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	<title>Regionen &#8211; Paula Bosch</title>
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	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
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	<title>Regionen &#8211; Paula Bosch</title>
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		<title>KOMMT’S WIR MÜSSEN FEIERN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[paula-wordpress-24]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 12:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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<p><em>Wieder einmal winkt ein Fest der Superlative, ein Einzigartiges Ereignis in Sachen Genuss. Rechtzeitig, schon vor vielen Wochen, wurde es mit einer ideenreichen, orginellen Einladungskarte in meinem Postkasten angekündigt. Chapeau vorab mit einem dicken Dankeschön dafür.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="980" height="698" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/2_B-H-e1561585625881.jpg" alt="" class="wp-image-12143" style="width:1105px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/2_B-H-e1561585625881.jpg 980w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/2_B-H-e1561585625881-300x214.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/2_B-H-e1561585625881-768x547.jpg 768w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /></figure>



<p><strong>30 JAHRE OTT FASS 4 &amp; 25 JAHRE REISETBAUER QUALITÄTSBRAND</strong></p>



<p>Mit den Weinen des neuen Jahrgangs 2018, feiert das Weingut Bernhard OTT, den 30igsten Jahrgang seines legendären Grünen Veltliner FASS 4. Und weil es gerade so gut passt feiert Bernhard zusammen mit seinem besten Freund, Hans REISETBAUER, dessen 25 jähriges Betriebsjubiläum. Ein einzigartiges Fest und Firmenjubiläum, welches im SÄGEWERK am Mondsee gefeiert wird.</p>



<p>Ich darf mit dabei sein, nicht nur weil auch wir von Anfang an beste Freunde sind, sondern wie die Beiden sagen, ich für sie, vom Beginn ihrer Zeit, als Sommelière im Restaurant Tantris in München und als Qualitätsbotschafterin stets für ihre Produkte garantierte, mit von der Partie war. Ich war all die Jahre zutiefst davon überzeugt und daran hat sich bis heute nichts geändert, wenn es um GRÜNEN VELTLINER geht, ist Bernhard OTT die N° 1 und wenn es um Qualitätsbrände in Österreich geht, steht ein Name ganz oben, Hans REISETBAUER, die andere N° 1.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12144" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340-768x1023.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340-225x300.jpg 225w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340-1153x1536.jpg 1153w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5083-e1561588328340.jpg 1212w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Für mich hat alles ganz einfach und normal auf der ersten Weinmesse in Wien, der VINOVA, begonnen. Dort lernte ich auf der Suche nach dem besten Grünen Veltliner, Eduard und Junior Bernhard OTT kennen. Die Qualität war so gut, dass ich auf dem Rückweg gleich das Weingut besichtigte und wenige Wochen später in München im Restaurant Tantris, mein erstes FASS 4 öffnete. Der Jahrgang 1993 aus der Ernte ein Jahr zuvor, präsentierte sich prächtig, strahlte wie ein ganz besonderer Edelstein unter all dem prächtigen Pretiosen aus der Wachau, Smaragden der besten Winzer der Region, ja sogar ganz Österreichs.</p>



<p>Auf der Zielgeraden des weltweiten Erfolges ist mein besinnlicher Genussfreund Bernhard OTT, sich und seiner Ideologie, seiner Vorstellung von Qualität, 30 Jahre treu geblieben. Trotz Zweifeln, herausfordernden, teils schwierigsten Jahrgängen, auch Stilfragen, Bernhard ist in den letzten 25 Jahren, seinen Weg gegangen. Dafür gab es einen guten Grund – sein Freund HANS REISETBAUER aus Axberg von der Obstbrennerei Reisetbauer. Sein Freund fürs Leben!</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="941" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-941x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12145" style="width:770px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-941x1024.jpg 941w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-276x300.jpg 276w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-768x836.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-1411x1536.jpg 1411w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/H-B-1882x2048.jpg 1882w" sizes="(max-width: 941px) 100vw, 941px" /></figure>



<p>HANS REISETBAUER hat mich auf einer etwas weniger einfachen Begegnung kennengelernt und zwar direkt im Tantris. Es war in seiner Anfangszeit, als er mit seiner Idee und dem gleichzeitigen Wunsch, bester Schnapsbrenner der Welt zu werden, mit seiner Brennerei durchgestartet ist. Anlässlich einer Spirituosenmesse war er in München, um seine Produkte zu präsentieren. Weil er sich aber nicht nur im feinsten Spirituosenhandel, sondern eben auch in den besten Restaurants und Bars präsentiert sehen wollte, kam er danach mit&nbsp;Willi Klinger (ÖWM) ins Tantris zum Dinner.</p>



<p>Klinger, Chef der Weinmarketinggesellschaft Österreichs, stellte mir Reisetbauer mit Engelszungen vor, hielt einen Lobgesang auf die großartige Williamsbirne, Marille, ect. Meine weniger feine Antwort darauf, angesichts der knapp 1000 Schnapsflaschen im Keller, wiederhole ich lieber nicht. Die zurückgelassene Probeflasche schnappte ich dann doch vier Tage später. Keine halbe Stunde später griff ich danach, wenn auch überrascht, so doch überzeugt zum Telefon. Mein Kopf sagte mir: Der Kerl muss nochmals kommen, mit allem was er hat. Das war um die Mittagszeit, vor dem Abendservice, um 17 Uhr stand er an der Bar. Ein paar Stunden später verließ er glücklich, mit einer fetten Bestellung das Tantris, lies mich alleine mit vielen erstklassigen Obstbränden, die im großen Angebot tatsächlich fehlten.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="980" height="735" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5569-e1561591716780.jpg" alt="" class="wp-image-12146" style="width:776px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5569-e1561591716780.jpg 980w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5569-e1561591716780-300x225.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5569-e1561591716780-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Blick in die Brennerei</figcaption></figure>



<p>Auf der Prowein Düsseldorf überzeugte er mich mit einer Elsbeere, einer Rarität, aber ich wollte den Schmarren erst gar nicht kosten (0,3 ltr. für 1800 ÖS, das waren etwa 250 DM), das war 1998. Ein Jahr später, am letzten Samstag im Juni, genau vor 20 Jahren, lernte er Bernhard und seinen Vater Eddi, der Marillen wegen kennen. Mit 276 Kilogramm Marillen fuhr er zurück nach Axberg. Diese Tour wiederholt sich seither Jahr für Jahr.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="980" height="735" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5567-e1561591776678.jpg" alt="" class="wp-image-12147" style="width:780px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5567-e1561591776678.jpg 980w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5567-e1561591776678-300x225.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_5567-e1561591776678-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 980px) 100vw, 980px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Blickfang. Die üblichen Flaschengrößen bei Anlässen dieser Art!</figcaption></figure>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="578" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/Gruppe-1-800x578-2.jpg" alt="" class="wp-image-12149" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/Gruppe-1-800x578-2.jpg 800w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/Gruppe-1-800x578-2-300x217.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/Gruppe-1-800x578-2-768x555.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Seit 2014 gibt es aus der Brennerei Brandstatt von Hans Reisetbauer Junior, die Edition „Paula Bosch“.<br>Mehr dazu finden Sie unter EDITION PAULA BOSCH</figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="650" height="357" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/pB-Edition-Ott-e1561651370618.jpg" alt="" class="wp-image-12150" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/pB-Edition-Ott-e1561651370618.jpg 650w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2025/02/pB-Edition-Ott-e1561651370618-300x165.jpg 300w" sizes="(max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption class="wp-element-caption">Grüner Veltliner Engabrunn, Kamptal, “ Edition Paula Bosch“ gibt es erstmals aus dem Jahr 2017<br>Mehr dazu finden Sie unter EDITION PAULA BOSCH</figcaption></figure>
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		<title>Kroatische Zuchtperlen</title>
		<link>https://paula-bosch.de/kroatische-zuchtperlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 14:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Texte von Paula Bosch]]></category>
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					<description><![CDATA[Paula Boschs Weinkolumne bei CRESCENDO Die kroatische Halbinsel Istrien, umgeben von azurblauem Meer, ist eine Naturschönheit mit faszinierenden Landschaften: Neben [&#8230;]]]></description>
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<p>Paula Boschs Weinkolumne bei CRESCENDO</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-1024x768.jpg" alt="Istrien." class="wp-image-10111" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-1024x768.jpg 1024w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-300x225.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-768x576.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web-1536x1152.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/image00003-1200x900-web.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die kroatische Halbinsel Istrien, umgeben von azurblauem Meer, ist eine Naturschönheit mit faszinierenden Landschaften: Neben malerischen Küstenregionen lieben Touristen die mittelalterlichen Bergdörfer des Mirna-Tals, zum Beispiel Groznjan oder die Trüffelhochburg Motovun. Wer hier hausgemachte Pasta mit frischen Steinpilzen, weißen oder schwarzen Trüffeln probiert hat …</p>



<p><a href="https://crescendo.de/paula-bosch-istrien/">Weiterlesen bei crescendo</a></p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lieblingswein versus Lieblingswinzer „Bernhard OTT“</title>
		<link>https://paula-bosch.de/lieblingswein-versus-lieblingswinzer-bernhard-ott/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Aug 2018 14:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[„Sie haben doch sicher einen Lieblingswein, Frau Bosch, verraten Sie uns auch welchen?“ Wie oft ich diese Frage in meinem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>„Sie haben doch sicher einen Lieblingswein, Frau Bosch, verraten Sie uns auch welchen?“</strong> Wie oft ich diese Frage in meinem Leben schon gehört habe, kann ich nicht sagen, dass ich darauf nie eine Antwort geben konnte, aber schon.</p>



<p>Als ich in den letzten Wochen immer wieder über diese Frage gestolpert bin, ist mir an Stelle einer Antwort, eine für mich sinnvollere Gegenfrage eingefallen, nämlich die nach dem Winzer und seinem Weingut, kurz meinem Lieblingswinzer. Und warum fällt mir dann dazu eine Antwort leichter? Von leichter kann nicht die Rede sein, aber durchaus für mich nachvollziehbarer und verständlicher. Geht es Ihnen nicht auch so, dass Weintrinken eine Stimmungsangelegenheit ist und schon deshalb die Wahl eines Lieblingsweines in einem x-beliebigen Moment völlig falsch sein könnte, weil er trotz aller Vorliebe, so gar nicht passen würde? Welcher Wein denn nun der Richtige ist, in genau dem Augenblick, wo man auf ein Glas des köstlichen Getränks Lust hat, kann nach meiner Auffassung von Lust auf Weingenuss nicht alleine auf einen bestimmten Wein beschränkt werden. Wohl aber, ähnlich wie beim Essen, worauf ich eben gerade Appetit, Lust habe. Weiß, rot oder schäumend, Herkunft, die Rebsorte, das Weingut, einfach der oder die Winzer(in). Jene Person, die im besten Fall für ihre Weine alles gibt. Er oder Sie, ein sympathischer Charakterkopf mit all seinen Macken, Geschichten und, und, und, mein Lieblingswinzer (Winzerin) eben. So stehen bei der Wahl eines (Lieblings)Weines doch erlebte Momente mit Menschen, die ihre Weine personifizieren und dafür stehen. Daraus entstehen für mich, wenn alles passt, im Lauf der Zeit Verbindungen, Bekanntschaften, Lieblingswinzer oder Winzerinnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1008" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-1008x1024.jpg" alt="Bernhard Ott." class="wp-image-10121" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-1008x1024.jpg 1008w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-295x300.jpg 295w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-768x780.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web-1512x1536.jpg 1512w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/BernhardTisch_neu-web.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1008px) 100vw, 1008px" /></figure>



<p>Meine erste Liebelei, mein erster LIEBLINGSWINZER, war <strong>BERNHARD OTT</strong> aus der Region Wagram in Niederösterreichs Feuersbrunn. Die Story dazu begann vor 25 Jahren in Wien auf der Weinmesse VINOVA, der heutigen VIEVINUM, die, wie in diesem Jahr 2018, im zweijährigen Rhythmus stattfindet. Dort trafen wir uns zum ersten Mal, das war 1994, ich, mit dem Auftrag beste Weine aus Österreich, für das Restaurant Tantris in München zu finden. Der damals blutjunge Bernhard hatte gerade die Weinbauschule abgeschlossen und durfte unter der Aufsicht des Vaters Eduard, sein Erlerntes ausprobieren. Es hat nicht lange gedauert, bis der feinsinnige Junior vom Vater die Verantwortung für das ganze Weingut bekam.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="754" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-1024x754.jpg" alt="Winzerhaus Ott, Grüner Veltliner, Fass 4." class="wp-image-10124" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-1024x754.jpg 1024w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-300x221.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-768x566.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web-1536x1131.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_9794_n_w1280-1024x754-web.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der Jahrgang 1993 war meine erste Bekanntschaft mit den OTT’schen Weinen, mein erster Favorit, der <strong>Grüne Veltliner „Fass 4“</strong>, jenem Signumwein, der heute nach 25 Jahren, laut Bernhard, die goldene Mitte seiner erstklassigen Kollektion darstellt. Eine Flasche davon haben wir vor kurzem, in Erinnerung an ein gemeinsames Vierteljahrhundert, mit Freude und Respekt, auch ein bisserl Ehrfurcht, getrunken. Es war ein Fest für uns, Mensch und Wein. Der 1993 Grüne Veltliner Fass 4 präsentierte sich in heller Bernsteinfarbe, mit gereiftem Duft, der an getrocknete Früchte von Marille bis Zwetschke, Nüsse, Honig, Malz und helle Schokolade erinnerte. Der feste, aber straffe Körper war immer noch sehr lebendig, wenn auch mit ersten Falten. In Summe war der Wein eine große Überraschung und Trinkfreude zugleich.</p>



<p>Dem jungen Weinmacher und Winzer habe ich damals zu Recht vertraut. Den Wein habe ich als Entdeckung stolz auf die Weinkarte im Tantris gesetzt und damit sehr viele Besucher begeistern können. Ihn, den damals schon nach Harmonie im Wein strebenden Jungwinzer, habe ich aber auch davor gewarnt „Eintagsfliegen“ zu produzieren – ich könnte auch ONE NIGHT STANDS dazu sagen.</p>



<p>Die Grünen Veltliner liebe ich heute noch, habe eine leichte Stilkorrektur wohl wahrgenommen und einige Jahre, wegen der leicht schmeckbaren Restsüße und einem Touch mehr Alkohol, immer wieder kritisiert, gejammert, eben wie in jeder guten Beziehung. Im Lauf der Jahre hat Bernhard wieder zu seinem ursprünglichen Stil zurückgefunden und bleibt wie in den vergangenen 25 Jahren, Österreichs <strong>Mister Veltliner</strong>. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen schmücken die Wände im liebevoll restaurierten Weingut. Der Betrieb ist auf 30 Hektar angewachsen, Bernhard hat seine Jugendliebe Maria geheiratet, drei fröhliche Kinder tollen durch Haus und Hof, und wir sind uns treu geblieben. Ganz sicher kann ich zur kompromisslosen Haltung Bernhards, in Sachen Qualität, Stil, Geschmack, Harmonie sowie Natürlichkeit im Wein, behaupten, dass eine große Weiterentwicklung im Sinne von Fortschritt, auch zur 100%ig angewandten Biodynamie, stattgefunden hat und das ist gut so. Haus und Hof meines &#8222;Lieblingswinzers&#8220; ist nicht nur für die Kundschaft, sondern auch schon für den Nachwuchs bestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-768x1024.jpg" alt="2017 Engabrunn Grüner Veltliner." class="wp-image-10123" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-768x1024.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-225x300.jpg 225w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-1152x1536.jpg 1152w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-1536x2048.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/PB-Edition-Ott-web-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p><strong>EDITION PAULA BOSCH.</strong> Mein erster Wein mit eigenem Signum. Ich wählte 2017 Grüner Veltliner „Engabrunn“ trocken, aus der Riede STEIN des benachbarten Kamptals. 2000 Flaschen wurden davon abgefüllt und darauf bin ich mächtig stolz, auch weil Bernhard OTT mir bei den vorangegangenen Fassproben die freie Auswahl ließ, mich für den Wein zu entscheiden, der im schwierigen Jahrgang 2017 mein „Lieblingswein“ in der Ott’schen Kollektion war und vielleicht auch wieder in einem der kommenden Jahre sein wird, wer weiß!?</p>



<p><strong>Lesen Sie die Degustationsnotizen zum Wein unter:</strong> <a href="https://paula-bosch.de/edition/" data-type="page" data-id="8458">EDITION PAULA BOSCH</a></p>



<p></p>
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		<title>Unterschätztes Weinland, die Schweiz. Teil I Von der Sonne verwöhnt, Reben im Wallis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 11:17:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als größtes Weinanbaugebiet der Schweiz hat das sonnenreiche Wallis jede Menge Wein zu bieten, vom einfachen Chasselas, der hier Fendant [&#8230;]]]></description>
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<p>Als größtes Weinanbaugebiet der Schweiz hat das sonnenreiche Wallis jede Menge Wein zu bieten, vom einfachen Chasselas, der hier Fendant genannt wird, bis zu den Spezialitäten Amigne, Cornalin, Heida, Himbertscha, Petite Arvine, Resi und viele mehr. Die Weine aus diesen Reben zählen zu den ganz großen Schätzen des Wallis. Und das nicht nur, weil sie von besonderer Güte und Qualität sind, sondern auch weil es diese seltenen Rebsorten nur im Wallis gibt. Teilweise werden von diesen autochthonen Sorten nur ein paar hundert Flaschen hergestellt, was auch der Grund dafür sein dürfte, weshalb diese Weine außerhalb der Schweiz kaum bekannt sind. Zu diesen Raritäten gesellen sich einige internationale Sorten, die mal mehr, mal weniger bekannt und beliebt sind. Manche davon bringen gute und sehr gute Ergebnisse, stehen hier auf den für sie geeigneten Böden und scheinen das Klima in vollen Zügen zu genießen.</p>



<p>Das glaubt man sofort bei Weinen wie dem <strong>Cayas</strong>, der aus der roten Rebsorte Syrah gekeltert wird. Gepflanzt wurden die Reben für diesen erstklassigen Rotwein 1989 von <strong>Jean-René Germanier</strong>, dem Inhaber des gleichnamigen Weinguts. Belächelt hat man ihn, sagt er, ob seiner Vorliebe für die Syrah, die im Wallis damals mit nur wenigen Hektar Rebfläche als Fremdling galt. Jean-René fand jedoch großen Gefallen an den Rotweinen, die im französischen Rhônetal aus ihr gekeltert werden: Hermitage, Côte Rotie oder St. Joseph sind Weine, die Germanier begeistern. So pflanzte er sie in besten und steilen Berglagen am rechten Ufer der Rhône, die durch das ganze Wallis fließt und die Region dadurch in zwei Seiten teilt. Mit seinem Neffen <strong>Gilles Besse-Germanier</strong> führt Jean-René das Familienunternehmen von der dritten in die vierte Generation, welches einst mit dem Destillat aus Williams Christ Birnen „Bon Père“ bekannt wurde. Mit Weinen von 140 Hektar Rebland (40 davon sind im Besitz der Familie) steht der Wein zwar im Vordergrund, die Birne „Bon Père“ bleibt aber ein wichtiger Faktor im Betrieb.</p>



<p><strong>CAYAS, 20 Jahre Syrah von Jean-René Germanier</strong><br>Im Oktober 2016 hatte ich das Glück, einige dieser seltenen Weinsorten verkosten zu können. Zusammen mit <strong>Chandra Kurt</strong> (bekannteste Weinautorin und Wein-Journalistin in der Schweiz) war ich im Weingut von Jean-René Germanier eingeladen, um neben der umfangreichen Rebsorten-Kollektion des Hauses 20 Jahrgänge von <strong>CAYAS</strong>, 1995 bis 2014, zu verkosten. Dieser Syrah zählt zu den Allerbesten der Schweiz, gewachsen auf den Schiefer-Terrassen in Balavaud, Chamoson, Fully und Vétroz. <strong>CAYAS</strong> wurde erstmals 1994 erzeugt, aber mangels Menge und Qualität als Experiment betrachtet. 1995–2014 – das sind zwanzig Jahrgänge, zwanzig verschiedene Weine, zwanzig Jahre Handwerk am Weinberg und im Keller. Jahr für Jahr ein Kampf und Ringen mit der Natur und ihren Wetterkapriolen. Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen. Darüber waren sich die zwanzig geladenen Gäste, Freunde des Hauses, Master of Wine (MW), Sommeliers und Weinjournalisten einig. Nicht immer stimmten ihre Ergebnisse überein, doch alle fanden großartige Weine in dieser vertikalen Verkostung. Syrah vom Allerfeinsten, Weine, die sich mit den Besten ihrer Sorte in der Weinwelt vergleichen lassen! Für mich war das eine wunderbare Erfahrung neben all den Weinspezialitäten, die bei Jean-René Germanier produziert werden.</p>



<p>Einzelne Verkostungsnotizen zu 20 Jahre Cayas finden Sie in den Verkostungsnotizen.</p>



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