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	<title>Frankreich &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>Frankreich &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>Faugères Grand Réserve, Binet &#038; Jacquet, Languedoc, Frankreich 2010</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 20:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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<p class="has-text-align-left">Die Grande Réserve toppt die beiden Vorgänger in der Kollektion der beiden Quereinsteiger, Olivier Binet und Pierre Jacquet, ideal mit Würze, Tiefe, Spannung und fokussierter Präzision in der Mitte des Gaumens. Dort trifft sich der ganze Süden Frankreichs mit all seinen mediterranen Schätzen. Die ohnehin niedrigen Erträge sind noch geringer (15 hl/ha), die Trauben werden aus den allerbesten Reblagen selektioniert. Wild und schön – nein sorry, wild verführerisch, unwiderstehlich!</p>



<p class="has-text-align-left">Das im Süden Frankreichs gelegene Anbaugebiet Languedoc pflegt eine uralte Weinkultur, welche bis auf die Herrschaft der Römer zurückverfolgt werden kann. Ein kleiner Bereich davon, Faugères, wird in Weinkennerkreisen in den letzten Jahren immer interessanter. Die Landschaft, abwechslungsreich und sehr bergig, ist knapp 40 Autominuten von Montpellier und 20 km nördlich von Béziers entfernt. Der blaue, karge Schieferboden in den steilen Hanglagen, wie wir ihn von der Mosel, dem spanischen Priorat oder aus dem schweizerischen Wallis kennen, ist das Aushängeschild der Region. Diese Böden garantieren tiefe Verwurzelungen der Reben, hohe Mineralität und Komplexität in den Weinen. Das mediterrane Klima garantiert die Reife der Trauben, der ständige Wind «Tramontane» ist verantwortlich für den minimalen Pilzbefall.</p>



<p class="has-text-align-left">Hier haben Olivier Binet und Pierre Jacquet seit 1999, aus dem Nichts, ausgestattet mit der puren Leidenschaft für Wein und dem hohen Anspruch an dessen Qualität, den Grundstock für ihr Weingut gelegt. Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Grenache, Carignan wurden als Rebsorten angepflanzt. 2006 konnten die wenigen ersten Flaschen abgefüllt und erst 4 Jahre später die Aufbauarbeit des Weinguts abgeschlossen werden.</p>



<p class="has-text-align-left">Mit dem Jahrgang 2010 wurde das hochgesteckte Ziel, in den Weinen die Authentizität des Terroirs, der Region und Rebsorte ausgeprägt und erkennbar zu präsentieren, erreicht. Mehr noch, die eigene Linie, die Rezeptur des Weinmachens wird spätestens mit diesem Jahrgang deutlich hervorgehoben. Ziel erreicht – könnten Olivier und Pierre denken und langsam die Lorbeeren ihres Tuns einsammeln. Weit gefehlt, es geht spannend weiter. Derweil präsentieren sich die Weine aus 2010 ganz wunderbar. Es gibt drei Qualitäten, den Faugères Tradition, ausgebaut in traditionellen Betontanks – ein lebendiger, fruchtig, kernig, dabei sehr mineralischer Roter für den täglichen Genuss. Der Faugères, Réserve, ist schwergewichtiger, kräuterwürziger, mit deutlich mehr Power: In französischen Eichen-Barriques zwei Jahre gereift braucht er noch Zeit für den idealen Trinkgenuss.<br>Und dann die Grande Réserve als Spitze in der Serie, siehe oben.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Château les Pins, Cave des Vignerons Dom Brial, Côtes du Roussillon, Frankreich 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chateau-les-pins-cave-des-vignerons-dom-brial-cotes-du-roussillon-frankreich-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 13:04:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins-683x1024.jpg" alt="Chateau Les Pins." class="wp-image-10916" style="width:158px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins.jpg 960w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Der würzige Kräuterduft der südfranzösischen Landschaft, der Garriques, kommt hier gewohnt klar zum Ausdruck. Der tiefdunkelrote Wein riecht wie ein Bukett von Rosmarin, Thymian, Verveine, Fichtennadeln, ebenso schwarze Johannisbeere, Pfefferkörner, Wacholderbeeren. Noch ist der Wein sehr jung, zeigt deutliche Röstnoten vom Ausbau im Holzfass und lässt seine Muskeln mit präsentem Gerbstoff spielen, macht aber schon eine bella figura zu einem Steak vom Grill mit einer Pfanne voller Gemüse von einem der zahllosen, wunderschönen Gemüsemärkte der Provence. Auf in den Sommer, auf geht’s zur Grillsaison, wenn auch mal wieder ohne Bordeaux.<br>Preis: 13,90 € <a href="http://www.vinatis.de/" target="_new" rel="noopener">www.vinatis.de</a></p>



<p>Die Preisentwicklung der Bordeaux-Weine ist nunmehr seit 30 Jahren, jawohl seit 30 Jahren, nicht aufzuhalten. Schon 1995 glaubte ich nicht wirklich an ein Ende dieses Hype, dass er sich allerdings über weitere zwei Jahrzehnte nicht bremsen lässt, war mir unvorstellbar! Auch in diesem Frühjahr geht es ähnlich weiter, trotz der miserablen Wetterverhältnisse 2014 im Bordelais, besonders während der Erntezeit. Wie immer werden die Preise mit einer scheinbar ordentlichen, sogar guten Qualität des Jahrgangs begründet, in jedem Fall in werden die Preise trotz viel zu geringer Abschläge entschuldigt oder gar gerechtfertigt. Es gibt immer noch viele, die an diese Mär glauben, den Punkten und Höchstnoten Vertrauen schenken, für Weine zu Preisen, die sonst nirgendwo für soviel Mittelmaß verlangt werden können.</p>



<p>Grund genug für mich, für Freunde französischen Weins, weiter nach neuen oder bewährten Weinen bester Qualität mit adäquaten Preisen in anderen Anbaugebieten Frankreichs zu suchen. Im französischen Teil Katalaniens hatte die Suche schon vor Jahren Aussicht auf Erfolg. Château Les Pins (hat nichts mit dem sündhaft teuren Le Pin aus Bordeaux gemein), unter diesem Etikett werden die Cru-Weine von der Winzergenossenschaft DOM BRIAL in Baixas verkauft. Dom Brial ist eine der modernsten Kellereien des Roussillon und deren Weine aus der Cru-Linie Château Les Pins sind exzellente Beispiele für konstante Qualität und fairen Preis, der Rotwein ganz besonders und das seit Jahren.<br>Die typische Rebsortencuvée des Roussillon, Syrah, Mourvèdre und Grenache noir präsentiert sich im Prunkstück des Hauses Brial in den Jahren 2010 und 2011 wieder bestens.</p>
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		<item>
		<title>Château Léoville-Barton, St.Julien, Bordeaux, Frankreich 2005</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chateau-leoville-barton-st-julien-bordeaux-frankreich-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2014 15:25:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Verschwenderisches Bukett schwarzer Früchte und Beeren, Tabak, Leder, Kakao, Bitterschokolade. Ein intensiver, konzentrierter Wein mit großer Fruchtfülle, würzigen Unterholznoten, satte [&#8230;]]]></description>
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<p>Verschwenderisches Bukett schwarzer Früchte und Beeren, Tabak, Leder, Kakao, Bitterschokolade. Ein intensiver, konzentrierter Wein mit großer Fruchtfülle, würzigen Unterholznoten, satte mächtig druckvolle Tannine im Mund, keineswegs überkonzentriert, einfache, schiere Eleganz und Harmonie mit dezenter Adstringenz.</p>



<p>Meine jüngste Notiz zu 2005 war voller Begeisterung: Verschwenderisches Bukett schwarzer Früchte und Beeren, Tabak, Leder, Kakao, Bitterschokolade. Ein intensiver, konzentrierter Wein mit großer Fruchtfülle, würzigen Unterholznoten, satte mächtig druckvolle Tannine im Mund, keineswegs überkonzentriert, einfache, schiere Eleganz und Harmonie mit dezenter Adstringenz. Unbedingt kaufen.</p>



<p>Wie häufig ich schon auf Château Léoville-Barton, 2iem Grand Cru Classé zu Besuch war, kann ich ohne es zu prüfen nicht genau sagen. Was ich aber mit Sicherheit von jedem Besuch sagen kann ist, dass hier jede meiner Primeur-Verkostungen (Fassproben des letzten geernteten Jahrgangs) für mich immer etwas ganz Besonderes war. Nicht nur dank der erstklassigen Qualität der Weine, sondern auch wegen der Präsenz von Anthony Barton, dem Besitzer des Weinguts.</p>



<p>Anthony Barton stammt aus einer irischen Weinhandelsfamilie, die schon frühzeitig (1745) als die wichtigsten Weinhändler in Bordeaux galten. Anthony, ein Grandseigneur in der Bordelaiser Weinwelt von heute, hat jede dieser Weinproben mit Anekdoten, gewitzten Sprüchen englischen Humors, oder scherzhaften, unvergesslichen, inzwischen legendären Weisheiten bereichert. Dabei wäre es bei den, nicht nur für mich, großartigen Weinen gar nicht notwendig gewesen in irgendeiner Form abzulenken.</p>



<p>Tochter Lilian Barton-Sartorius hat die Nachfolge längst angetreten und verantwortet die dazu gehörigen Château Langoa Barton so wie Château Mauvesin Barton.</p>



<p>Die 45 ha Rebfläche sind mit 72% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot und 8% Cabernet Franc bepflanzt. Der Anteil an Cabernet Sauvignon ist selbst im Medoc ungewöhnlich hoch. Vermutlich haben die Weine auch dadurch eine längere Entwicklung bis zur Reife und etwas mehr fleischige Tannine als jene mit einem größeren Merlot-Anteil.</p>



<p>Es gibt nicht viele Weingüter im Bordelaise die wie Léoville Barton in zwei Jahrzehnten (1990–2010) viele große Weine produzierten. Die Besten, zum Teil nur noch als Einzelflaschen erhältlichen, Jahre 2010, &#8217;09, &#8217;08, &#8217;06,&#8217;05, &#8217;03, &#8217;00, &#8217;01 sollten in keinem Keller eines Bordeauxfans fehlen. Vor allem nicht, weil die Preise immer fair geblieben sind, weit unter dem Niveau der Premier Crus liegen, aber gleiches Qualitätsniveau bieten. Eine Kaufempfehlung nicht nur für das anstehende Weihnachtsfest!</p>



<p>Wineterminator schreibt zu 2003: Fantastische Nase mit satter Frucht, Cassis und Brombeere, frisch gebrühter Espresso, Zedernholz, Lakritz und etwas Bitterschokolade, gewaltiger Druck am Gaumen und enorme Länge – 95/100. Jede Suche wert.</p>



<p>Meine jüngste Notiz zu 2005 war voller Begeisterung: Verschwenderisches Bukett schwarzer Früchte und Beeren, Tabak, Leder, Kakao, Bitterschokolade. Ein intensiver, konzentrierter Wein mit großer Fruchtfülle, würzigen Unterholznoten, satte mächtig druckvolle Tannine im Mund, keineswegs überkonzentriert, einfache, schiere Eleganz und Harmonie mit dezenter Adstringenz. Unbedingt kaufen.</p>
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		<title>Champagne Egly-Ouriet, Ambonnay, Champagne, Frankreich</title>
		<link>https://paula-bosch.de/champagne-egly-ouriet-ambonnay-champagne-frankreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2014 12:42:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Schaumwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Qualitätsstufe: Premier CruWas hier aus der Rebsorte, Petit Messlier, Jahr für Jahr gezaubert wird, lässt jeden Champagnerfan jubeln.Reifes Honiggelb, schön [&#8230;]]]></description>
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<p>Qualitätsstufe: Premier Cru<br>Was hier aus der Rebsorte, Petit Messlier, Jahr für Jahr gezaubert wird, lässt jeden Champagnerfan jubeln.<br>Reifes Honiggelb, schön präsente Perlage, fein und zart. Mächtiger Duft von reifen Äpfeln, Quitten, Birnen, getrocknete Aprikosen, weisse Schokolade. Frisch und saftig am Gaumen, mit ausgeprägter Mineralik. Schön im Trinkfluss. Angenehme Säure mit viel Druck im Abgang.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Château Troplong Mondot, St.Emilion 1er Grand Cru Classé B, Bordeaux, Frankreich 1990</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chateau-troplong-mondot-st-emilion-1er-grand-cru-classe-b-bordeaux-frankreich-1990/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2014 13:11:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1990]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrgänge]]></category>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/1990_chateau_troplong_mondot_grand_cru-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11230" style="width:153px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/1990_chateau_troplong_mondot_grand_cru-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/1990_chateau_troplong_mondot_grand_cru-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/1990_chateau_troplong_mondot_grand_cru-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/1990_chateau_troplong_mondot_grand_cru.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p></p>



<p>Strahlendes rubinrot mit zarten orangereflexen. Satt bis zu, dunklen Kern. Bukett ist erstaunlich verhalten, sogar verschlossen. Ganz und gar nicht wie bekannt. Ansätze von getrockneten Gewürzen von schwarzem Pfeffer, Wacholder, Kümmel. Unterholz, Waldboden, nasses Laub. Im Gaumen reif, runde, noch präsente Tannine, sanfte Textur. Gut im Trinkfluss, schade dass der Duft so verdeckt ist. So wirkte für mich diese Flasche enttäuschend. </p>



<p>von: PB-privat Keller <br>Getrunken: 2017<br>Trinken: jetzt &#8211; 2030  / Marktpreis 1995: € 48,00  Verkaufspreis 2025: € 250,00  </p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>La Parrazal, Domaine Comte de Thun, Côtes du Tharn, Frankreich 2008</title>
		<link>https://paula-bosch.de/la-parrazal-domaine-comte-de-thun-cotes-du-tharn-frankreich-2008/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2014 13:34:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_La-Parrazal-Vin-de-Pays-de-Cotes-du-Tarn-Domaine-Comte-de-Thun-Chateau-de-Frauseilles-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11270" style="width:148px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_La-Parrazal-Vin-de-Pays-de-Cotes-du-Tarn-Domaine-Comte-de-Thun-Chateau-de-Frauseilles-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_La-Parrazal-Vin-de-Pays-de-Cotes-du-Tarn-Domaine-Comte-de-Thun-Chateau-de-Frauseilles-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_La-Parrazal-Vin-de-Pays-de-Cotes-du-Tarn-Domaine-Comte-de-Thun-Chateau-de-Frauseilles-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2008_La-Parrazal-Vin-de-Pays-de-Cotes-du-Tarn-Domaine-Comte-de-Thun-Chateau-de-Frauseilles.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Die satte, tiefdunkelrote Farbe lässt ahnen, dass hier kein Leichtgewicht daher kommt. Die reichhaltige Nase ist geprägt von frischen, dunklen Beeren, Preiselbeeren, Hagebutte und getrockneten Kräutern der Provence. Rosmarin, Thymian, Lavendel, Lorbeer und jede Menge salzige, mineralische Geschmacksnoten auf der Zunge. Im Gaumen tanzt eine fruchtbetonte, lebendige Säure auf einem samtigen Tanninteppich. Ein wahrlich leichtes Trinkvergnügen, das sich in angenehmer Geselligkeit nur schwer bremsen lässt.</p>



<p>Ferdinand Graf von Thun und Hohenstein, ein erfahrener Weinfreund und Feinschmecker, erfüllte sich 1999 seinen lang gehegten Wunsch vom eigenen Weingut. Inmitten einer der ältesten Weingegenden Frankreichs, im Gaillac, 80 Kilometer nordöstlich von Toulouse, kaufte er das Château de Frausseilles, dessen geschichtliche Ursprünge sich bis ins 16.Jh. zurück verfolgen lassen. Seine Leidenschaft, alsbald einen Klasse-Rotwein zu erzeugen, von dem die Fachwelt sprechen sollte, teilte er mit dem italienischen Weinmacher und Merlot-Spezialisten Dr. Riccardo Cotarella, den er für sein ehrgeiziges Projekt engagieren konnte. Die vorhandene Rebfläche von 15 Hektar magerer Böden aus Kies und Lehm wurde durch Zukauf in 2002 auf 27 Hektar erweitert. Nach den ersten zwei Jahrgängen beschloss von Thun, die regionalen roten Rebsorten komplett durch edlere Sorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah zu ersetzen. Cabernet Franc und eine Minifläche Pinot Noir wurden als Nachzügler gepflanzt. Das Ergebnis dieser Entscheidungen war der Verlust der genauen Herkunftsbezeichnung, der AOC Gaillac, und die damit verbundene Degradierung zum Landwein. Den Grafen störte das wenig, wusste er doch, dass ein vorbildliches Weingut, nämlich die Tenuta San Guido im Toskanischen Bolgheri, diesen Schritt schon in den 70er Jahren gemacht und nie bereut hat.</p>



<p>Eine konsequente Ertragsminderung im Weinberg und strenge Selektionen während der Lese ergeben zwangsläufig kleinste Mengen im Keller. Dank großer Investitionen in das kleine historische Kellergewölbe, in einen neuen Anbau, in beste Eichenfässer, in die Neupflanzungen in den Weinbergen sowie das Engagement des Önologen Dott. Orlando Caporro, der 2007 die Leitung des Weinguts übernommen hat, entstehen hier immer regelmäßiger Rotweinqualitäten, die ich in dieser Region nie für möglich hielt.</p>



<p>Neben den Rebsorten-reinen Stars – La Mazze (Merlot) und Tarabelle (Syrah) – gibt es seit 2007 La Parrazal, eine Rotweincuvée benannt nach einer Parzelle in den Weingärten, die sich aus 70% Merlot, 20% Syrah und 10% Cabernet Franc zusammensetzt. Ein perfekt vinifizierter Wein, in dem keine Sorte geschmacklich dominiert.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Côte Rôtie, Domaine Ogier, Rhône, Frankreich 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cote-rotie-domaine-ogier-rhone-frankreich-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 13:24:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon die brillante, strahlend, dunkel rubinrote Farbe mit sattem Kern lässt vermuten, dass es sich hier um keinen Kraftprotz, Monster [&#8230;]]]></description>
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<p>Schon die brillante, strahlend, dunkel rubinrote Farbe mit sattem Kern lässt vermuten, dass es sich hier um keinen Kraftprotz, Monster ähnlichen Charakter handelt. Die Aromen präsentieren sich typisch, wild, rauchig, leicht speckig mit sehr viel Würze. Von dunkelroten Beeren, schwarzen Oliven, frischen Kräutern der Garriques bis zu terroirgeprägten Noten des Schiefer und Granitgesteins. Große, feinkörnige Stilistik im Gerbstoff betont den doch keineswegs rauen Charakter. Seidig, dicht und vollmundig in seiner erstklassigen, eleganten Ausprägung. Jung ja, trinkreif ja, haltbar ja, tippe auf 15–20 Jahre.</p>



<p>Weltweit wird sie inzwischen angebaut, aber so famos wie aus den Besten Lagen von Hermitage oder der Côte Rôtie, den berühmten Appellationen südlich von Lyon, gedeihen sie nur in ganz seltenen Fällen. Wenn auch</p>



<p>im deutschsprachigen Raum die Weine weniger Interesse bei den Weintrinkern finden, das Herz echter Wein-Afficionados schlägt in Sekunden höher beim Anblick einer Flasche von den Berühmtesten Weinproduzenten wie Chapoutier oder Guigal.</p>



<p>Ein Dritter im Bunde noch nicht ganz so prominent, ist inzwischen die Domaine Michel Ogier. Der nur 8 Hektar kleine Betrieb wird von Vater Michel und seinem Sohn Stéphane in bestem Teamplaying geführt, Stéphane hat sein Handwerk bei den Chapoutiers und Guigals gelernt. Seit den frühen 80er Jahren wird selbst abgefüllt.</p>



<p>3 Hektar der Ogiers befinden sich in den steilen Parzellen Côte Blonde und Côte Brune der Appellation Côte Rôtie. Das Terroir, reine Granitböden auf steilsten Terrassen, verlangen von Reben, wie den Winzern, gleichermaßen viel. Wer jemals dort war und sehen konnte wie sich die Weinbauern abrackern müssen, versteht sofort warum es diese sensationellen Weine nicht für ein paar Euros geben kann.</p>



<p>Mich haben die Weine aus dem grandiosen Jahrgang 2009 schlichtweg so begeistert, dass ich es einfach nicht umgehen kann seinen Nachfolger, den nicht wesentlich schwächeren Jahrgang 2010 zu empfehlen.</p>



<p>Und weil Ogier Mangels Berühmtheit ganz andere Preise verlangt als seine Lehrmeister, schreibt der weltbekannte Kritiker Robert Parker nicht umsonst in einem seiner Texte «One of the areas best wine values».</p>



<p>Schon die brillante, strahlend, dunkel rubinrote Farbe mit sattem Kern lässt vermuten, dass es sich hier um keinen Kraftprotz, Monster ähnlichen Charakter handelt. Die Aromen präsentieren sich typisch, wild, rauchig, leicht speckig mit sehr viel Würze. Von dunkelroten Beeren, schwarzen Oliven, frischen Kräutern der Garriques bis zu terroirgeprägten Noten des Schiefer und Granitgesteins. Große, feinkörnige Stilistik im Gerbstoff betont den doch keineswegs rauen Charakter. Seidig, dicht und vollmundig in seiner erstklassigen, eleganten Ausprägung. Jung ja, trinkreif ja, haltbar ja, tippe auf 15–20 Jahre. Von mir würde dieser Jahrgang schon heute mindestens 94 Punkte bekommen.</p>



<p>Nicht lange zögern, zugreifen ist angesagt.</p>
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		<item>
		<title>Champagne Jacquesson Cuvée N° 733, Dizy, Champagne, Frankreich</title>
		<link>https://paula-bosch.de/champagne-jacquesson-cuvee-n-733-dizy-champagne-frankreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2013 14:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Schaumwein]]></category>
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<p>Reifes strohgelb, ausgeprägte Aromatik, leichte Firne, zartes Holz, Vanille, Toastbrot, Butter-Kekse, Creme-Karamel, Haselnuss, Toast. Reichhaltige, feinperlige Mousseux. Am Gaumen finessenreich, kraftvoll und cremig. Frisch, feines und langes Finale.</p>
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		<title>Faugères Grand Réserve, Binet &#038; Jacquet, Languedoc, Frankreich 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/faugeres-grand-reserve-binet-jacquet-languedoc-frankreich-2010acquet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 09:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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<p>Würze, Tiefe, Spannung und fokussierter Präzision in der Mitte des Gaumens. Dort trifft sich der ganze Süden Frankreichs mit all seinen mediterranen Schätzen. Wild und schön – nein sorry, wild verführerisch!</p>



<p>Das im Süden Frankreichs gelegene Anbaugebiet Languedoc pflegt eine uralte Weinkultur, welche bis auf die Herrschaft der Römer zurückverfolgt werden kann. Ein kleiner Bereich davon, Faugères, wird in Weinkennerkreisen in den letzten Jahren immer interessanter. Die Landschaft, abwechslungsreich und sehr bergig, ist knapp 40 Autominuten von Montpellier und 20 km nördlich von Béziers entfernt. Der blaue, karge Schieferboden in den steilen Hanglagen, wie wir ihn von der Mosel, dem spanischen Priorat oder aus dem schweizerischen Wallis kennen, ist das Aushängeschild der Region. Diese Böden garantieren tiefe Verwurzelungen der Reben, hohe Mineralität und Komplexität in den Weinen. Das mediterrane Klima garantiert die Reife der Trauben, der ständige Wind «Tramontane» ist verantwortlich für den minimalen Pilzbefall.</p>



<p>Hier haben 1999 zwei Quereinsteiger, Olivier Binet und Pierre Jacquet, aus dem Nichts, ausgestattet mit der puren Leidenschaft für Wein und dem hohen Anspruch an dessen Qualität, den Grundstock für ihr Weingut gelegt. Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Grenache, Carignan wurden als Rebsorten angepflanzt. 2006 konnten die wenigen ersten Flaschen abgefüllt und erst 4 Jahre später die Aufbauarbeit des Weinguts abgeschlossen werden.</p>



<p>Mit dem Jahrgang 2010 wurde das hochgesteckte Ziel, in den Weinen die Authentizität des Terroirs, der Region und Rebsorte ausgeprägt und erkennbar zu präsentieren, erreicht. Mehr noch, die eigene Linie, die Rezeptur des Weinmachens wird spätestens mit diesem Jahrgang deutlich hervorgehoben. Ziel erreicht – könnten Olivier und Pierre denken und langsam die Lorbeeren ihres Tuns einsammeln. Weit gefehlt, es geht spannend weiter. Derweil präsentieren sich die Weine aus 2010 ganz wunderbar. Es gibt drei Qualitäten, den Faugères Tradition, ausgebaut in traditionellen Betontanks – ein lebendiger, fruchtig, kernig, dabei sehr mineralischer Roter für den täglichen Genuss. Der Faugères, Réserve, ist schwergewichtiger, kräuterwürziger, mit deutlich mehr Power: In französischen Eichen-Barriques zwei Jahre gereift braucht er noch Zeit für den idealen Trinkgenuss. Und dann die Grande Réserve, sie toppt die beiden Vorgänger ideal mit mehr Würze, Tiefe, Spannung und fokussierter Präzision in der Mitte des Gaumens. Dort trifft sich der ganze Süden Frankreichs mit all seinen mediterranen Schätzen. Die ohnehin niedrigen Erträge sind noch geringer (15 hl/ha), die Trauben werden aus den allerbesten Reblagen selektioniert. Wild und schön – nein sorry, wild verführerisch!</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Gigondas, Valbelle, Château Saint Cosme, Rhône, Frankreich 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/gigondas-valbelle-chateau-saint-cosme-rhone-frankreich-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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<p>Eine enorme Frucht zeigte sich in der Nase. Ein süßer Touch von Mousse au Chocolat, Minze, Tabak und Graphit. Leichte salzige Noten auf den Lippen, gute Säure, satt im Tannin, mittelkräftiger Körper, nicht ganz so tief wie im Jahr zuvor. Dafür war der Nachklang lang und voller Charme.</p>



<p>Die kleine Gemeinde Gigondas liegt nicht einmal 40 km von der Hauptstadt Avignon entfernt, die man mit einer etwa 40-minütigen Autofahrt erreichen kann. Dennoch leidet Gigondas seit Jahrzehnten unter einer ständig sinkenden Anzahl an Bewohnern, 2010 wurden noch 550 Personen registriert. Irgendwie ist das verständlich, lebt die Gemeinde doch nur vom Weinanbau (der Dank großartiger Winzer wie Barruol, Santa Duc oder La Bouissiere zwar attraktiver und finanziell interessanter wird) und vom Tourismus. Die Region ist ein Paradies zum Klettern, Wandern, Biken oder Reiten – aber das ist dann auch schon alles. Vielleicht ändert sich diese Entwicklung ja doch noch, ich fände es mit Blick auf die hervorragenden Weine, die hier produziert werden, für die nächsten Generationen sehr schade, würde es Gigondas, so wie es heute dasteht, einmal nicht mehr geben.</p>



<p>Dabei ist die Geschichte der Winzer-Familie Barruol vom Château Saint Cosme einzigartig. Seit dem Erwerb des Weinguts 1490 sind sie in der 14./15. Generation hier als Winzer tätig und Louis Barruol besitzt inzwischen 22 Hektar Weinberge mit Rebstöcken mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren. Darunter sind sehr viele Methusalems und demnach nur kleine Erträge möglich. Die Böden sind sehr steinig, aber mit großen Unterschieden, dank der nahen Bergkette, den Dentelles de Montmirail. Saint Cosme befindet sich glücklicherweise zwischen zwei geologischen Spalten, welche für ein kühleres, vegetativ verzögertes Mikroklima verantwortlich sind. Das bedeutet für die Weine Frische und Finesse, Eigenschaften, die für Weine von Saint Cosme charakteristisch sind, sagt Barruol.</p>



<p>Das Wahrzeichen, die romanische Kapelle auf den Weinetiketten von Château de Saint Cosme, wurde im 11. und 12. Jh. erbaut. Der kurze Aufstieg zu diesem Juwel lohnt sich auch für weniger kunsterfahrene Besucher. Biologischer Weinbau wird hier schon seit den frühen 70er Jahren betrieben, weil der Vater von Louis nicht nur «reinen Wein» zu schätzen wusste, sondern auch das Öko-System für Mensch und Tier schützen wollte. Aus dieser Überzeugung heraus wird auch heute noch auf sämtliche synthetischen Produkte und Düngemittel verzichtet. Nach alter Väter Sitte wird hier gehackt, gepflügt, von Hand in den Weinbergen gearbeitet, das hält das Öko-System gesund und ausgeglichen.</p>



<p>Als ich den 2011er Gigondas «Valbelle» verkosten konnte, 90 % Grenache, 10 % Syrah, war er noch nicht im Handel. Dennoch fand ich die Probe sehr, sehr attraktiv.</p>
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		<title>Vacqueyras Réserve, Domaine Château des Tours, Rhône, Frankreich 2001</title>
		<link>https://paula-bosch.de/vacqueyras-reserve-domaine-chateau-des-tours-rhone-frankreich-2001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 19:33:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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<p>Der 2001er ist sicher auf dem Höhepunkt seiner Reife angekommen, aber eben nur angekommen. Damit meine ich, dass der Zeitpunkt des Trinkens ideal gewählt war, was für ein schöner Zufall. Die Farbe eher hellrot, Karmesin bis Ziegelrot, typisch für Grenache-betonte Weine. In der Nase glockenhelle Reinheit, pure Frucht, Gewürze und Mineralität, was sich im hochfeinen, dennoch komplexen Körper wiederspiegelte. Die feinkörnigen, aber zahlreichen Tannine belegten den ganzen Mund und das auf angenehmste Art. Seidenweich, süßliche Struktur mit kompakter Länge. Wenn es doch mehr davon gäbe!</p>



<p>Emmanuel Reynaud, der Inhaber von Château des Tours, ist der Neffe des 1997 verstorbenen Jacques Reynaud, dem ehemaligen Besitzer des legendären Weinguts Château Rayas, in Châteauneuf-du Pape. Weine von Rayas standen weltweit nur auf den allerbesten Weinkarten, wo sie von überzeugten Rhône-Fans zu teils utopischen Preisen ausgetrunken wurden. Emmanuel ist inzwischen für drei Weingüter im Umkreis von etwa 30 km verantwortlich, nämlich Château Rayas, Château Fonsalette und Château des Tours in Vacqueyras. Manch einer seiner Kollegen mag ihm das Erbe seines Onkels in Châteauneuf-du-Pape neiden, aber das ist eine ganz andere Geschichte, der ich mich ein anderes Mal widmen möchte.</p>



<p>Zunächst geht es um das Château des Tours in Vacqueyras, dessen Rotwein Vacqueyras Reserve 2001, ich vor kurzem in einem Restaurant getrunken habe und total begeistert war. Diese Begeisterung möchte ich mit Ihnen, liebe Leser teilen, vielleicht gelingt es Ihnen ja noch, ein paar Flaschen davon zu ergattern. Die Weine von Emmanuel Reynaud kenne ich noch aus den frühen neunziger Jahren, schon damals waren sie stets zuverlässige, gute Rotweine für den täglichen Weingenuss. Kein großer Name steckte dahinter, außer der Tatsache, dass der junge Reynaud der Neffe des schon zu Lebzeiten legendären Jacques Reynaud war und dessen Weine damals bereits Kultstatus genossen. Die sehr, sehr preiswerten Weine waren charaktervolle Beispiele für eine ganz und gar unterschätzte Region. Die durchschnittlich 60 Jahre alten Rebstöcke, Grenache (80%) und Syrah (20%), sind die Basis für Weine, die nicht in neuen Barriques, sondern in großen Betontanks immer noch nach alter Tradition ausgebaut und später unfiltriert abgefüllt werden. Die geernteten Mengen auf den sand-, kalk,- und lehmhaltigen Böden sind mit 20 hl/ ha mehr als gering. Die Weinlese ist selbstverständlich manuell.</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.weine-visentin.de/">Passion Vin Weinhandel</a></p>



<p>Preis: 37,80 Euro</p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Clos des Mouches Rouge, 1er Cru, Chanson Pére &#038; Fils, Burgund, Frankreich 2009</title>
		<link>https://paula-bosch.de/clos-des-mouches-rouge-1er-cru-chanson-pere-fils-burgund-frankreich-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 14:13:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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<p>Das leuchtende, helle Kirschrot strahlte eine Anziehung aus, wie ein makellos geschliffener Stein. Der Duft wirkt im ersten Eindruck wie eine Schale voller Roter Grütze (Beerensüßspeise). Frisch, aromatisch, reif, leicht süßlich, würzig, auch Kakaopulver. Im Mund fleischig, saftig, rund mit einer harmonischen Textur und angemessener Länge im Abgang. Nahezu aristokratisch.</p>



<p>Das Weinhandelshaus Chanson Père &amp; Fils aus Beaune in der Bourgogne, wurde 1750 gegründet und blieb bis zu seinem Verkauf 1999 ein Familienbetrieb. Es durchlebte wie alle Handelshäuser in der Bourgogne ganz große, erfolgreiche Zeiten mit großen Weinen, wirtschaftlichen Erfolgen, denen aber dann auch dürre Jahre folgten – mit Weinen unterschiedlichster Qualitäten und stagnierenden Absatzmärkten. Die Märkte weltweit reagierten zurückhaltend und so entstanden Überlegungen, welche Veränderungen zu den goldenen Zeiten zurückführen könnten. Chanson Père &amp; Fils kam dank des Verkaufs an das Champagnerhaus und Familienunternehmen Bollinger, in einen Kreis erfahrener Weinfachleute und Spezialisten, die in kürzester Zeit Weine des früheren Qualitätsniveaus erzeugten. Hier hat nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern eben auch das Know-how der Company zum Erfolg geführt.</p>



<p>Mir ist dieser Qualitätssprung erst vor kurzer Zeit aufgefallen. Das war auf einer großen Probe, bei der Pinot Noirs aus der ganzen Welt vorgestellt wurden, so auch einige von Chanson Père &amp; Fils. Davon hat mich der Clos des Mouches 2009 am meisten begeistert. Die Weine aus dieser Premier Cru Lage am südlichen Ende der Appellation Beaune im Anschluss zu Pommard kenne ich von Joseph Drouhin seit vielen Jahren. Sie haben mich immer wieder begeistert, und zwar speziell in großen Jahrgängen. So wundert es mich nicht, dass mir in der Probe dieser 2009er ganz besonders gut geschmeckt hat.</p>



<p></p>
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