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	<title>Jahrgänge &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>Jahrgänge &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>2012 Yeraz, Areni Noir, Zorah Wines, Armenien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 14:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Yeraz, aus Areni Noir war für mich ein ganz besonderes Geschmackserlebnis und weil mir Weine aus Armenien völlig unbekannt waren, [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Yeraz</strong>, aus Areni Noir war für mich ein ganz besonderes Geschmackserlebnis und weil mir Weine aus Armenien völlig unbekannt waren, habe ich auch diesen Wein vor einer Beschreibung in meinen Weinnotizen mehrmals probiert, genauer gesagt, getrunken. Zur Nachahmung absolut nicht empfohlen! Die letzten Flaschen sind dem Importeur nur mit Mühen und guten Worten aus dem Lager zu locken, da nur noch sehr kleine Mengen geliefert werden können. Allerdings spricht auch der Preis gegen alltäglichen Genuss. Dennoch meine ich, diesen Wein muss man als Weinkenner getrunken haben. Wozu? Am besten zu zweit, mir schmeckt auch der beste Wein alleine nie so gut wie zu zweit!</p>



<p>Seine dunkle, strahlend rubinrote Farbe steht glanzvoll, selbstbewusst im Glas. Wer sich gleich nach dem Einschenken mit der Nase nähert, erlebt ein faszinierendes Spektrum an Aromen. Alle Blumen und Früchte orientieren sich an der leuchtend roten Farbe: Hagebuttenblüten, Veilchen, rote Bete, dunkle Erdbeeren, süße Tomaten frisch und getrocknet, Pimentos aus Navarra. Dunkle Bitterschokolade, langer Pfeffer, Sternanis, Kümmelsamen und so weiter. Ich habe für Weine dieser Art einen Kosenamen: „Nasenbären“, das ist so einer. Damit ist man schon zufrieden, wenn man nur an ihm riechen darf. Und dann erst noch der Geschmack jener reifen Früchte, die in der Nase schon erkannt wurden. Die Textur ist zwar noch fest und kernig, aber von prächtiger Statur. Große Eleganz, blitzblank, klar mit sehr gutem Druck, Länge und Zug, dem man erst einmal etwas entgegenhalten muss. Was für ein Stoff – daraus wäre ein ganzer Anzug für jeden Kerl eine Show!</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/" target="_new" rel="noopener">Linke Weine</a></p>



<p></p>
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		<title>Voski, Voskéat / Garandmak, Zorah Wines, Armenien 2014</title>
		<link>https://paula-bosch.de/voski-voskeat-garandmak-zorah-wines-armenien-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 14:11:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
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		<category><![CDATA[Weißwein]]></category>
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<p>Inzwischen habe ich diesen Wein mehrere Male verkostet und immer zu unterschiedlichen Zeiten, Anlässen und Gelegenheiten. So kann ich mir sicher sein, dass ich vom ersten Eindruck dieses Weines nicht einfach situationsbedingt hellauf begeistert war. Auf gut Deutsch gesagt, habe ich den Wein auf Herz und Nieren geprüft. Meine Freude und Überzeugung an der Qualität dieser Weine vom Fuß des Berges Ararat ist also ungebrochen – sowohl beim Weißwein als auch bei seinem ganz großen, roten Bruder „Yeraz“. Unbedingt dekantieren und im großen Burgunderglas trinken, da der Wein noch zu jung ist und es mit viel Sauerstoff seinen Genießern dankt.</p>



<p>Die pflanzlichen Noten im ersten Eindruck werden von dezenten Zitrus- und Limettenaromen begleitet. Steinobstkerne, frische Haselnuss und reife Papaya zählen zu den stärksten Dufteindrücken. Im Geschmack ist der Wein stoffig und durchaus als körperreich zu beschreiben. Die weiche, jetzt schon harmonisch wirkende Textur wird sich mit der Zeit noch glätten und noch feiner, sahniger und runder präsentieren. Ein Wein, der in seiner Jugend schon überzeugend schmeckt – wild, kraftvoll, mit reicher Aromatik. Der über 6000-jährigen Weingeschichte in dieser Region macht er auf alle Fälle große Ehre. Der nachfolgende Jahrgang 2015 sollte mit mehr Reifezeit im Keller belohnt werden.</p>



<p>€ 22,90 Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/" target="_new" rel="noopener">Linke Weine</a></p>



<p></p>
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		<title>ZORAH, ein Weingut in Armenien</title>
		<link>https://paula-bosch.de/zorah-ein-weingut-in-armenien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 19:38:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
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<p>Vor wenigen Tagen wollte es der Zufall, dass ich einem Menschen begegnet bin, der einen weiten, sehr weiten Weg, nämlich von Armenien nach München auf sich genommen hat, um hier seine Weine, es waren nur drei, den Sommeliers, Weinprofis, vinophilen Gastronomen und ein paar Journalisten in München zu präsentieren.<br><strong>Zorik Gharibian</strong>, kurz Zorah genannt, hat vor zehn Jahren seinen Plan, in der Toskana ein Weingut zu gründen, aufgegeben, um in der Heimat seiner Vorfahren, in Armenien, diesen Wunschtraum zu realisieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="803" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-1024x803.jpg" alt="" class="wp-image-10165" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-1024x803.jpg 1024w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-300x235.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-768x602.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah-1536x1204.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/Zorah.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Mein Zeitplan hat es mir nicht erlaubt, dabei zu sein. Darüber war ich aber auch nicht unglücklich, obwohl ich den abendlichen Termin, in einem von mir geschätzten Restaurant, doch gerne wahrgenommen hätte. In meinen Gedanken war der Wein bei der feinen Küche Nebensache – kam er doch nur aus Armenien. Überhaupt, Wein aus Armenien kenne (kannte) ich bis dato nur aus der Geschichte des Weines, und da hat er eine sehr alte Tradition, aber eben nur in der Geschichte.<br><strong>Jörg Linke</strong>, ein passionierter Weinhändler aus der Stadt, ließ aber nicht locker. So sollte ich doch am nächsten Tag wenigstens kurz Zorah kennenlernen und seinen Premiumwein verkosten. Daraus wurde eine knapp zweistündige Unterhaltung, und hätte es meine Zeit zugelassen, wäre ich locker noch zwei weitere Stunden sitzen geblieben. Damit habe ich nicht gerechnet – weder mit der Reinheit, den klaren Noten in der Nase, der Frucht und Würze, noch mit dem reichen und vielschichtigen Geschmack. Die unglaubliche Trinkigkeit und Balance der beiden Weine, die mir Zorah eingeschenkt hat, <strong>VOSKI 2014</strong> (weiß) und <strong>YERAZ 2012</strong> (rot), überraschten und faszinierten mich gleichermaßen. Das war eine Dimension Wein, die man nicht einfach in Worte fassen kann. Dennoch, hier bei den Weinnotizen ein Versuch unter Voski 2014 und Yeraz 2012.</p>



<p>Das Weingut <strong>ZORAH</strong> umfasst 15 Hektar Reben und produziert bis zu 45.000 Flaschen bei einem Ertrag von 24 hl/ha, in einer Höhenlage bis zu 1600 m am Fuß des Berges Ararat (5137 m).<br>Das Zuhause der Weine ist ein blitzblanker Keller mit dem besten Material – von Gärbehältern über Amphoren bis zu den Barriquefässern – alles ist für große Qualität, ohne Schnickschnack, vorhanden. Ohne viele Worte: Besuchen Sie die sehenswerte Homepage, sie sagt alles über Land, Leute und das Weingut von Zorik Gharibian.<br><a href="http://www.zorahwines.com/" target="_new" rel="noopener">Zorah Wines Homepage</a></p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/" target="_new" rel="noopener">Linke Weine</a></p>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2001</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 11:14:32 +0000</pubDate>
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<p><strong>2001</strong><br>Wenn ich gut aufgepasst habe, hat unter den 20 anwesenden Verkostern nicht mal einer von ihnen den Jahrgang unter seine ersten drei Favoriten gewählt, ich eingeschlossen. Und dennoch hatte ich genau diesen Wein in meinem Keller. Daneben lag aber auch aus dem gleichen Jahr eine Flasche Syrah von Simon Maye, quasi Nachbar mit seinem Syrah aus Chamoson – ein weiterer meiner Lieblinge aus der Schweiz. So bot sich nach dem Marathon der 20 Jahrgänge zu Hause die Gelegenheit, einen Vergleichstest zu starten. Eine super Chance, bei der es am Ende keinen wirklichen Verlierer gab. Beide Weine waren auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung angekommen und wunderbar zu trinken, ein echtes Trinkvergnügen, trotz des kühlen und nassen Wetters in 2001. Umgangssprachlich sagt man dazu: ein insgesamt kühles, unfreundliches Jahr. Und doch wurden die Jahrgangsfanatiker eines Besseren belehrt.</p>



<p>Die Nasen waren sich sehr ähnlich und doch nicht gleich. Im Vordergrund standen Terroirnoten von Schiefer und Graphit, gefolgt von roten Früchten wie Hagebutte und Sauerkirschen. Würzige Töne erinnerten an Printen, Zimt und Kümmel. Das geschliffene Tannin mit scharfen Kanten ließ an Edelsteine denken. Beide Weine waren ein großes Vergnügen zu trinken. Dazu wurde ein Rinderfilet im Ganzen gebraten, a point, mit Sauce Bearnaise serviert.</p>



<p>Wir hatten einen genussvollen Abend mit zwei köstlichen Syrah aus einem kleinen Jahrgang von ganz großen Weinmachern. Ich danke.</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/">Linke Weine</a></p>



<p></p>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2009</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2009cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 00:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
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<p>Der an sich große Jahrgang 2009 in ganz Europa war im Valais nicht sehr ausgewogen. Hier im Valais hatte man in erster Linie mit der anhaltend langen Hitze zu kämpfen, ähnlich wie in Deutschland 2003. Zunächst waren alle unglücklich und verurteilten den Jahrgang, doch ein Jahrzehnt später waren viele positiv überrascht. Mir hat der reife, volle Stoff gut gefallen. Die südliche, warme Frucht, Üppigkeit und verschwenderische Beerenfrucht erinnern beim ersten Eindruck, besonders wenn er als Solist getrunken wird, an einen Wein aus der Neuen Welt:<br>Blau- und schwarzbeerig von Heidelbeere, Brombeere, bis Johannisbeere und Schwarzkirsche. Die typische Syrah-Würze bleibt im Hintergrund. Im Gaumen bleibt er durch die reiche und reife Frucht eine Spur eindimensional, mit weichen und sanften Tanninen. Erstaunlich ist die ausgeprägte Mineralität und seine noch frische Säure, die dem Wein eine Festigkeit und Frische verleiht und den Genuss reizvoll macht. Mein Eindruck, dass dieser Wein seinen Zenit noch nicht erreicht hat, bestätigte sich, als ich nach der ganzen Probe nochmals rückwärts probieren konnte. Ich denke, diesen Jahrgang haben viele unterschätzt. Kein ganz großer, aber ein Rhônetyp bester Machart.</p>



<p>Da alle Etiketten gleich sind, hier ein Blick in den exquisiten, neuen Cayas-Weinkeller.</p>



<p></p>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 22:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2010 war ein klassischer Jahrgang im Wallis, natürlich auch für Cayas Syrah. Was bedeutet das für die Qualität des Weines? [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>2010</strong> war ein klassischer Jahrgang im Wallis, natürlich auch für Cayas Syrah. Was bedeutet das für die Qualität des Weines? Etwas weniger Intensität, leichter in Struktur und Textur – was in Summe zwar kein Leichtgewicht bedeutet, aber ein etwas weniger hitziger Typ, ein kühlerer Stoff, der in seiner Griffigkeit mehr an Seide denn an Kaschmir denken lässt. Warum das, wenn der Jahrgang doch nur mittelmäßige Qualitäten zugelassen hat? Das ist eine Frage des Managements im Weinberg, das man perfekt beherrschen muss, wenn man solch feine Weine mit kühler Distanz erzeugen will. <strong>Jean-René Germanier</strong> und sein Neffe <strong>Gilles Besse</strong> haben in den letzten zwei Jahrzehnten erkannt, worauf sie zu achten haben und was zu tun ist, wenn es darauf ankommt. Ein Grund, weshalb die jüngeren Jahrgänge geschliffener, eleganter und doch etwas reicher sind als die ersten Weine aus den Anfangsjahren.</p>



<p>Die kühlere Charakteristik des 2010er präsentiert sich auch im Duft mit Maulbeer- und Preiselbeernoten, viel getrockneten Kräutern, Thymian, Wacholderblättern, grünen, eingelegten Pfefferkörnern und Kakao. Im Mund wirkt er etwas weniger heftig, mit schmeichlerischen Gerbstoffen, gereiftem Charakter, sanften Noten auch im dezenten Druck und weniger ausdrucksstarkem Abgang. In Summe eher ein schmusiger Typ, mit dem man gerne eine schöne Stunde auf dem Sofa herumlümmelt – am besten mit ein paar Täfelchen Bitterschokolade von Sprüngli!</p>



<p></p>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 21:29:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein kühles Jahr, in dem die Früchte langsam gereift sind und der Wein letztendlich gut gelungen, harmonisch und ausgewogen schmeckt. [&#8230;]]]></description>
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<p>Ein kühles Jahr, in dem die Früchte langsam gereift sind und der Wein letztendlich gut gelungen, harmonisch und ausgewogen schmeckt. Es sind nicht immer die großen Jahre, die gute Weine hergeben. Gleichmäßig gereifte Früchte, ohne Hast und Eile, prall bis zum Schluss – das schmeckt man ohne Zweifel auch im 2011er. Rote, kleinbeerige Früchte wie Schlehe, Preiselbeere, Himbeere und Sauerkirsche kommen auf direktem Weg in die Nase. Charme und viel Temperament im Geschmack, der sehr gut gereift und trinkfein schmeckt. Geschmeidig, weich und sehr angenehm im Mund, ein Stoff wie Samt und Seide, den man nicht nur gerne auf blanker Haut trägt, sondern ebenso gerne schmeckt. Lang, sexy, mit allen Attributen der Syrah, die mit ihren Reizen zu verführen in der Lage ist. Wozu? Natürlich zum Trinken …</p>



<p></p>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 20:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>Auch im Wallis, dieser ansonsten von der Sonne verwöhnten Region, gibt es gute, sehr gute und weniger gute Jahrgänge. In der Weinsprache nennt man sie eher vorsichtig „schwierige Jahre“, denn wer will schon einen Wein aus einem „schlechten Jahrgang“ trinken. So bleibe auch ich dabei: <strong>2012</strong> war für Rebe und Winzer eine Herausforderung. Beide haben es geschafft, und der Wein zeigt sich als ein geschwächter, besser gesagt leichterer Typ, der sich nicht Schulter an Schulter in die Reihe der fleischigen, muskulösen Vorgänger stellt. Hier haben wir einen kühlen, erfrischenden Stoff, der auch bei einem Glas mehr Geist und Körper nicht zu sehr belastet.</p>



<p>Im Duft ist er sehr reduktiv, nahezu verschlossen, mit ausgeprägten steinigen Schiefertönen und einem frischen Geschmack mit reichhaltigen Tanninen. Diese geben dem Wein Druck und Zug, der sich insgesamt etwas schlank darstellt. Trotzdem wirkt der Wein genussreif. Richtig eingesetzt, findet er sicher viele Fans – alles zu seiner Zeit eben.</p>



<p></p>
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		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2013</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 19:43:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
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<p><strong>2013</strong> war die Qualität der Trauben noch ein Touch besser als im Vorjahr. Reicher, voller, mit etwas mehr Alkohol, der zwar im ersten Moment noch in der Nase präsent wirkt, aber nicht wirklich stört. Dafür sorgt die üppige Würze von schwarzem Pfeffer, Wacholder, Kümmel, Muskatnuss, rauchig, speckig, kalter Kamin. Insgesamt sprüht zwischen soviel Würze eine animierende Kühle, mundtrockenes Tannin, das nach mehr Reife und Lagerung ruft. Mich erinnert er ganz eindeutig an Weine von der Rhône, expliziede Côte Rotie. Ohne Zweifel ein großer und vorbildlicher Syrah.</p>



<p></p>
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		<title>Cayas „Syrah“ Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2014</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 20:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
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<p>Der Jahrgang 2014 ist das Ergebnis einer sehr späten Ernte, die in der ersten Woche im November abgeschlossen werden konnte. Gefüllt wurde er dann zwei Jahre später im Dezember 2016. Die längere Reifephase hat die Syrah positiv beeinflusst, mich hat der Wein gleich beim ersten Kontakt überzeugt. Die Typizität und Verwandtschaft zu den großen Weinen des Rhônetals war eindeutig. Das begann mit schwarzem Pfeffer, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern, frischen Pflaumen und Bitterschokolade. Rotbeerige Noten wie Schlehe, Preiselbeeren und Granatapfel. Viel und feines, reifes Tannin, feine Fruchtsäure, gut eingebundene frische Holznoten mit frischer Vanille, fest strukturierter Körper und sehr viel Stoff. Ein Frischling ja, aber mit sehr viel Temperament. Darauf warten lohnt sich ganz sicher. Also kaufen Leute! Ab Hof 42 SFR.</p>



<p>Bezugsquelle in Deutschland: <a href="http://www.linke-weine.de/">http://www.linke-weine.de</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Chad Chenin Blanc, Tim Martin, Swartland, Südafrika 2014</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chad-chenin-blanc-tim-martin-swartland-suedafrika-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 10:36:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Chad]]></category>
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					<description><![CDATA[2014 Chad Chenin Blanc, Swartland Frische und Klarheit steht bei diesem Chenin klar im Vordergrund. Er hat sogar die leichte [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">2014 Chad Chenin Blanc, Swartland</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="227" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839-227x300.png" alt="" class="wp-image-10199" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839-227x300.png 227w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839-776x1024.png 776w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839-768x1014.png 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839.png 1000w" sizes="(max-width: 227px) 100vw, 227px" /></figure>



<p>Frische und Klarheit steht bei diesem Chenin klar im Vordergrund. Er hat sogar die leichte Knackigkeit eines mittelkräftigen Rieslings. Vegetale Töne wie Fenchel und grüne Spargel, Apfelnoten. Eine frische, lebendige Säure macht sich im Gaumen breit, sorgt für guten Trinkfluss, was die mineralische, leicht salzige Note unterstreicht. Viel Saft, Rasse und Volumen. Ein durchweg eindrucksvoller Chenin Blanc mit einer klaren, präzisen Art, die für echte Trinklaune sorgt.</p>



<p>Tim Martins „Salt Cellar“, eine Boutique-Winery mit Verkostungsraum, liegt quasi in Kapstadt City, im Stadtteil Salt River. Das ist nicht nur ein ungewöhnlicher Platz für ein Weingut, dessen Weinberge kilometerweit von der Stadt entfernt liegen, sondern auch eine ungewöhnliche Lagerhalle. Diese wurde mit einfachen Mitteln in ein trendy Miniweingut mit Verkostungsraum umfunktioniert und kann gastronomisch bestens genutzt werden. Hier keltert der ehemalige Fondsmanager aus London, der während der Finanzkrise 2000 der Szene den Rücken kehrte und Weinkurse in Beaune, Montpellier sowie in Südafrika belegte, seine Weine. So auch den ersten Jahrgang 2014.</p>



<p>Die Trauben für CHAD Chenin Blanc stammen von 60-jährigen Buschreben, die nie bewässert wurden, aus Joostenberg. Granit, Quarz und Lehmböden, die biodynamisch bearbeitet werden, sind die Grundlage, die Lese erfolgt per Hand. Spontanfermentation, ausgebaut wird in französischen Eichenfudern mit 1500 Litern. Nun mag Chenin Blanc, der teilweise eine Riesling-ähnliche Säure besitzt, nicht jedermanns Geschmack sein. Das kann ich mir bei diesem Erstlingswerk aber gar nicht vorstellen und bei seinem Nachfolger 2015, der als Fassprobe noch einen Touch stoffiger wirkte, schon gar nicht. Warum? Die Säuren sind hier immer reif und schmecken dadurch weniger aggressiv.</p>



<p>Passt zu: Lachstartar, Fenchelsalat mit Krustentieren; Garnelen mit Feta und getrockneten Tomaten; gegrilltes Huhn mit Couscus und Schwarzkümmel; Trinken bei: 7° – 8°C<br>Genussreife: 2016 – 2020+<br>Preis: ausgetrunken<br></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Momento, Grenache, Marliese Nieman, Swartland, Südafrika 2015</title>
		<link>https://paula-bosch.de/momento-grenache-marliese-nieman-swartland-suedafrika-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 09:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Momento]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Rote Momento ist ein Blend aus 92% Grenache, 8% Carignan. Die Farbe lässt an einen hellen Pinot Noir glauben, [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="255" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento-255x300.jpg" alt="" class="wp-image-10204" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento-255x300.jpg 255w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento-870x1024.jpg 870w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento-768x904.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento.jpg 1115w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" /></figure>



<p>Der Rote Momento ist ein Blend aus 92% Grenache, 8% Carignan. Die Farbe lässt an einen hellen Pinot Noir glauben, die Nase verrät aber dann schnell eine andere Richtung. Viel, viel hellrote Früchte von Sauerkirschen bis Preiselbeeren, Himbeeren bis Johannisbeeren. Hibiskusblüten und Veilchen machen die Verführerin perfekt. Im Mund superreife, schmelzzarte Tannine, gewaltige Frische und Säure, bestens balanciert, mittelkräftige Struktur, vibrierende Textur und sehr guter Länge. Irgendwie habe ich das Gefühl trotz der Jugend den Inbegriff eines auf Maß geschneiderten, kühlen, trinkfreudigen Weines im Glas zu haben.</p>



<p>Mareliese Niemann, die Gründerin des Mini-Weinguts Momento, gehört zur noch jungen Weinszene Südafrikas, die man auch gerne als die Rebellen der Branche bezeichnet. Mareliese hat bis 2014 sehr erfolgreich als Kellermeisterin im bekannten Weingut Beaumont gearbeitet, wo sie auch ihre ersten eigenen Weinexperimente starten konnte. Während ihrer Urlaube sammelte sie auf der ganzen Welt Erfahrung, sucht nach Inspiration, neuem Wissen und Knowhow für ihre Miniproduktion. Stets auf der Suche sind auch ihre wachen, blauen Augen, die so tief sind wie der nahe Ozean. Die noch junge Mareliese versprüht eine enorme Energie, wobei sie zugleich zerbrechlich, fein und scheu wirkt. Ihre Weine präsentieren einen völlig anderem, neuen Weinstiel Südafrikas, der ihrer Persönlichkeit sehr ähnlich ist, ihn bis Dato hier im Land aber noch nicht gegeben hat. Handwerk pur, das schon mit der Suche nach geeigneten Reben, Parzellen, kleinen Fleckchen, mit ein paar uralten Reben, deren Besitzer ebenso alt, für die Bearbeitung einfach zu schwach geworden sind. Ein paar Mitstreiter hat sie schon in Gabriëlskloof, aber die Szene ist noch jung. Ihre Reben Chenin Blanc und Verdelho sind aus der Bot River und Darling Region, Grenache und Carignan von Granit und Sandböden des Swartland.</p>



<p>Passt zu: Wildgeflügel, Hirsch, Reh, Springbook, Boobuti, Beefburger<br>Trinken bei: 16° – 18°C<br>Genussreife: 2017 &#8211; 2023<br>Preis: 23,95 €<br><strong>Bezugquelle</strong>: <a href="https://www.vipino-wein.de/grenache-2015/a-1896/">https://www.vipino-wein.de/grenache-2015/a-1896/</a></p>



<p></p>
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