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	<title>Südafrika &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>Südafrika &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>Chad Chenin Blanc, Tim Martin, Swartland, Südafrika 2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 10:36:05 +0000</pubDate>
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<h2 class="wp-block-heading">2014 Chad Chenin Blanc, Swartland</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="227" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839-227x300.png" alt="" class="wp-image-10199" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839-227x300.png 227w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839-776x1024.png 776w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839-768x1014.png 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/P1000839.png 1000w" sizes="(max-width: 227px) 100vw, 227px" /></figure>



<p>Frische und Klarheit steht bei diesem Chenin klar im Vordergrund. Er hat sogar die leichte Knackigkeit eines mittelkräftigen Rieslings. Vegetale Töne wie Fenchel und grüne Spargel, Apfelnoten. Eine frische, lebendige Säure macht sich im Gaumen breit, sorgt für guten Trinkfluss, was die mineralische, leicht salzige Note unterstreicht. Viel Saft, Rasse und Volumen. Ein durchweg eindrucksvoller Chenin Blanc mit einer klaren, präzisen Art, die für echte Trinklaune sorgt.</p>



<p>Tim Martins „Salt Cellar“, eine Boutique-Winery mit Verkostungsraum, liegt quasi in Kapstadt City, im Stadtteil Salt River. Das ist nicht nur ein ungewöhnlicher Platz für ein Weingut, dessen Weinberge kilometerweit von der Stadt entfernt liegen, sondern auch eine ungewöhnliche Lagerhalle. Diese wurde mit einfachen Mitteln in ein trendy Miniweingut mit Verkostungsraum umfunktioniert und kann gastronomisch bestens genutzt werden. Hier keltert der ehemalige Fondsmanager aus London, der während der Finanzkrise 2000 der Szene den Rücken kehrte und Weinkurse in Beaune, Montpellier sowie in Südafrika belegte, seine Weine. So auch den ersten Jahrgang 2014.</p>



<p>Die Trauben für CHAD Chenin Blanc stammen von 60-jährigen Buschreben, die nie bewässert wurden, aus Joostenberg. Granit, Quarz und Lehmböden, die biodynamisch bearbeitet werden, sind die Grundlage, die Lese erfolgt per Hand. Spontanfermentation, ausgebaut wird in französischen Eichenfudern mit 1500 Litern. Nun mag Chenin Blanc, der teilweise eine Riesling-ähnliche Säure besitzt, nicht jedermanns Geschmack sein. Das kann ich mir bei diesem Erstlingswerk aber gar nicht vorstellen und bei seinem Nachfolger 2015, der als Fassprobe noch einen Touch stoffiger wirkte, schon gar nicht. Warum? Die Säuren sind hier immer reif und schmecken dadurch weniger aggressiv.</p>



<p>Passt zu: Lachstartar, Fenchelsalat mit Krustentieren; Garnelen mit Feta und getrockneten Tomaten; gegrilltes Huhn mit Couscus und Schwarzkümmel; Trinken bei: 7° – 8°C<br>Genussreife: 2016 – 2020+<br>Preis: ausgetrunken<br></p>



<p></p>
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		<title>Momento, Grenache, Marliese Nieman, Swartland, Südafrika 2015</title>
		<link>https://paula-bosch.de/momento-grenache-marliese-nieman-swartland-suedafrika-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 09:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
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<p>Der Rote Momento ist ein Blend aus 92% Grenache, 8% Carignan. Die Farbe lässt an einen hellen Pinot Noir glauben, die Nase verrät aber dann schnell eine andere Richtung. Viel, viel hellrote Früchte von Sauerkirschen bis Preiselbeeren, Himbeeren bis Johannisbeeren. Hibiskusblüten und Veilchen machen die Verführerin perfekt. Im Mund superreife, schmelzzarte Tannine, gewaltige Frische und Säure, bestens balanciert, mittelkräftige Struktur, vibrierende Textur und sehr guter Länge. Irgendwie habe ich das Gefühl trotz der Jugend den Inbegriff eines auf Maß geschneiderten, kühlen, trinkfreudigen Weines im Glas zu haben.</p>



<p>Mareliese Niemann, die Gründerin des Mini-Weinguts Momento, gehört zur noch jungen Weinszene Südafrikas, die man auch gerne als die Rebellen der Branche bezeichnet. Mareliese hat bis 2014 sehr erfolgreich als Kellermeisterin im bekannten Weingut Beaumont gearbeitet, wo sie auch ihre ersten eigenen Weinexperimente starten konnte. Während ihrer Urlaube sammelte sie auf der ganzen Welt Erfahrung, sucht nach Inspiration, neuem Wissen und Knowhow für ihre Miniproduktion. Stets auf der Suche sind auch ihre wachen, blauen Augen, die so tief sind wie der nahe Ozean. Die noch junge Mareliese versprüht eine enorme Energie, wobei sie zugleich zerbrechlich, fein und scheu wirkt. Ihre Weine präsentieren einen völlig anderem, neuen Weinstiel Südafrikas, der ihrer Persönlichkeit sehr ähnlich ist, ihn bis Dato hier im Land aber noch nicht gegeben hat. Handwerk pur, das schon mit der Suche nach geeigneten Reben, Parzellen, kleinen Fleckchen, mit ein paar uralten Reben, deren Besitzer ebenso alt, für die Bearbeitung einfach zu schwach geworden sind. Ein paar Mitstreiter hat sie schon in Gabriëlskloof, aber die Szene ist noch jung. Ihre Reben Chenin Blanc und Verdelho sind aus der Bot River und Darling Region, Grenache und Carignan von Granit und Sandböden des Swartland.</p>



<p>Passt zu: Wildgeflügel, Hirsch, Reh, Springbook, Boobuti, Beefburger<br>Trinken bei: 16° – 18°C<br>Genussreife: 2017 &#8211; 2023<br>Preis: 23,95 €<br><strong>Bezugquelle</strong>: <a href="https://www.vipino-wein.de/grenache-2015/a-1896/">https://www.vipino-wein.de/grenache-2015/a-1896/</a></p>



<p></p>
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		<title>Saltare, Brut Nature, Methode Cape Classice, Stellenbosch, W.O. Western Cape, Südafrika</title>
		<link>https://paula-bosch.de/saltare-brut-nature-methode-cape-classice-stellenbosch-w-o-western-cape-suedafrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 23:10:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p>Die Cuvée Brut nature wird aus 55% Chardonnay der Region Wakkerstroom, nahe Robertson am Breede River, und 45% Pinot Noir von Somerset West aus der Region Stellenbosch hergestellt. In beiden Weinbergen wird biologischer Weinbau gepflegt. Die Weine bleiben nach der Abfüllung mindestens 4 Jahre auf der Hefe, bevor sie von ihr getrennt (degorgiert) und für den Verkauf fertig gemacht werden. Mit nicht ganz 12% Alkohol und nur 1,7 Gramm Restzucker pro Liter ist dieser MCC eine ganz besondere Klasse für sich. Kein Prestige-Bubbly, der mit Champagner konkurrieren möchte, aber auf Augenhöhe: straight, puristisch, voller Leben mit den kleinen, zahlreichen und allerfeinsten Perlen. Anregende Himbeer-, Walderdbeerfrucht, frischer Gaumen, weiche, cremige Mousseux, die mehr als animierend prickelnd auf seine Trinker wirkt.</p>



<p>Carla Pruw, Inhaberin vom Weingut Saltare, traf ich im April dieses Jahres zur Verkostung ihrer neuen Kollektion „MCC“ Sekte. Einen spektakulären Ort mit Meerblick hat sie ausgewählt, nämlich die Ausstellung zum im Bau befindlichen Zeitz Museum for Contemporary Art Africa, kurz Zeitz MOCAA-Museum in Kapstadt an der V&amp;A Waterfront. Der ehemalige Puma-Chef, Jochen Zeitz, präsentiert hier ab 2017 mit einer festen Ausstellung seine irrsinnige Sammlung zeitgenössischer Afrikanischer Kunst. Ein großartiges Projekt für die Stadt und das ganze Land. Die Bereitschaft der Museumsleitung, uns hier die erstklassigen MCC- (Methode Cape Classic) Sekte von Saltare verkosten zu lassen, hat mir imponiert. Carla, sie ist seit 2005 Winemaker auf Saltare, und ihr Mann Cristoff produzieren in ihrer Boutique Winery 70% Sparkling Weine, sowie 15% Weiß- und 15% Rotweine.</p>



<p>Passt zu: Grüner Spargel mit gedünsteter Lachstranche; Tunatatar, Pasta mit Krustentiere<br>Trinken: 7°– 8°C<br>Genussreif: 2016 – 2019<br>Preis: 18,95 €<br><strong>Bezugsquelle:</strong> <a href="http://www.vipino-wein.de/saltare-wines/methode-cap-classique-brut-nature" target="_new" rel="noopener">www.vipino-wein.de/saltare-wines/methode-cap-classique-brut-nature</a></p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Oldenburg Cabernet Sauvignon, Oldenburg Vineyards, Stellenbosch, Südafrika 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/oldenburg-cabernet-sauvignon-oldenburg-vineyards-stellenbosch-suedafrika-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2015 11:36:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
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<p>Tiefdunkel, undurchdringlich liegt der bukettreiche Cabernet Sauvignon im Glas. Der satte Duft beginnt mit Noten von Aronia, Holunder, Schattenmorellen und schwarzer Johannisbeere. Grüner Pfeffer ist neben Eukalyptus, Zedernholz, Vanille und Wacholderbeeren präsent. Bleistift und Granit zeigen sich im Hintergrund, während der noch junge Gerbstoff im Gaumen angestrengt wirkt und um etwas Zeit zur Reife bittet. Der Wein dankt es mit Fülle und Opulenz, strahlt mit reifer Frucht und großer Persönlichkeit. Ein durchaus moderner Typus Rotwein der seiner hohen Auszeichnung gerecht wird. Preis: 19,90 € <a href="http://www.vinexus.de/" target="_new" rel="noopener">www.vinexus.de</a></p>



<p>Die bekannteste Weinregion Südafrikas ist unter den zahlreichen Fans und Besuchern des Landes zweifelsohne Stellenbosch. Die gleichnamige Stadt liegt knapp 50 Kilometer östlich von Kapstadt und ist mit ihren Sehenswürdigkeiten, insbesondere den vielen im kapholländischen Stil gebauten Häusern sowie den berühmten Weingütern rundum, Anziehungspunkt für die zahlreichen Weintouristen. Als Universitätsstadt zählt Stellenbosch zu den führenden Einrichtungen des Landes, unter anderem mit der Fachrichtung für Weinbau. Nur 8 km westlich von dieser so berühmten Region und Stadt Südafrikas liegt das völlig unbekannte Banghoek Valley, obwohl in unmittelbarer Nachbarschaft bekannte Weingüter wie Thelema, Tokara oder Delaire residieren. Auf der Strecke von Stellenbosch nach Franschhoek liegt in diesem wunderschönen Tal, weitgespannt umgeben von der gewaltigen Bergkette mit dem Helshoogte Pass, rechter Hand das Weingut Oldenburg, dessen Weine ich erst vor kurzer Zeit probiert habe. Die Schönheit dieser etwas abseits liegenden Route ist mir durchaus noch im Gedächtnis, aber das Weingut selbst stand noch nicht auf meiner Agenda trotz der zahlreichen Besuche in Südafrika. Nach der Probe einer kleinen aber umso feineren Kollektion des Weinguts, von Chenin Blanc, Chardonnay, Syrah und Cabernet Sauvignon, bin ich überzeugt, dass ich hier etwas nachholen muss auf meinem nächsten Trip, nämlich einen Besuch bei der Familie Vanderspuy, den neuen Inhabern von Oldenburg Vineyards. Die Geschichte der ehemaligen Fruchtfarm beginnt 1955 mit dem deutschen Auswanderer Helmut Hohmann, der die Farm auf einer Auktion erwarb und wenig später Reben für die Weinherstellung pflanzen ließ. Den ursprünglichen Namen der Farm, Rondekop, änderte Hohmann in Erinnerung an seine Wurzeln in der norddeutschen Stadt Oldenburg, in der er auch geschäftlich regelmäßig zu Besuch war.</p>



<p>Hohmann verstarb 1993, hinterließ seiner Lebensgefährtin Dorothy das Anwesen, welches 2003 von ihrem Enkel Adrian Vanderspuy erworben wurde. Der spektakulären Schönheit dieses Fleckchens Erde wohl bewusst, ließ Vanderspuy nach und nach die Weinberge neu bepflanzen, das Weingut wurde neu eingerichtet, mit modernster Kellertechnik ausgestattet, der Winemaker Philip Costandius engagiert. Für interessierte Leser wird die ganze Geschichte auf der schönen Homepage erzählt.</p>



<p>Ganz zur Freude des Inhabers führt Philip Costandius das Weingut in den neuen Sternehimmel Südafrikas berühmtesten Weinwegweisers Platters, der den Cabernet Sauvignon 2011 mit höchsten Weihen, 5 Sternen auszeichnete. Das wollte ich dann doch genauer wissen und probierte.</p>
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		<title>Conclusion, Boschkloof, Stellenbosch, Südafrika 2005</title>
		<link>https://paula-bosch.de/conclusion-boschkloof/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 14:19:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2005]]></category>
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<p>Für mich wirkt der Wein wesentlich frischer, saftiger und noch animierender im Trinkgenuss. Der Duft ist geprägt von satten Fruchtaromen, von denen die dunklen Beeren Cassis, Brombeer und Holunder dominieren, bis zu den Früchten Kirsche und Zwetschge. Dazwischen präsentiert sich eine leichte Süßholzwürze mit Tabak, Schoko und pfeffrigen Noten. Milde, ausgereifte Tannine sorgen für ein herrliches Trinkgefühl und Gaumenkitzel, der nur von der leicht spitzen Alkoholwürze gebremst wird. Stimmiges Preis-Leistungsverhältnis.</p>



<p>Die Weinregion Stellenbosch gilt in Südafrika als eine der besten Provinzen für den Weinanbau und ist mit ihrer gleichnamigen Stadt weltbekannt als das Weinzentrum des Landes, mit Sitz der renommierten Stellenbosch-Universität. Mit Kapstadt zählt Stellenbosch zu den ältesten Siedlungen Südafrikas und ist mit Recht stolz auf seine im Zentrum gut erhaltene Bausubstanzen – Zeugnisse der kapholländischen, georgianischen aber auch viktorianischen Architektur.</p>



<p>Die Weinroute führt zu und vorbei an berühmten Weingütern, in denen teilweise sehr gute Restaurants und auch Hotels integriert sind. Hier hat sich in den letzten 15 Jahren die Weinwelt teilweise selbst neu erfunden. Zwischen den weiten Weinfeldern und Bergen sind in einem Jahrzehnt viele neue Weingüter gegründet und alteingesessene aufgebaut worden. Dabei sind Weinqualitäten entstanden, die ohne Mühe das Niveau namhafter Konkurrenten aus Europa erreicht haben. Für mich war diese Entwicklung Grund genug für zahlreiche Reisen ins Regenbogenland der Weine.</p>



<p>Auf einer dieser Reisen habe ich meine ersten Weine des renommierten Weinguts La Motte von Jacques Borman kennen gelernt. Hier war er über mehrere Jahre Chief-Winemaker und produzierte u.a. einen glänzenden Shiraz, der mich damals schon begeistert hat (Preis vor Ort keine 6 Euro). Später war er als Direktor für die Kellerei von Rupert and Rothschild verantwortlich und führte auch diesen Betrieb in die Premiumstufe des Landes.</p>



<p>Seit 1996 produziert Bormann seine eigenen Weine im Weingut Boschkloof mit 25 Hektar Rebfläche, nur wenige Kilometer von Stellenboschs Stadtzentrum entfernt. Vom höchsten Punkt der Farm, am Fuß des Helderbergs, hat man einen Blick auf False Bay Ocean und den Tafelberg.</p>



<p>Die Böden der Weinberge sind sehr unterschiedlich und daher mit Rebsorten von Chardonnay, Cabernet, Merlot, Petit Verdot bis Shiraz bepflanzt. Im Keller wird nach französischem Vorbild vinifiziert, mit dem Ziel, klein aber fein zu sein, was die vielen Auszeichnungen und Lobeshymnen der Fachpresse auch immer wieder bestätigen. Neben dem Syrah ist der Bordeaux-Blend Conclusion mein Favorit. Mit dem Jahrgang 2005 hat sich der Rebsortenmix des Weines verändert, indem Cabernet Sauvignon und Merlot reduziert wurden, dafür aber Cabernet Franc erhöht und 12 % Petit Verdot zusätzlich beigegeben wurden.</p>



<p></p>
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		<title>Columella, Eben Sadie, Swartland, Südafrika 2009</title>
		<link>https://paula-bosch.de/columella-eben-sadie-swartland-suedafrika-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2013 14:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
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<p>Der Jahrgang 2009 markiert den Höhepunkt in der zehnjährigen Geschichte der Sadie Family. Tiefschwarz wie Holundersaft, würzig, erdig, aromatisch und doch fruchtig im Duft. Dabei entdecke ich auch Laub, Lakritze, Kaffee und Schieferboden. Das gereifte, aber satte Tannin verlangt mehr Reife, ebenso wie die salzige Mineralität. Geschliffen in der Struktur, grandiose Länge! Zu Recht gilt er als die Nummer Eins des Landes.</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.kapweine.ch/">Kap Weine</a><br>Preis: 89,00 CHF</p>



<p><a href="http://www.antiagingnews.net/nc/ernaehrung/wein-tipp/einzelansicht/date/2012/12//2009-columella.html">Mehr lesen</a></p>
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		<title>Cabernet Franc, Raats Family, Stellenbosch, Südafrika 2006</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cabernet-franc-raats-family-stellenbosch-suedafrika-2006/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2013 12:27:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2006]]></category>
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<p>Der 2006er Cabernet Franc befindet sich derzeit in wunderbarer Trinkbereitschaft. Schon sein tiefes, sattes Schwarzkirschrot wirkt sehr fordernd. Amarenakirschen, Süßholz, Schoten von Bourbonvanille, getrocknete Kräuter der Provence, grüne Madagaskarpfefferkörner prägen das sehr vielschichtige Geruchsbild. Fast könnte man glauben, es wäre ein edler Bordeaux. Schoko, Minze, Tabak, Leder – alles, was ein edler Roter auch hat. Der Geschmack ist rund, gereift und dennoch ganz frisch. Ein samtiger Teppich von Tanninen, hintergründige Fruchtsäure, sehr fein im Trinkfluss, ein großer Trinkgenuss.</p>



<p>Cabernet Franc ist nach meiner Erfahrung unter den roten Rebsorten nicht nur im Bordelais total unterschätzt. Neben den beiden Sorten Cabernet Sauvignon und Merlot ist sie oft wie das fünfte Rad am Wagen, hat immer die berühmte Nebenrolle als Lückenbüßer. Das hat sie aber weiß Gott nicht nötig – bester Beweis dafür sind die berühmtesten Weine aus St. Emilion in Bordeaux, Château Ausone und Château Cheval Blanc. Cabernet Franc ist für ganz große Rotweinqualitäten durchaus geeignet, das hat man auch längst in der übrigen Weinwelt erkannt, von Australien, Chile, Kalifornien, Neuseeland bis Südafrika.</p>



<p>Hier habe ich zum Beispiel vor einigen Jahren in Stellenbosch bei der Raats Family vor Ort in der Winery den besten Cabernet Franc Südafrikas probieren können. Ich habe ihn seither auch immer wieder in Blindverkostungen bekommen und kann für mich sagen, das ist die Königsklasse des Landes, und wenn es um den Preis geht, der Beste, nicht nur in Südafrika.</p>



<p>Bruwer hat sich in den Weingütern Blaauwklippen, Delaire und Zorgvliet das nötige Wissen angeeignet, bevor er endgültig 2004 sein Weingut unter der Marke Raats Family Wines etablierte. Er gehört heute zu den angesehensten Persönlichkeiten in der südafrikanischen Weinwelt. Sein unaufhörliches Streben nach Qualität hat ihn in die Spitzenklasse der Weingüter Südafrikas gebracht. Dabei hat er nur zwei Rebsorten im Blick, Chenin Blanc für weiß, und Cabernet Franc für rot. Dafür selektionierte er die besten Lagen in der Region Stellenbosch.</p>



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