser Typ Zinfandel ist auch wieder in. Zin, Sin, eine Flasche Unsinn, UnZin bitte!<br>Bezugsquelle: Weinhandlung Martin Apell<br>Preis: 9,95 Euro</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weißburgunder, Qba, trocken, Weingut Völcker, Pfalz, Deutschland 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/weissburgunder-qba-trocken-weingut-voelcker-pfalz-deutschland-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 20:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon deutlich fülliger in der Aromatik, das Bessere ist des guten Feind. Aber auch hier standen weiße Blüten, Frühlingswiese, Klarheit [&#8230;]]]></description>
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<p>Schon deutlich fülliger in der Aromatik, das Bessere ist des guten Feind. Aber auch hier standen weiße Blüten, Frühlingswiese, Klarheit und die Frische im Vordergrund. Mehr Frucht, ein Hauch weniger Würze. Wirkt filigran, fast zerbrechlich, reinigt aber den ganzen Gaumen und macht Lust auf weitere Schlucke. Preis: 5,50 € – wer einen WB dieser Klasse und dieses Preisniveaus findet, hat Chancen mein persönlicher Assistent zu werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chardonnay, QbA trocken, Weingut Völcker, Pfalz, Deutschland 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chardonnay-qba-trocken-weingut-voelcker-pfalz-deutschland-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 13:44:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
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<p>Jedenfalls ist dieser brave, herrlich aromatische Wein nicht wirklich Chardonnay, nicht Fisch nicht Fleisch. Die ausgeprägte Aromatik und relativ hohe Säure passen nicht wirklich zur Sorte Chardonnay und zu diesem stoffigen, reichhaltigen Körper. Die Barriqueversion aus 2011 ist da viel typischer, mehr Chardonnay – zart im Holz, Toast, Haselnuss, Karamell ich würde sogar behaupten ein Typ Chablis. Preise: 6,50 € und 12,00 €, beide mehr als fair kalkuliert.</p>
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