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	<title>USA &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>USA &#8211; Paula Bosch</title>
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	<item>
		<title>Weinseller Journal 32&#124;2023: KALIFORNIEN – GROSSZÜGIGER WEINGENUSS</title>
		<link>https://paula-bosch.de/kalifornien-grosszuegiger-weingenuss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 20:52:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[In den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Texte von Paula Bosch]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[KALIFORNIEN – GROSSZÜGIGER WEINGENUSS Kaliforniens Weingeschichte geht auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück, als spanische Missionare den Weinbau aus [&#8230;]]]></description>
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<p>Kaliforniens Weingeschichte geht auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück, als spanische Missionare den Weinbau aus Mexiko nach Kalifornien brachten. Nach dem Goldrausch von 1849 breiteten sich die Siedlungen und mit ihnen der Weinbau um die San Francisco Bay aus. Es waren vor allem französische und deutsche Immigranten, die diese Entwicklung primär in den Gebieten Napa Valley und Sonoma prägten. Heute zählt die Region zu den wichtigsten Weinbauregionen der Welt. Paula Bosch hat für uns Trouvaillen aus ihrem Privatkeller entkorkt und uns ihre Favoriten verraten.</p>



<p>Dieser Artikel erschien im Weinseller Journal 32|2023. Hier lesen Sie ihn vollständig: <a href="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2023/10/Paula_Bosch_WSJ_32_Druckreif.pdf">Kalifornien.</a></p>



<p></p>
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		<title>Corison, Cathy Corison, Napa Valley, Kalifornien, USA 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/corison-cathy-corison-napa-valley-kalifornien-usa-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 13:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Tiefschwarz in der Farbe, scheint der Jahrgang aromatisch fast zu explodieren; staubige Mineralität paart sich mit dunklen Gewürzen, saftigem Duft [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img decoding="async" width="300" height="450" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Corison_Cabernet_Sauvignon.jpg" alt="Corison." class="wp-image-10913" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Corison_Cabernet_Sauvignon.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Corison_Cabernet_Sauvignon-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Tiefschwarz in der Farbe, scheint der Jahrgang aromatisch fast zu explodieren; staubige Mineralität paart sich mit dunklen Gewürzen, saftigem Duft nach Cassis, würzig reifen Beerenaromen und intensivem Veilchenduft. Man kann es nicht anders beschreiben: Der Wein wirkt spektakulär im Glas, dicht gestrickt, unglaublich tiefgründig in den Aromen und eindrucksvoll strukturiert in samtiger Tannindichte, wie es nur großes Napa Valley kann. Dies ist einer der großen Weine des Jahrgangs im Napa Valley. Er wird Zeit brauchen, bis er sich harmonisch in Balance präsentiert, auch wenn er schon heute enormes Trinkvergnügen bietet, allerdings erst am zweiten Tag in der Karaffe.</p>



<p>Vorweg gesagt, Cathy Corisons Cabernet Sauvignon habe ich vor mehr als 20 Jahren kennen gelernt und war damals schon von der Finesse und gnadenlosen Eleganz der Weine begeistert. Viele Gäste des Restaurants, in dem ich damals arbeitete, waren zwar Fans kalifornischer Weine, waren aber nicht meiner Meinung, konnten so gar nicht verstehen, was ich denn an diesem dezenten Charakter mit feinstem Stoff so toll finden konnte. Meine mit Engelszungen vorgetragene begeisterte Erklärung wurde mit abfälligen Bemerkungen quittiert, belächelt, damals war schließlich Power angesagt. Ja, auch ich liebte diesen Stil des Cabernet Special Selection von Caymus Vinyards, «dem» Bordeaux unter den Kaliforniern, dem berühmte Weinjournalisten eine nahe Verwandtschaft zu Château Latour attestierten.</p>



<p>So kam es, dass die feinen Flaschen Corison liegen geblieben und die dicken Emmas längst ausgetrunken sind. Eine 20 Jahre alte Flasche von Cathy habe ich Ende letzten Jahres geöffnet und war keineswegs überrascht, wie jung und frisch «die Cathy» doch geblieben ist. So wie ihre Schöpferin, die mit der 2011er Ernte ihren 25. Jahrgang auf ihrem nur 4 Hektar kleinen Weingut geerntet hat. Sie ist zu Recht sehr stolz auf ihren feinen Cabernet, denn an dessen Feinschliff kommt so schnell keiner ran. Und das Schönste dabei ist – langsam merken es auch die Fans der dicken Emma Cabs –, dass sie mit ihrer Vorliebe für die Wuchtbrummen doch nicht ganz auf dem richtigen Dampfer waren. Diesen Weinen ist oft längst die Puste ausgegangen, nur noch müde schaffen sie den langen Weg von der Flasche ins Glas und dann über den Gaumen in den Schlund. Manch eine strengt ihren Genießer über alle Maßen an.</p>



<p>Ich sichere mir gerne ein paar frische Flaschen vom aktuellen Jahrgang 2010, der zwar zu den konzentriertesten in der Kollektion der Corison Winery gehört, aber das kann mir ja nur recht sein, denn damit überrasche ich dann meine Freunde wieder in ein paar Jahren.</p>



<p>Bordeaux? werden sie dann fragen, ich werde grinsend den Preis erwähnen, dann ist allen zunächst klar, dass es dafür schon jahrelang keinen Bordeaux in dieser Klasse mehr gegeben hat. Und nur wer aufgepasst hat, mich kennt, weiß ganz schnell, wohin die Reise geht.</p>



<p>Tiefschwarz in der Farbe, scheint der Jahrgang aromatisch fast zu explodieren; staubige Mineralität paart sich mit dunklen Gewürzen, saftigem Duft nach Cassis, würzig reifen Beerenaromen und intensivem Veilchenduft. Man kann es nicht anders beschreiben: Der Wein wirkt spektakulär im Glas, dicht gestrickt, unglaublich tiefgründig in den Aromen und eindrucksvoll strukturiert in samtiger Tannindichte, wie es nur großes Napa Valley kann. Dies ist einer der großen Weine des Jahrgangs im Napa Valley. Er wird Zeit brauchen, bis er sich harmonisch in Balance präsentiert, auch wenn er schon heute enormes Trinkvergnügen bietet, allerdings erst am zweiten Tag in der Karaffe.</p>



<p>So schreibt Martin Kössler von der Weinhalle in Nürnberg über den 2010er. Er hat mir vor 20 Jahren schon die ersten Corison Cabs geliefert und ist heute immer noch Importeur und, zu Recht wie ich meine, überzeugter Fan der Weine von einer großartigen Weinmacherin der leisen Art, nicht nur aus dem Napa Valley, sondern der USA.</p>



<p></p>
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		<item>
		<title>Dark Blossom, Sine Qua Non, Central Coast, Kalifornien, USA 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/dark-blossom-sine-qua-non-central-coast-kalifornien-usa-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 15:23:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Undurchdringliches Nachtschwarz vom Kern bis zum Glasrand. Opulente, breitgefächerte, reife Fruchtaromen blauer und schwarzroter Beeren, Kirschen, Zwetschgen, Pflaumenmus. Frisch gemahlener [&#8230;]]]></description>
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<p>Undurchdringliches Nachtschwarz vom Kern bis zum Glasrand. Opulente, breitgefächerte, reife Fruchtaromen blauer und schwarzroter Beeren, Kirschen, Zwetschgen, Pflaumenmus. Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Schwarztee, Valrhonaschokolade. Im Gaumen noch kein Schmeichler, dafür braucht der Wein noch ein paar Jährchen, aber der vollmundige stoffige Geschmack ist geprägt von süßen gereiften Früchten, warm und weich, kantenlos. Die grandiose Fülle wird von 15 Volumen-Prozent Alkohol getragen, der in keiner Weise vordergründig wirkt. Im Gegenteil, er trägt den ganzen Geschmack auf eine ganz selbstverständliche Art, verleiht ihm fast eine unglaubliche Leichtigkeit. Dark Blossom ist ein Blend aus 84% Syrah, Grenache, Petite Sirah und Roussane. Die Hälfte der Produktion wurde in neuen französischen Eichenfässern ausgebaut. Kompromisslos tiefgründig und voller Charakter mit inneren Werten. Für Weinliebhaber, die in jeder Situation ihres Lebens eine ganz besondere Flasche suchen.</p>



<p>Preis: 259,50 € www.weine&amp;feinkost.de</p>



<p>Etwa 120 km nördlich von Los Angeles, in der sogenannten Central Coast, also weit entfernt vom gelobten Napa Valley, liegt die kleine Kult-Winery Sine Qua Non von Manfred &amp; Elaine Krankl.</p>



<p>Central Coast ist der Name der ganzen Region in Südkalifornien, Ventura County, die engste Bezeichnung für das Anbaugebiet, in dem das Weingut der Krankls liegt. Das heiße Klima und die große Trockenheit machen den Weinbau hier nicht einfach. Dennoch haben einige namhafte Winzer schon vor Krankl, Anfang der Neunziger Jahre, das Potential der Region erkannt und pflanzten hier französische Rebsorten aus dem Rhônetal, was ihnen den Namen «Rhône Rangers» einbrachte.</p>



<p>Die Weine der Krankls, wenn auch nur ganz schwer auf dem deutschsprachigen Markt erhältlich, begeistern mich seit ich die erste Flasche getrunken habe, 1995 The Ather Hand, Syrah. Das war Ende 1997, als Krankl gerade mal seinen vierten Jahrgang einfach aus der Freude am guten Wein für sein damaliges Restaurant Campanille in Los Angeles produziert hatte. Die ersten Hobby-Jahrgänge wurden noch im Keller seines befreundeten Winzer-Kollegen Adam Tolmach (Ojai Winery) gekeltert. Die Etiketten und Namensfindung für die Weine hat Krankl vom ersten Jahrgang 1994 selbst erfunden, gestaltet und gemalt, in Linol gestanzt mit ganz persönlicher, individueller Art Jahr für Jahr mit neuen Motiven.</p>



<p>Und weil die Produktion immer noch sehr übersichtlich klein ist, hat sich das Problem mit der Beschaffung bis heute nicht wesentlich verändert.</p>
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		<item>
		<title>Château Montelena, Château Montelena winery, Napa Valley, Kalifornien 1998</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chateau-montelena-chateau-montelena-winery-napa-valley-kalifornien-1998/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2014 14:06:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1998]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Tiefes, strahlendes Dunkelrot, rubine Reflexe. Beeindruckendes Bukett nach reifen roten Früchten wie Kirschen, Erdbeeren oder rote Bete. Erdige Noten, Lakritze, [&#8230;]]]></description>
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<p>Tiefes, strahlendes Dunkelrot, rubine Reflexe. Beeindruckendes Bukett nach reifen roten Früchten wie Kirschen, Erdbeeren oder rote Bete. Erdige Noten, Lakritze, Baumrinde, Eukalyptus und Tabakblätter. Sehr fein gereiftes Tannin, wohlproportioniert in seiner Textur, eher feingliedrig, engmaschig, aber mit Fülle und dichtem Volumen und kompaktem Nachklang. Liegt ganz dicht neben dem strahlenden 1993er.</p>



<p>Château Montelena, «One of the most underrated values in California» fällt mir spontan nach dem Vertical Tasting in München ein, als Titel für eine Story über die Qualität kalifornischer Weine.</p>



<p>Alpina Wein war vor mehr als 30 Jahren der erste Importeur von Château Montelena in Europa. Dank der Vorliebe des Inhabers, Burkhard Bovensiepen, für Weine aus gereiften Jahrgängen, ist die Firma in der glücklichen Lage, aus dem angesammelten Portofolio auch jene Weine mit unterschätztem Potential in großen Jahrgangstiefen zu präsentieren. Das war auch eins der Ziele bei der jüngsten Verkostung von Château Montelena im Februar.</p>



<p>Das konstante Qualitätsniveau des Weinguts ist nicht nur Geschichte – das hat die Probe, auch im Hinblick auf die jüngeren Jahrgänge, gezeigt. Das Terroir von Montelena spielt hier vermutlich eine gleichbedeutende Rolle wie die des Winemakers, weil die Weine sich in den meisten Jahrgängen deutlich mehr terroir- als fruchtbetont präsentierten. Mit dem Rebsortenspiegel Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, teils etwas Merlot, können die Weine dann auch sehr gut mit Gewächsen aus dem wesentlich kühleren Bordeaux verglichen werden. Und da wird dann schnell klar, dass Château Montelena auch in puncto Langlebigkeit, Frische und Eleganz eindeutig mithalten kann. Das schnell gefällte Urteil, Überseeweine können im Hinblick auf diese Werte nicht mithalten, widerlegen diese Weine eindeutig. Wer glaubt, die Weinbauern im sonnigen Kalifornien hätten es leicht, der irrt gewaltig und sollte in den Wetteranalen Berichte über 1977, ’83, ’88, ’92 oder 2000 nachlesen. Von Dürre bis Dauerregen, Nässe und Kälte wird hier alles geboten. Umso mehr lobe ich die beständige Qualität des Château Montelena, dessen Geschichte 1882 begann und somit das älteste Weingut in Kalifornien ist. Jim Barrett reanimierte es ab 1972, heute wird es erfolgreich von Bo Berrett weitergeführt. 2008 wurde hier der Kinofilm «Bottle Shock», deutsch «Die Chardonnay-Cowboys» mit Chris Pine und Bill Pullmann gedreht. Aus der vorgestellten Jahrgangskollektion habe ich mich für den 1998er Cabernet Sauvignon entschieden, weil dieser charaktervolle Wein alles bietet, was ich von einem erstklassigen Wein erwarte, wenn ich ihn jetzt und auch noch in den nächsten fünf Jahren trinken möchte – und ihn vor allem auch noch zu einem vernünftigen Preis kaufen kann.</p>



<p>Tiefes, strahlendes Dunkelrot, rubine Reflexe. Beeindruckendes Bukett nach reifen roten Früchten wie Kirschen, Erdbeeren oder rote Bete. Erdige Noten, Lakritze, Baumrinde, Eukalyptus und Tabakblätter. Sehr fein gereiftes Tannin, wohl proportioniert in seiner Textur, eher feingliedrig, engmaschig, aber mit Fülle und dichtem Volumen und kompaktem Nachklang. Liegt ganz dicht neben dem strahlenden 1993er.</p>
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		<item>
		<title>UnZin Zinfandel,  Barrel 27 Wine Company, Central Coast, Kalifornien  2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/unzin-zinfandel-barrel-27-wine-company-central-coast-kalifornien-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2013 19:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Im tiefen, dunkelroten Kleidchen präsentiert sich diese Sünde mit opulenten, beerigen, fast süßlichen Aromen. Schwarzkisch, Brombeer, Rote Grütze, aber auch [&#8230;]]]></description>
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<p>Im tiefen, dunkelroten Kleidchen präsentiert sich diese Sünde mit opulenten, beerigen, fast süßlichen Aromen. Schwarzkisch, Brombeer, Rote Grütze, aber auch Blüten wie Veilchen oder Rosen. Die Schokotöne, Schwarztee, Gewürznelke und Minze komplettieren diesen herrlichen Duft. Der Geschmack entspricht reifen Früchten, ohne schmeckbare Süße, einer dunklen Bitterschokopraline, gefüllt mit einer Kirsche und Wein.</p>



<p>Neben diesem ungewöhnlichen Namen für einen Wein «UnZin», hat man bei Barrel 27, so nennt sich die herstellende Kellerei für diesen Zinfandel, noch eine ganze Reihe anderer Labels für ebenso ungewöhnliche Weine wie: High on the Hog, Pound for Pound, Right Hand Man, Rock and a Hard Place. Vier weitere Namen, die für Weine stehen, welche durchaus ihrem Titel gerecht werden. Die Nachprüfung, soviel sei gesagt, macht auf alle Fälle viel Spaß und sie schmeckt auch gut.</p>



<p>Ziel der beiden Partner McPrice Myers und Jason Carter von Barrel 27 ist, hart an der Klasse ihrer Weine zu arbeiten, für ebenso hart arbeitende Kunden, die einen Moment mit einem guten Wein abschalten und genießen wollen. So ist es auf der Homepage zu lesen und ich habe es genau so nachempfunden. Hier werden mehr oder weniger ernsthafte Weine aus Kalifornien produziert, die in ihren Preisklassen der Qualität und Herkunft gerecht werden, sogenannte «Genuss ohne Reue»-Flaschen darstellen.</p>



<p>2012 war nach zwei sehr schwierigen Jahrgängen mal wieder ein exzellentes Jahr. Das geerntete vollreife Traubenmaterial war ganz zur Zufriedenheit der Winemaker Myers und From, die ihre Beeren nach Reife im Geschmack, nicht nach Analysewerten ernten. Der als «UnZin» titulierte Zinfandel entspricht einem Typus der Rebsorte, wie ich ihn vor 25 Jahren auf meinen ersten Weinreisen nach Kalifornien auch kennengelernt habe. Für mich kein Un(sinn) im Wortspiel, aber für manchen Kollegen schon, weil dieser Typ im Vergleich mit großen Zinfandels von Nalle Winery, Ridge Vineyards oder Seghesio chancenlos war. Hier fehlte die Ernsthaftigkeit des Weines, was auch immer darunter zu verstehen ist. Unmissverständlich jedoch war die Message, dass es sich um leckere Weine handelte. Rotweine mit viel beerigen und würzigen Komponenten, Softies mit Speck und Tanninen, die sich sündhaft weich um die Zunge schmiegten, sanft im Gaumen tanzten und sich scheinbar ebenso unschuldig wieder verabschiedeten. Waren das Alkopops auf ganz besondere Art, die den Wunsch nach mehr beim Trinker auslösen und nur mit viel Vernunft ausgebremst werden konnten? Wenn man so will, ja. Heute schmecken die Alkopops ganz anders, aber dieser Typ Zinfandel ist auch wieder in. Zin, Sin, eine Flasche Unsinn, UnZin bitte!<br>Bezugsquelle: Weinhandlung Martin Apell<br>Preis: 9,95 Euro</p>



<p></p>
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