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	<title>Italien &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>Italien &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>Mossone, Santa Barbara, Marken, Italien 2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 15:18:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>Merlot der Extraklasse. Auberginenfarbig, fast schon nachtschwarz, weckt dieser in feinste Dufttücher gekleidete Charmeur Vergleiche mit aristokratischer Weltklasse, die weitaus höher gehandelt wird. Etwas krachend, laut und bunt scheint sein Bukett. Etwas vorlaut – wie es nun mal das Privileg der Jugend ist – durchaus auch mit brüllender Kraft, aber begeisternd mit seiner Frische und den süßlich-würzig wirkenden Aromen. Da steckt rosinierte Herzkirsche, Amaretto, Minzblatt, Süßholz und Lebkuchen drin. Jede Menge seidige Tannine, gleichgewichtig, um nicht zu sagen: nach Maß geschneidert. Bravo Stefano! Von diesem herrlichen Stoff gleich einen ganzen Anzug, Sakko und Hose bitte!<br>Preis: 65,00 € <a href="http://www.garibaldi.de/" target="_new" rel="noopener">www.garibaldi.de</a></p>



<p>Die Adria ist als reizvolle Küste und günstiges Urlaubsziel seit Jahrzehnten weit und breit bekannt. Über die im Hinterland angrenzende Weinregion Marken, von der Adria bis zum Apenin, diskutieren Weinfreunde noch nicht lange wirklich ernsthaft, obwohl der weiße Lokalmatador Verdicchio nur hier anzutreffen ist – und das längst auch in besten Qualitäten. Vergessen sind die grünen Amphorenflaschen der Massenweine, die Zeit ist auch in den Marken nicht stehen geblieben.</p>



<p>Dafür haben Menschen wie Stefano Antonucci, Inhaber des Weingutes Santa Barbara, mehr als zwanzig Jahre gekämpft und geschuftet. Der ehemalige Banker hat 1987 den Familienbetrieb übernommen, seit 1995 ist er voll engagiert und renovierte und erneuerte, was zu erhalten war. Die Kellergewölbe des 30 Hektar großen Anwesens Santa Barbara liegen unter einem ehemaligen Kloster, sie wurden mit sehr viel Liebe bis ins Detail restauriert, wovon ich mich bei einem Besuch im Januar überzeugen konnte.</p>



<p>Stefano wirkte gelassen, spielte seine Gastgeberrolle brillant. Morgens, mittags und abends wechselte der stets fröhliche Typ seine maßgeschneiderten bunten Sakkos, Schal und Sonnenbrille. Seine tiefe, musische Stimme erinnerte mich an die von Friedrich Lichtenstein. Ich kann mich auch an keinen Menschen in der Weinszene erinnern, der so emotional geprägt ist wie Stefano, ein unruhiger Geist, der ständig in Bewegung scheint. Emotionen bedeuten ihm sehr viel, im täglichen Leben, beim Fussball oder beim Wein. So hat es lange gedauert bis er bereit war, neben seinen traditionellen Rebsorten Verdicchio oder Montepulciano einen Wein aus reinem Merlot zu kreieren, dessen Ursprung ja nicht in den Marken liegt. Der Merlot aus den Weinbergen von Santa Barbara wurde stets in den «Pathos» als Ergänzung zum herrischen Montepulciano gegeben. Bei einer Kellerprobe der 2011er stellte Stefano fest, dass der 2011er Merlot viel besser war als die Jahre davor und so wurde beschlossen, dass ein kleiner Teil davon zur Probe separat gefüllt wird, 1315 Flaschen, in 2012 wurden es sogar 3550, weil der Wein extrem gut gelungen ist.</p>



<p>Mossone (Stefanos Spitzname) ist also der neue Star im Hause Antonucci. Er wird zu 100% aus Merlot gekeltert und komplett im neuen Barrique Eichenfass der Tonnellerie Silvan ausgebaut.</p>
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		<title>Fontalloro IGT, Felsina, Toskana, Italien 2009</title>
		<link>https://paula-bosch.de/fontalloro-igt-felsina-toskana-italien-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 09:53:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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<p>Brillantes, funkelndes Rubinrot mit vielen Facetten, zum Glasrand hin aufgehellt. Ausgeprägtes Aromenspiel, kräutrig, rotbeerig im Duft. Klar und rein, animierend, ansprechend, sehr fein. Reife helle Frucht, frisch wie Morgentau, Sauerkirsche, dunkler Tabak, Schwarztee, Lorbeerblätter, nasse Erde. Mundfüllend mit ganz feinen, seidigen aber sehr zahlreichen Tanninen und strahlender Eleganz im Gesamtbild. Feinster Kakaopuder, Zartbitterschokolade, die den gesamten Gaumen ausfüllt und einen langen Nachhall hinterlässt. Ein aristokratischer Charakter voller Noblesse und sehr viel Glanz.<br>Preis: 43,00 € <a href="http://www.garibaldi.de/">www.garibaldi.de</a></p>
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		<title>Caiarossa, Az. Agr. Caiarossa, IGT Toskana, Italien 2009</title>
		<link>https://paula-bosch.de/caiarossa-az-agr-caiarossa-igt-toskana-italien-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2014 12:38:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
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<p>Die Top-Cuvée Caiarossa ist in 2009 besonders feinfleischig und elegant. Strahlendes Rubinrot, leicht gereift zum Glasrand. Strahlendes Rubinrot, leicht gereift zum Glasrand. Reich und tiefgründig im süßfruchtigen Duft, mit floralen Noten wie getrocknete Rosenblätter, Heckenrosen, Veilchen. Mit etwas Luft im Glas zeigen sich tomatige Noten, Aromen wie feuchter Waldboden, Bleistift, Grafit, Lakritze, Tannenrinde, schwarze Trüffel. Eingebundene Säure, straffe, velourartige Textur, dichtes, seidiges Tannin, ausgeprägte Mineralik und sehr gute Länge im Finale.<br>Preis: 50,00 € www.hanse-lounge.de</p>



<p>Der Niederländer und Weinliebhaber, Eric Albada Jelgersma, ist glücklicher Besitzer von gleich zwei Grand Crus classé Weingütern in Bordeaux, nämlich Château Giscours und Château du Tertre in der Region Margaux. Und weil in seiner Weinleidenschaft noch mehr Potential vorhanden war, engagierte er sich 2004 im toskanischen Val de Cecina, in der Provinz Livorno nahe der Thyrenischen Küste, mit einem neuen Projekt: Caiarossa.</p>



<p>Die Benennung des Weinguts, Caiarossa liegt in der Bezeichnung «ghiaia rossa» was so viel wie roter Kieselstein, rote Erde (eisenhaltig) bedeutet.</p>



<p>Die rein biodynamisch bearbeiteten 16 Hektar Weinberge, die rund um das Weingut liegen, sind für die Rotweine aus einem Mix von sieben Rebsorten: Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot, Syrah, Alicante Bouche, Cabernet Sauvignon und einem Minianteil Sangiovese bestockt. Für den feinfruchtigen Weißen wurden Viognier und Chardonnay gepflanzt.</p>



<p>Das Weingut selbst strahlt in leuchtendem Ziegelrot am Rande der Weinberge welche terrassenartig die Casa Rossa umgeben. Haus und Keller wurden nach der Feng Shui-Maxime erbaut.</p>



<p>Ich wurde bei meiner Probe im Februar dieses Jahres vor Ort mehrmals an Bordeaux erinnert. Reich und tiefgründig im süßfruchtigen Duft, mit floralen Noten wie getrocknete Rosenblätter, Heckenrosen, Veilchen. Mit etwas Luft im Glas zeigen sich tomatige Noten, Aromen wie feuchter Waldboden, Bleistift, Grafit, Lakritze, Tannenrinde, schwarze Trüffel. Eingebundene Säure, straffe, velourartige Textur, dichtes, seidiges Tannin, ausgeprägte Mineralik und sehr gute Länge im Finale.</p>



<p>Ein aristokratisches Trinkvergnügen zusammen mit einem Bistecca alla Fiorentina; Tagliatelle mit Butter und Albatrüffeln, oder ganz simpel mit einer Pasta Asciutta (Spaghetti mit Hackfleischsoße).</p>
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		<title>Vandalo Castel del Monte, Tenuta Cocevola, Apulien, Italien 2005</title>
		<link>https://paula-bosch.de/vandalo-castel-del-monte-tenuta-cocevola-apulien-italien-2005/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 19:35:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
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					<description><![CDATA[Der tiefdunkle, nahezu schwarzrote Wein erinnert in seinem Duft an eingekochte Schattenmorellen, Holunderbeeren, Cassis oder Blüten von Wacholdersträuchern, Pinien oder [&#8230;]]]></description>
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<p>Der tiefdunkle, nahezu schwarzrote Wein erinnert in seinem Duft an eingekochte Schattenmorellen, Holunderbeeren, Cassis oder Blüten von Wacholdersträuchern, Pinien oder Fichte. Teils orientalische Gewürze wie Kurkuma, dann Muskatnuss und Zimtstange prägen den Gesamteindruck. Die reifen, nahezu morbiden Tannine werden von einem stoffigen, saftigen, fast süßlichen, schmelzigen Geschmack begleitet und verleihen dem Wein in seinem Nachklang Struktur und Länge. Eine echte Bereicherung im Keller eines Weinkenners.</p>



<p>Weinfreunde und Weinkenner oder einfach nur Weintrinker, alle haben vermutlich mehr oder weniger die gleiche Vorstellung, wenn von der Weinregion Apulien und deren Weinen die Rede ist: Massenproduktion, Millionen von Hektolitern, größter Weinproduzent Italiens, wenig Qualität, dafür aber billig. Stimmt alles, und wenn einer dazu auch noch sagt, dass allein die Region Apulien mehr Wein produziert als ganz Deutschland, stimmt das auch.</p>



<p>Es ist aber auch richtig, wenn einer dieser Weinfreunde feststellt, dass sich die Weinwirtschaft Apuliens qualitativ im Aufwind befindet – wenn zunächst auch nur für die Weine des alltäglichen Genusses, aber immerhin es geht aufwärts.</p>



<p>Mich freut das ganz besonders, denn bei all meinen Besuchen in dieser so schönen Landschaft, mit ihrer pittoresken Felsenküste, ihren Stränden oder den zahlreichen kleinen Dörfern, die wie Vogelkästen an den Felsen kleben, den Trullis, den Kunstschätzen wie Burgen, Schlösser oder Kirchen, habe ich es immer bedauert, dass sich hier so wenig bewegt und besonders die Weinwirtschaft bei all dem natürlichen Reichtum so gar nicht weiter kommen will.</p>



<p>Doch plötzlich und gänzlich unbemerkt hat sich hier etwas verändert. Ein Anfang scheint gemacht – vielleicht noch nicht in den Großkellereien, aber zumindest in zahlreichen kleineren Familienbetrieben.</p>



<p>Vor kurzer Zeit habe ich von einem kleinen Weingut, der Tenuta Cocevola, einen gereiften Rotwein, 2005 aus Nero di Troia, getrunken. Der nur 7,5 Hektar kleine Betrieb von Maria Marmi leistet hier mit einer Produktion von knapp 50.000 Flaschen Erstaunliches. Wenn auch die Weinproduktion noch relativ jung ist (ein Großteil der landwirtschaftlichen Tätigkeit wird der Kultivierung von Oliven gewidmet), der alte Rebbestand ist von größter Bedeutung für die Qualität der Weine. Auf steinigen, lehmhaltigen und kalkreichen Böden werden ausschließlich autochthone Rebsorten angebaut. Der reinsortige Nero di Troia «Vandalo» 2005 war bzw. ist ein derartig guter Wein, dass ich ihn nur jedem Weinliebhaber ans Herz legen, sprich empfehlen kann.</p>



<p>Bezugsquelle: Thomas Dutz Italienische Weine<br>Preis: 22,00 €</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chianti Classico, Riserva, Castello di Rampolla, Toskana, Italien 1990</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chianti-classico/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2014 12:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1990]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahrgänge]]></category>
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					<description><![CDATA[Dunkles ziegelrot mit bräunlichem Kern und aufgehelltem Glasrand. Offenes, weit ausgereiftes Bouquet mit Wald und pilzigen Note im ersten Eindruck. [&#8230;]]]></description>
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<p>Dunkles ziegelrot mit bräunlichem Kern und aufgehelltem Glasrand. Offenes, weit ausgereiftes Bouquet mit Wald und pilzigen Note im ersten Eindruck. Danach Zwetschgen, getrocknete Feigen, Malzbrot, schwarzer Trüffel, Lakritze. Ausgereift, nahezu ausgezehrte Frucht, nicht mehr ganz im Leben. Austrinken, weil Säure und die Tannine übergewichtig sind und dadurch weniger Trinkspaß erzeugt wird. PB-Keller</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lafoa, Sauvignon Blanc, Az.Agr.Schreckbichl, Südtirol, Italien 2007</title>
		<link>https://paula-bosch.de/lafoa-sauvignon-blanc-az-agr-schreckbichl-suedtirol-italien-2007/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2014 13:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
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					<description><![CDATA[Intensives strohgelb; konzentrierter Duft: Holundersirup, Cassislikör, Spargelsud. Gelbe Früchte, Ananas, Banane, Deliciousapfel. Zarte Vanilletöne, versteckte Kokosote. Mächtige Struktur am Gaumen, [&#8230;]]]></description>
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<p>Intensives strohgelb; konzentrierter Duft: Holundersirup, Cassislikör, Spargelsud. Gelbe Früchte, Ananas, Banane, Deliciousapfel. Zarte Vanilletöne, versteckte Kokosote. Mächtige Struktur am Gaumen, erstaunlich firsche, noch lebenduge Säure. Ein Powersauvignon im besten Alter.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Barolo Monvigliero, Commendatore G.B. Burlotto, Piemont, Italien 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/barolo-monviglierbarolo-monvigliero-commendatore-g-b-burlotto-piemont-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2014 16:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
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					<description><![CDATA[Funkelndes, reflexreiches Rubin-, Karmesinrot, ähnlich eines reinen Grenache von Henri Bonneau oder Rayas aus Châteauneuf-du-Pape. Der erste Eindruck des Duftes [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11311" style="width:251px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010-Barolo-Monvigliero-rosso.jpg 800w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Funkelndes, reflexreiches Rubin-, Karmesinrot, ähnlich eines reinen Grenache von Henri Bonneau oder Rayas aus Châteauneuf-du-Pape. Der erste Eindruck des Duftes ist fruchtig, blumig und würzig zugleich. Frische Himbeere, Erdbeere, Sauerkirsche bis zu verwelkten Rosen und Lilien, Lakritze, Gewürznelke, Lorbeer, Steinpilzen, Unterholz und vieles mehr betören, wirken verlockend, der Duft schwebt über dem Glas. Dann überraschend der seidige, sanfte Geschmack, weich wie Watte die Tannine, filigran, geradezu zerbrechlich. Für einen Barolo ungeahnte Dimensionen, eine völlig neue Genusswelt, die restlos überzeugt und begeistert.<br>Preis: 36,00 € www.Pinard de Picard</p>



<p>Die norditalienische Region Piemont, am Fuße der Alpen, ist nicht nur mit ihrer Hauptstadt Turin und deren Fußballclub Juventus weltbekannt, sie erlangte ihre Berühmtheit in erster Linie mit den Automarken Fiat, Pirelli, Lancia – und nicht zuletzt wegen der duftenden, weißen Trüffeln aus Alba und des großen Rotweins Barolo.</p>



<p>Das gleichnamige kleine Dorf Barolo hat wie seine Nachbarorte Castiglione Falletto, La Morra, Monforte d. Alba, Verduno und Serralunga d’Alba die besten Lagen in der hügeligen Landschaft, der sogenannten Langhe. Auf dem sandigen, kalkhaltigen Terroir ist die spät reifende Nebbiolo die einzige Rebsorte, welche für den langlebigen Rotwein zugelassen ist. Neben dem Amarone und Chianti ist der Barolo Italiens bedeutendster Rotwein. Man findet ihn in jedem Restaurant, Fachgeschäft oder Supermarkt. Obwohl er weit verbreitet ist, gilt er aber auch als der schwierigste unter allen Rotweinen.</p>



<p>Sein helles, durchsichtiges Ziegelrot, der gerbstoffreiche, raue, oft dünne, bittere, sauere und pelzige Geschmack ist mit seinen erdigen, pilzigen Noten häufig von weniger guter Qualität. Guter und großer Barolo ist selten tiefdunkelrot, ist immer reich an reifen Tanninen, folglich in der Jugend pelzig am Gaumen, aber ganz sicher ist er nie dünn, sauer und bitter wie die vielen, billigen Supermarktabfüllungen um die 6 Euro. Wunderbare Beispiele für große Barolo gibt es viele. Großartige Weine traditionell bereiteter Art ebenso wie die lang verpönten Modernisten stehen längst friedvoll nebeneinander in den Regalen der Fachgeschäfte, das Kriegsbeil ist begraben und akzeptiert werden beide Stilrichtungen, am allerliebsten eine Kombination aus beiden, möglichst ohne Barriquenoten.</p>



<p>So habe auch ich in den letzten Jahren es wieder gelernt, mich an Barolo zu erfreuen, kann mich sogar von Weinen wie den 2010ern von Burlotto aus Verduno begeistern lassen. Bei diesen Weinen von Fabio Alessandria, dem Ur-Ur-Enkel des Commendatore, aus diesem fabelhaften Jahrgang mit bester Traubenqualität, stimmt einfach alles. Zuerst die aristokratische Robe, das strahlende Purpurrot, die Duftigkeit und seidige Textur. Und bei den Lagenabfüllungen wie Acclivi, Monvigliero oder der berühmtesten Lage des Cannubi kommen Potenz, Kraft, Balance und schlussendlich seine Eleganz dazu. Fabio ist ein begnadetes Winzertalent, der mit seinem Erbe umgehen kann wie kein zweiter. Er interpretiert in jedem seiner Weine das Terroir und die Trauben des Piemont, verweist damit zugleich auf berühmte Beispiele mit Kultstatus aus Frankreich und bestätigt damit ganz bescheiden zu kleinsten Preisen, was in der großen Welt des Weines möglich ist. Im Grunde sollten Menschen, die das wissen, kaufen, was sie bekommen können und den Mantel des Schweigens darüber legen. So nur wenige Worte zu meinem neuentdeckten, ungewöhnlichsten Wein und neuem Liebling aus Piemont.</p>
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		<title>Luce Brunello di Montalcino, Az. Agr. Luce della Vite, Toskana, Italien 2009</title>
		<link>https://paula-bosch.de/luce-brunello-di-montalcino-az-agr-luce-della-vite-toskana-italien-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2014 15:04:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>Die Farbe des 2009er «Luce» deutet mit ihren orangeroten Reflexen auf einen gereiften Jahrgang. Im Duft präsentiert sich ein volles Aromenrad gereifter dunkler Beeren und Früchten wie Brombeere, Schwarzkirsche, Zwetschgen. Balsamische Noten, Gewürze wie Nelken und Muskatnuss, Wacholderbeeren und schwarzer Pfeffer. Deutlich die Lakritze, die der hohen Reife Rechnung trägt. Schmeichelnde Gaumennoten, moderates Tannin – eher elegant denn fest strukturiert. Ein gelungener, feiner Wein mit viel Eleganz.</p>



<p>Bei meinen Be­su­chen der wich­tig­sten Wein­ver­an­stal­tun­gen in den letz­ten Mo­na­ten, der Buy Wine in Florenz, Slow Food München oder der Top-Messe Europas, der ProWein 2014 in Düsseldorf, ist mir ganz besonders aufgefallen, mit welcher Präsenz und Nachdruck sich die gesamte Region Toskana wieder in die Mitte des Geschehens rückt.</p>



<p>Gerade erst haben sich Winzer und Verbraucher von dem Brunello-Skandal erholt bzw. sich neu aufgestellt, haben die überzogenen Preise der Chiantis wieder ins Lot gebracht, schon kam der nächste Schlag, dieses Mal vom Wettergott, der ganz besonders den Brunello-Winzern in Montalcino 2009 übel mitgespielt hat. Eine bis Juli dauernde lange Regenperiode, lehrte die Weinmacher das Fürchten, bis dann der heiße und sehr trockene Sommer ab Mitte dieses Monats folgte. Den optimalen Lesezeitpunkt zu treffen, wurde für jedes Weingut zu einer Herausforderung. Ausgewogene Säure, Tannine und hohe Extraktwerte konnten nicht bei allen gebildet werden. Es entstanden einerseits grobschlächtige, kantige Weine mit rustikaler Natur oder überreife, teils gekocht wirkende Weine. So wurde der Jahrgang 2009, der in Bordeaux oder Burgund ausgezeichnete Weine brachte, in der Toskana zum Jahrgang der Winzer und Önologen.</p>



<p>Lamberto Frescobaldi, Hausherr im Weingut Luce della Vita, und zugleich Verantwortlicher für die Qualität des gleichnamigen Brunello, zählt zu jenen glücklichen, talentierten Önologen voller Leidenschaft, die es geschafft haben, auch im problematischen Jahr 2009 einen sehr guten Wein zu machen. Er führt auch das Werk der beiden Firmengründer von 1995, Vittorio Frescobaldi und Robert G. Mondavi aus dem Napa Valley, mit viel Talent und Gespür fort. Er erneuert Weinberge, verbessert und modernisiert die Technik im Keller, gleichzeitig erhält er die Traditionen und lange Geschichte der Großfamilie Frescobaldi.</p>



<p>Von den zum Weingut zählenden 77 Hektar Reben sind nur knapp 5 Hektar offiziell im Weinbauregister des Brunello di Montalcino eingetragen. Sie sind ausschließlich mit der roten Rebsorte Sangiovese bestockt. Ausgebaut wird nur dezent (10 %) in neuer, slawonischer Eiche, die restlichen 90 % kommen in französische Eiche, aber erst als Zweitbelegung.</p>



<p>Die Farbe des 2009er «Luce» deutet mit ihren orangeroten Reflexen auf einen gereiften Jahrgang. Im Duft präsentiert sich ein volles Aromenrad gereifter dunkler Beeren und Früchten wie Brombeere, Schwarzkirsche, Zwetschgen. Balsamische Noten, Gewürze wie Nelken und Muskatnuss, Wacholderbeeren und schwarzer Pfeffer. Deutlich die Lakritze, die der hohen Reife Rechnung trägt. Schmeichelnde Gaumennoten, moderates Tannin – eher elegant denn fest strukturiert. Ein gelungener, feiner Wein mit viel Eleganz.</p>
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		<title>Il Caberlot, Podere Il Carnasciale, IGT, Toskana, Italien 2008</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 11:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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<p>Tiefdunkles, sattes, konzentriertes Schwarzrot, wie eine Schattenmorelle. Der würzige, unvergleichlich frische Duft von Gewürznelken, Lebkuchen, Vanilleschoten, schwarzen Trüffeln, Zwetschgen und Eukalyptus ist so fantastisch, dass man das Glas gar nicht austrinken will. Im Mund konzentrierter Geschmack von frischen dunklen Beeren, saftig, voller Energie, reifen Tanninen und einer sehr fordernden Säure. Unheimlich lang und fest im Nachklang, Flasche für Flasche zum Streicheln gut. Da ist volle Punktzahl keine Übertreibung.</p>



<p>Mit den Jahrgängen 2007 und 2008 kenne ich nun alle bis dahin abgefüllten 20 Jahrgänge dieses beeindruckenden Rotweins, der mit keinem anderen Wein in der gesamten Weinwelt verglichen werden kann. Das bedeutet rein rechnerisch vom ersten Jahrgang 1988 des ausschließlich in Magnumflaschen abgefüllten Il Caberlot, bis zum Jahr 2008 waren es zwanzig Ernten, die in der Podere Il Carnascinale hätten abgefüllt werden können, wäre da nicht 1990 ein Rudel Wildschweine in der Nacht zu Besuch in den kleinen, damals noch nicht mal eingezäunten Weinberg gekommen. Es müssen wohl ganz besondere Schweine mit Feinschmeckerallüren gewesen sein, denn die Trauben aus diesem grandiosen Jahrgang waren unvergleichlich gut. Ich denke das Fleisch der Tiere später auch. Schade um die Erfahrung des großen Vintage 1990, aber es folgten viele weitere, darunter auch ganz exzellente wie der jüngere 2006 oder dessen Nachfolger 2007, 2008, 2009 und auch 2010.</p>



<p>Den Gründer dieses feinen Kleinods im Herzen der Toskana, Rolf Rogosky, habe ich während meiner Sommeliertätigkeit im Düsseldorfer Restaurant Victorian kennengelernt. Ein erfolgreicher Unternehmer aus der Werbebranche, der sich mit diesem Landsitz einen Traum erfüllte. Leider blieben ihm nur wenige Jahre, ihn wirklich zu genießen. Was er aber mit Il Caberlot für die Weinwelt geschaffen hat, ist weit mehr als ein Denkmal. Der Weinliebhaber Rogosky lernte in den 70er Jahren den Agronomen Remigio Bordini kennen, der eine rote Rebsorte, eine natürliche Kreuzung aus Cabernet Franc und Merlot in einem Weinberg nahe Verona entdeckte. Voller Begeisterung über diese Entdeckung pflanzte er auf seinem Landsitz diese Sorte, gab ihr den Namen Caberlot und gründete die Boutique Winery Podere Il Carnascinale.</p>



<p>Bettina Rogosky hat mit Entschlossenheit und großer Unterstützung zahlreicher Freunde, ihrem Sohn sowie dem Önologen Vittorio Fiore den kleinen Betrieb nach dem Tod ihres Mannes weitergeführt. Aus der ursprünglich maximalen Erntemenge für 1000 Magnum-Flaschen sind mit dem Zukauf eines kleinen Nachbarweinberges 3,5 Hektar etwa 3200 Magnums geworden. Das ist immer noch eine sehr überschaubare Menge, die weltweit nur an befreundete Weinhändler, Freunde und Liebhaber ganz besonderer Weine verteilt werden. Ich genoss zwanzig Jahre lang das Privileg einer großzügigen Zuteilung von 18 Flaschen pro Jahr. Dafür hier ein ganz besonderes Dankeschön für die unvergesslichen Genüsse, Schluck für Schluck!</p>



<p>Jetzt habe ich für Sie eine Quelle entdeckt, sie kann sicher nicht sprudeln, aber die angebotene Kollektion ist einmalig, besonders die Tiefe der Jahrgänge.</p>
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		<title>Verdicchio &#8222;Le Vaglie&#8220; Santa Barbara, Marken, Italien 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/verdicchio-le-vaglie-santa-barbara-marken-italien-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 20:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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<p>Der Wein ist seit Jahren eine Bank, immer gut, mal mit etwas mehr Körper, mal eine Spur schlanker, eben so, wie es der Jahrgang hergibt. Nein, sicher kein Allerweltswein, kein Mainstream, aber auch kein Cru. Einfach, ehrlich und gut, sehr gut sogar. Der 2011er zeigt viel Limone, Limette, frisches Kraut wie Kerbel und Minze. Saftiger Charakter mit Frische, Spannung und Länge. Ein Preis-Leistungsverhältnis, das Freude aufkommen lässt.</p>
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		<title>Trebbiano d’ Abruzzo, Az.Agr.Valentini, Abruzzen 2007</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 20:26:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
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<p>Der Trebbiano braucht viel Zeit zur Reife, damit meine ich Jahre. Er hat so ein unglaubliches Tannin im Geschmack, wie ich es von Weißweinen nicht kenne. Der Duft ist immer wieder die gleiche Richtung: Joghurt, Quark, süßliche Gärtöne, Kalbsleberwurst, leicht Geräuchertes. Dann der Gaumen mit dem Gerbstoff, aber auch Fülle und Finesse. Kernig, durchaus, aber sehr reich und komplex. Ich warte auch auf diesen Wein gerne ein weiteres Jahrzehnt.</p>
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		<title>Brunello di Montalcino, Cerretalto, Casanova di Neri, Toskana, Italien 2006</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 12:10:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>Treffer: Der Cerretalto ist ein großer Wein, knapp vor ein paar wenigen anderen in dieser Verkostung, aber für mich war er DER Wein der Probe. Tiefer, dunkelroter Kern mit orangenen Farbreflexen zum Glasrand. Die Nase nahm ein Bukett roter Früchte, einen ganzen Topf voll mit Marmelade von Erdbeeren, Sauerkirschen, süßen Pflaumen, Lakritze wahr. Die Säure wirkt unglaublich frisch, lebendig, anregend. Großer Reichtum an Tanninen, die elegant und etwas mehlig zugleich schmecken. Zimt und Wacholder begleiten eine warme Textur im orientalisch, würzigen Nachklang. Mit großem Potential für die Zukunft. www.garibaldi.de</p>
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