<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Rotwein &#8211; Paula Bosch</title>
	<atom:link href="https://paula-bosch.de/category/notizen/degustationsnotizen/weintyp/rotwein/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://paula-bosch.de</link>
	<description>Die Weinwelt von Paula Bosch: Wein erleben ist ein begeisterndes Erlebnis. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich inspirieren.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 18 Mar 2025 14:54:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.1</generator>

<image>
	<url>https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/07/Paula-Bosch-Favicon-150x150.png</url>
	<title>Rotwein &#8211; Paula Bosch</title>
	<link>https://paula-bosch.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>2012 Yeraz, Areni Noir, Zorah Wines, Armenien</title>
		<link>https://paula-bosch.de/yeraz-areni-noir-zorah-wines-armenien-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2018 14:49:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[Zorah]]></category>
		<category><![CDATA[Zorik Gharibian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2615</guid>

					<description><![CDATA[Yeraz, aus Areni Noir war für mich ein ganz besonderes Geschmackserlebnis und weil mir Weine aus Armenien völlig unbekannt waren, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Yeraz</strong>, aus Areni Noir war für mich ein ganz besonderes Geschmackserlebnis und weil mir Weine aus Armenien völlig unbekannt waren, habe ich auch diesen Wein vor einer Beschreibung in meinen Weinnotizen mehrmals probiert, genauer gesagt, getrunken. Zur Nachahmung absolut nicht empfohlen! Die letzten Flaschen sind dem Importeur nur mit Mühen und guten Worten aus dem Lager zu locken, da nur noch sehr kleine Mengen geliefert werden können. Allerdings spricht auch der Preis gegen alltäglichen Genuss. Dennoch meine ich, diesen Wein muss man als Weinkenner getrunken haben. Wozu? Am besten zu zweit, mir schmeckt auch der beste Wein alleine nie so gut wie zu zweit!</p>



<p>Seine dunkle, strahlend rubinrote Farbe steht glanzvoll, selbstbewusst im Glas. Wer sich gleich nach dem Einschenken mit der Nase nähert, erlebt ein faszinierendes Spektrum an Aromen. Alle Blumen und Früchte orientieren sich an der leuchtend roten Farbe: Hagebuttenblüten, Veilchen, rote Bete, dunkle Erdbeeren, süße Tomaten frisch und getrocknet, Pimentos aus Navarra. Dunkle Bitterschokolade, langer Pfeffer, Sternanis, Kümmelsamen und so weiter. Ich habe für Weine dieser Art einen Kosenamen: „Nasenbären“, das ist so einer. Damit ist man schon zufrieden, wenn man nur an ihm riechen darf. Und dann erst noch der Geschmack jener reifen Früchte, die in der Nase schon erkannt wurden. Die Textur ist zwar noch fest und kernig, aber von prächtiger Statur. Große Eleganz, blitzblank, klar mit sehr gutem Druck, Länge und Zug, dem man erst einmal etwas entgegenhalten muss. Was für ein Stoff – daraus wäre ein ganzer Anzug für jeden Kerl eine Show!</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/" target="_new" rel="noopener">Linke Weine</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2001</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 11:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2001]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2531</guid>

					<description><![CDATA[2001Wenn ich gut aufgepasst habe, hat unter den 20 anwesenden Verkostern nicht mal einer von ihnen den Jahrgang unter seine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="192" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-192x300.jpg" alt="" class="wp-image-10172" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-192x300.jpg 192w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-655x1024.jpg 655w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-768x1200.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1-983x1536.jpg 983w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1010176-400x625-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" /></figure>



<p><strong>2001</strong><br>Wenn ich gut aufgepasst habe, hat unter den 20 anwesenden Verkostern nicht mal einer von ihnen den Jahrgang unter seine ersten drei Favoriten gewählt, ich eingeschlossen. Und dennoch hatte ich genau diesen Wein in meinem Keller. Daneben lag aber auch aus dem gleichen Jahr eine Flasche Syrah von Simon Maye, quasi Nachbar mit seinem Syrah aus Chamoson – ein weiterer meiner Lieblinge aus der Schweiz. So bot sich nach dem Marathon der 20 Jahrgänge zu Hause die Gelegenheit, einen Vergleichstest zu starten. Eine super Chance, bei der es am Ende keinen wirklichen Verlierer gab. Beide Weine waren auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung angekommen und wunderbar zu trinken, ein echtes Trinkvergnügen, trotz des kühlen und nassen Wetters in 2001. Umgangssprachlich sagt man dazu: ein insgesamt kühles, unfreundliches Jahr. Und doch wurden die Jahrgangsfanatiker eines Besseren belehrt.</p>



<p>Die Nasen waren sich sehr ähnlich und doch nicht gleich. Im Vordergrund standen Terroirnoten von Schiefer und Graphit, gefolgt von roten Früchten wie Hagebutte und Sauerkirschen. Würzige Töne erinnerten an Printen, Zimt und Kümmel. Das geschliffene Tannin mit scharfen Kanten ließ an Edelsteine denken. Beide Weine waren ein großes Vergnügen zu trinken. Dazu wurde ein Rinderfilet im Ganzen gebraten, a point, mit Sauce Bearnaise serviert.</p>



<p>Wir hatten einen genussvollen Abend mit zwei köstlichen Syrah aus einem kleinen Jahrgang von ganz großen Weinmachern. Ich danke.</p>



<p>Bezugsquelle: <a href="http://www.linke-weine.de/">Linke Weine</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2009</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2009cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 00:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2521</guid>

					<description><![CDATA[Der an sich große Jahrgang 2009 in ganz Europa war im Valais nicht sehr ausgewogen. Hier im Valais hatte man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img decoding="async" width="300" height="218" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-300x218.jpg" alt="" class="wp-image-10170" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-300x218.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-1024x745.jpg 1024w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-768x559.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1-1536x1117.jpg 1536w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/CAYAS__06b-400x291-1.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Der an sich große Jahrgang 2009 in ganz Europa war im Valais nicht sehr ausgewogen. Hier im Valais hatte man in erster Linie mit der anhaltend langen Hitze zu kämpfen, ähnlich wie in Deutschland 2003. Zunächst waren alle unglücklich und verurteilten den Jahrgang, doch ein Jahrzehnt später waren viele positiv überrascht. Mir hat der reife, volle Stoff gut gefallen. Die südliche, warme Frucht, Üppigkeit und verschwenderische Beerenfrucht erinnern beim ersten Eindruck, besonders wenn er als Solist getrunken wird, an einen Wein aus der Neuen Welt:<br>Blau- und schwarzbeerig von Heidelbeere, Brombeere, bis Johannisbeere und Schwarzkirsche. Die typische Syrah-Würze bleibt im Hintergrund. Im Gaumen bleibt er durch die reiche und reife Frucht eine Spur eindimensional, mit weichen und sanften Tanninen. Erstaunlich ist die ausgeprägte Mineralität und seine noch frische Säure, die dem Wein eine Festigkeit und Frische verleiht und den Genuss reizvoll macht. Mein Eindruck, dass dieser Wein seinen Zenit noch nicht erreicht hat, bestätigte sich, als ich nach der ganzen Probe nochmals rückwärts probieren konnte. Ich denke, diesen Jahrgang haben viele unterschätzt. Kein ganz großer, aber ein Rhônetyp bester Machart.</p>



<p>Da alle Etiketten gleich sind, hier ein Blick in den exquisiten, neuen Cayas-Weinkeller.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2480</guid>

					<description><![CDATA[2010 war ein klassischer Jahrgang im Wallis, natürlich auch für Cayas Syrah. Was bedeutet das für die Qualität des Weines? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img decoding="async" width="297" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1-297x300.jpg" alt="" class="wp-image-10178" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1-297x300.jpg 297w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1-1014x1024.jpg 1014w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1-768x776.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/P1000616_1024-400x404-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /></figure>



<p><strong>2010</strong> war ein klassischer Jahrgang im Wallis, natürlich auch für Cayas Syrah. Was bedeutet das für die Qualität des Weines? Etwas weniger Intensität, leichter in Struktur und Textur – was in Summe zwar kein Leichtgewicht bedeutet, aber ein etwas weniger hitziger Typ, ein kühlerer Stoff, der in seiner Griffigkeit mehr an Seide denn an Kaschmir denken lässt. Warum das, wenn der Jahrgang doch nur mittelmäßige Qualitäten zugelassen hat? Das ist eine Frage des Managements im Weinberg, das man perfekt beherrschen muss, wenn man solch feine Weine mit kühler Distanz erzeugen will. <strong>Jean-René Germanier</strong> und sein Neffe <strong>Gilles Besse</strong> haben in den letzten zwei Jahrzehnten erkannt, worauf sie zu achten haben und was zu tun ist, wenn es darauf ankommt. Ein Grund, weshalb die jüngeren Jahrgänge geschliffener, eleganter und doch etwas reicher sind als die ersten Weine aus den Anfangsjahren.</p>



<p>Die kühlere Charakteristik des 2010er präsentiert sich auch im Duft mit Maulbeer- und Preiselbeernoten, viel getrockneten Kräutern, Thymian, Wacholderblättern, grünen, eingelegten Pfefferkörnern und Kakao. Im Mund wirkt er etwas weniger heftig, mit schmeichlerischen Gerbstoffen, gereiftem Charakter, sanften Noten auch im dezenten Druck und weniger ausdrucksstarkem Abgang. In Summe eher ein schmusiger Typ, mit dem man gerne eine schöne Stunde auf dem Sofa herumlümmelt – am besten mit ein paar Täfelchen Bitterschokolade von Sprüngli!</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 21:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2479</guid>

					<description><![CDATA[Ein kühles Jahr, in dem die Früchte langsam gereift sind und der Wein letztendlich gut gelungen, harmonisch und ausgewogen schmeckt. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-10190" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-225x300.jpg 225w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-767x1024.jpg 767w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-768x1025.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-1151x1536.jpg 1151w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p>Ein kühles Jahr, in dem die Früchte langsam gereift sind und der Wein letztendlich gut gelungen, harmonisch und ausgewogen schmeckt. Es sind nicht immer die großen Jahre, die gute Weine hergeben. Gleichmäßig gereifte Früchte, ohne Hast und Eile, prall bis zum Schluss – das schmeckt man ohne Zweifel auch im 2011er. Rote, kleinbeerige Früchte wie Schlehe, Preiselbeere, Himbeere und Sauerkirsche kommen auf direktem Weg in die Nase. Charme und viel Temperament im Geschmack, der sehr gut gereift und trinkfein schmeckt. Geschmeidig, weich und sehr angenehm im Mund, ein Stoff wie Samt und Seide, den man nicht nur gerne auf blanker Haut trägt, sondern ebenso gerne schmeckt. Lang, sexy, mit allen Attributen der Syrah, die mit ihren Reizen zu verführen in der Lage ist. Wozu? Natürlich zum Trinken …</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2012</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 20:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2475</guid>

					<description><![CDATA[Auch im Wallis, dieser ansonsten von der Sonne verwöhnten Region, gibt es gute, sehr gute und weniger gute Jahrgänge. In [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-10190" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-225x300.jpg 225w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-767x1024.jpg 767w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-768x1025.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-1151x1536.jpg 1151w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p>Auch im Wallis, dieser ansonsten von der Sonne verwöhnten Region, gibt es gute, sehr gute und weniger gute Jahrgänge. In der Weinsprache nennt man sie eher vorsichtig „schwierige Jahre“, denn wer will schon einen Wein aus einem „schlechten Jahrgang“ trinken. So bleibe auch ich dabei: <strong>2012</strong> war für Rebe und Winzer eine Herausforderung. Beide haben es geschafft, und der Wein zeigt sich als ein geschwächter, besser gesagt leichterer Typ, der sich nicht Schulter an Schulter in die Reihe der fleischigen, muskulösen Vorgänger stellt. Hier haben wir einen kühlen, erfrischenden Stoff, der auch bei einem Glas mehr Geist und Körper nicht zu sehr belastet.</p>



<p>Im Duft ist er sehr reduktiv, nahezu verschlossen, mit ausgeprägten steinigen Schiefertönen und einem frischen Geschmack mit reichhaltigen Tanninen. Diese geben dem Wein Druck und Zug, der sich insgesamt etwas schlank darstellt. Trotzdem wirkt der Wein genussreif. Richtig eingesetzt, findet er sicher viele Fans – alles zu seiner Zeit eben.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cayas &#8222;Syrah&#8220; Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2013</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2017 19:43:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2013]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2473</guid>

					<description><![CDATA[2013 war die Qualität der Trauben noch ein Touch besser als im Vorjahr. Reicher, voller, mit etwas mehr Alkohol, der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-10190" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-225x300.jpg 225w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-767x1024.jpg 767w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-768x1025.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-1151x1536.jpg 1151w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p><strong>2013</strong> war die Qualität der Trauben noch ein Touch besser als im Vorjahr. Reicher, voller, mit etwas mehr Alkohol, der zwar im ersten Moment noch in der Nase präsent wirkt, aber nicht wirklich stört. Dafür sorgt die üppige Würze von schwarzem Pfeffer, Wacholder, Kümmel, Muskatnuss, rauchig, speckig, kalter Kamin. Insgesamt sprüht zwischen soviel Würze eine animierende Kühle, mundtrockenes Tannin, das nach mehr Reife und Lagerung ruft. Mich erinnert er ganz eindeutig an Weine von der Rhône, expliziede Côte Rotie. Ohne Zweifel ein großer und vorbildlicher Syrah.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cayas „Syrah“ Jean-René Germanier, Wallis, Schweiz 2014</title>
		<link>https://paula-bosch.de/cayas-syrah-jean-rene-germanier-wallis-schweiz-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 20:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2014]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Wallis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2364</guid>

					<description><![CDATA[Der Jahrgang 2014 ist das Ergebnis einer sehr späten Ernte, die in der ersten Woche im November abgeschlossen werden konnte. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-10190" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-225x300.jpg 225w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-767x1024.jpg 767w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-768x1025.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1-1151x1536.jpg 1151w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/10/2011_cayas60828-400x534-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>



<p>Der Jahrgang 2014 ist das Ergebnis einer sehr späten Ernte, die in der ersten Woche im November abgeschlossen werden konnte. Gefüllt wurde er dann zwei Jahre später im Dezember 2016. Die längere Reifephase hat die Syrah positiv beeinflusst, mich hat der Wein gleich beim ersten Kontakt überzeugt. Die Typizität und Verwandtschaft zu den großen Weinen des Rhônetals war eindeutig. Das begann mit schwarzem Pfeffer, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern, frischen Pflaumen und Bitterschokolade. Rotbeerige Noten wie Schlehe, Preiselbeeren und Granatapfel. Viel und feines, reifes Tannin, feine Fruchtsäure, gut eingebundene frische Holznoten mit frischer Vanille, fest strukturierter Körper und sehr viel Stoff. Ein Frischling ja, aber mit sehr viel Temperament. Darauf warten lohnt sich ganz sicher. Also kaufen Leute! Ab Hof 42 SFR.</p>



<p>Bezugsquelle in Deutschland: <a href="http://www.linke-weine.de/">http://www.linke-weine.de</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Momento, Grenache, Marliese Nieman, Swartland, Südafrika 2015</title>
		<link>https://paula-bosch.de/momento-grenache-marliese-nieman-swartland-suedafrika-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 09:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Momento]]></category>
		<category><![CDATA[Swartland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2537</guid>

					<description><![CDATA[Der Rote Momento ist ein Blend aus 92% Grenache, 8% Carignan. Die Farbe lässt an einen hellen Pinot Noir glauben, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="255" height="300" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento-255x300.jpg" alt="" class="wp-image-10204" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento-255x300.jpg 255w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento-870x1024.jpg 870w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento-768x904.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/11/Grenache-Momento.jpg 1115w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" /></figure>



<p>Der Rote Momento ist ein Blend aus 92% Grenache, 8% Carignan. Die Farbe lässt an einen hellen Pinot Noir glauben, die Nase verrät aber dann schnell eine andere Richtung. Viel, viel hellrote Früchte von Sauerkirschen bis Preiselbeeren, Himbeeren bis Johannisbeeren. Hibiskusblüten und Veilchen machen die Verführerin perfekt. Im Mund superreife, schmelzzarte Tannine, gewaltige Frische und Säure, bestens balanciert, mittelkräftige Struktur, vibrierende Textur und sehr guter Länge. Irgendwie habe ich das Gefühl trotz der Jugend den Inbegriff eines auf Maß geschneiderten, kühlen, trinkfreudigen Weines im Glas zu haben.</p>



<p>Mareliese Niemann, die Gründerin des Mini-Weinguts Momento, gehört zur noch jungen Weinszene Südafrikas, die man auch gerne als die Rebellen der Branche bezeichnet. Mareliese hat bis 2014 sehr erfolgreich als Kellermeisterin im bekannten Weingut Beaumont gearbeitet, wo sie auch ihre ersten eigenen Weinexperimente starten konnte. Während ihrer Urlaube sammelte sie auf der ganzen Welt Erfahrung, sucht nach Inspiration, neuem Wissen und Knowhow für ihre Miniproduktion. Stets auf der Suche sind auch ihre wachen, blauen Augen, die so tief sind wie der nahe Ozean. Die noch junge Mareliese versprüht eine enorme Energie, wobei sie zugleich zerbrechlich, fein und scheu wirkt. Ihre Weine präsentieren einen völlig anderem, neuen Weinstiel Südafrikas, der ihrer Persönlichkeit sehr ähnlich ist, ihn bis Dato hier im Land aber noch nicht gegeben hat. Handwerk pur, das schon mit der Suche nach geeigneten Reben, Parzellen, kleinen Fleckchen, mit ein paar uralten Reben, deren Besitzer ebenso alt, für die Bearbeitung einfach zu schwach geworden sind. Ein paar Mitstreiter hat sie schon in Gabriëlskloof, aber die Szene ist noch jung. Ihre Reben Chenin Blanc und Verdelho sind aus der Bot River und Darling Region, Grenache und Carignan von Granit und Sandböden des Swartland.</p>



<p>Passt zu: Wildgeflügel, Hirsch, Reh, Springbook, Boobuti, Beefburger<br>Trinken bei: 16° – 18°C<br>Genussreife: 2017 &#8211; 2023<br>Preis: 23,95 €<br><strong>Bezugquelle</strong>: <a href="https://www.vipino-wein.de/grenache-2015/a-1896/">https://www.vipino-wein.de/grenache-2015/a-1896/</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Faugères Grand Réserve, Binet &#038; Jacquet, Languedoc, Frankreich 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/faugeres-grand-reserve-binet-jacquet-languedoc-frankreich-2010-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 20:08:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://paula-bosch.de/?p=2349</guid>

					<description><![CDATA[Die Grande Réserve toppt die beiden Vorgänger in der Kollektion der beiden Quereinsteiger, Olivier Binet und Pierre Jacquet, ideal mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left">Die Grande Réserve toppt die beiden Vorgänger in der Kollektion der beiden Quereinsteiger, Olivier Binet und Pierre Jacquet, ideal mit Würze, Tiefe, Spannung und fokussierter Präzision in der Mitte des Gaumens. Dort trifft sich der ganze Süden Frankreichs mit all seinen mediterranen Schätzen. Die ohnehin niedrigen Erträge sind noch geringer (15 hl/ha), die Trauben werden aus den allerbesten Reblagen selektioniert. Wild und schön – nein sorry, wild verführerisch, unwiderstehlich!</p>



<p class="has-text-align-left">Das im Süden Frankreichs gelegene Anbaugebiet Languedoc pflegt eine uralte Weinkultur, welche bis auf die Herrschaft der Römer zurückverfolgt werden kann. Ein kleiner Bereich davon, Faugères, wird in Weinkennerkreisen in den letzten Jahren immer interessanter. Die Landschaft, abwechslungsreich und sehr bergig, ist knapp 40 Autominuten von Montpellier und 20 km nördlich von Béziers entfernt. Der blaue, karge Schieferboden in den steilen Hanglagen, wie wir ihn von der Mosel, dem spanischen Priorat oder aus dem schweizerischen Wallis kennen, ist das Aushängeschild der Region. Diese Böden garantieren tiefe Verwurzelungen der Reben, hohe Mineralität und Komplexität in den Weinen. Das mediterrane Klima garantiert die Reife der Trauben, der ständige Wind «Tramontane» ist verantwortlich für den minimalen Pilzbefall.</p>



<p class="has-text-align-left">Hier haben Olivier Binet und Pierre Jacquet seit 1999, aus dem Nichts, ausgestattet mit der puren Leidenschaft für Wein und dem hohen Anspruch an dessen Qualität, den Grundstock für ihr Weingut gelegt. Syrah, Mourvèdre, Cinsault, Grenache, Carignan wurden als Rebsorten angepflanzt. 2006 konnten die wenigen ersten Flaschen abgefüllt und erst 4 Jahre später die Aufbauarbeit des Weinguts abgeschlossen werden.</p>



<p class="has-text-align-left">Mit dem Jahrgang 2010 wurde das hochgesteckte Ziel, in den Weinen die Authentizität des Terroirs, der Region und Rebsorte ausgeprägt und erkennbar zu präsentieren, erreicht. Mehr noch, die eigene Linie, die Rezeptur des Weinmachens wird spätestens mit diesem Jahrgang deutlich hervorgehoben. Ziel erreicht – könnten Olivier und Pierre denken und langsam die Lorbeeren ihres Tuns einsammeln. Weit gefehlt, es geht spannend weiter. Derweil präsentieren sich die Weine aus 2010 ganz wunderbar. Es gibt drei Qualitäten, den Faugères Tradition, ausgebaut in traditionellen Betontanks – ein lebendiger, fruchtig, kernig, dabei sehr mineralischer Roter für den täglichen Genuss. Der Faugères, Réserve, ist schwergewichtiger, kräuterwürziger, mit deutlich mehr Power: In französischen Eichen-Barriques zwei Jahre gereift braucht er noch Zeit für den idealen Trinkgenuss.<br>Und dann die Grande Réserve als Spitze in der Serie, siehe oben.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Château les Pins, Cave des Vignerons Dom Brial, Côtes du Roussillon, Frankreich 2011</title>
		<link>https://paula-bosch.de/chateau-les-pins-cave-des-vignerons-dom-brial-cotes-du-roussillon-frankreich-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 13:04:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://pb.weinkommunikatoren.de/?p=1209</guid>

					<description><![CDATA[Der würzige Kräuterduft der südfranzösischen Landschaft, der Garriques, kommt hier gewohnt klar zum Ausdruck. Der tiefdunkelrote Wein riecht wie ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins-683x1024.jpg" alt="Chateau Les Pins." class="wp-image-10916" style="width:158px;height:auto" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins-683x1024.jpg 683w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins-200x300.jpg 200w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins-768x1152.jpg 768w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2011_chateau_Les-_Pins.jpg 960w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure>



<p>Der würzige Kräuterduft der südfranzösischen Landschaft, der Garriques, kommt hier gewohnt klar zum Ausdruck. Der tiefdunkelrote Wein riecht wie ein Bukett von Rosmarin, Thymian, Verveine, Fichtennadeln, ebenso schwarze Johannisbeere, Pfefferkörner, Wacholderbeeren. Noch ist der Wein sehr jung, zeigt deutliche Röstnoten vom Ausbau im Holzfass und lässt seine Muskeln mit präsentem Gerbstoff spielen, macht aber schon eine bella figura zu einem Steak vom Grill mit einer Pfanne voller Gemüse von einem der zahllosen, wunderschönen Gemüsemärkte der Provence. Auf in den Sommer, auf geht’s zur Grillsaison, wenn auch mal wieder ohne Bordeaux.<br>Preis: 13,90 € <a href="http://www.vinatis.de/" target="_new" rel="noopener">www.vinatis.de</a></p>



<p>Die Preisentwicklung der Bordeaux-Weine ist nunmehr seit 30 Jahren, jawohl seit 30 Jahren, nicht aufzuhalten. Schon 1995 glaubte ich nicht wirklich an ein Ende dieses Hype, dass er sich allerdings über weitere zwei Jahrzehnte nicht bremsen lässt, war mir unvorstellbar! Auch in diesem Frühjahr geht es ähnlich weiter, trotz der miserablen Wetterverhältnisse 2014 im Bordelais, besonders während der Erntezeit. Wie immer werden die Preise mit einer scheinbar ordentlichen, sogar guten Qualität des Jahrgangs begründet, in jedem Fall in werden die Preise trotz viel zu geringer Abschläge entschuldigt oder gar gerechtfertigt. Es gibt immer noch viele, die an diese Mär glauben, den Punkten und Höchstnoten Vertrauen schenken, für Weine zu Preisen, die sonst nirgendwo für soviel Mittelmaß verlangt werden können.</p>



<p>Grund genug für mich, für Freunde französischen Weins, weiter nach neuen oder bewährten Weinen bester Qualität mit adäquaten Preisen in anderen Anbaugebieten Frankreichs zu suchen. Im französischen Teil Katalaniens hatte die Suche schon vor Jahren Aussicht auf Erfolg. Château Les Pins (hat nichts mit dem sündhaft teuren Le Pin aus Bordeaux gemein), unter diesem Etikett werden die Cru-Weine von der Winzergenossenschaft DOM BRIAL in Baixas verkauft. Dom Brial ist eine der modernsten Kellereien des Roussillon und deren Weine aus der Cru-Linie Château Les Pins sind exzellente Beispiele für konstante Qualität und fairen Preis, der Rotwein ganz besonders und das seit Jahren.<br>Die typische Rebsortencuvée des Roussillon, Syrah, Mourvèdre und Grenache noir präsentiert sich im Prunkstück des Hauses Brial in den Jahren 2010 und 2011 wieder bestens.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Corison, Cathy Corison, Napa Valley, Kalifornien, USA 2010</title>
		<link>https://paula-bosch.de/corison-cathy-corison-napa-valley-kalifornien-usa-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paula Bosch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2015 13:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Degustationsnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://pb.weinkommunikatoren.de/?p=1227</guid>

					<description><![CDATA[Tiefschwarz in der Farbe, scheint der Jahrgang aromatisch fast zu explodieren; staubige Mineralität paart sich mit dunklen Gewürzen, saftigem Duft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="450" src="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Corison_Cabernet_Sauvignon.jpg" alt="Corison." class="wp-image-10913" srcset="https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Corison_Cabernet_Sauvignon.jpg 300w, https://paula-bosch.de/wp-content/uploads/2024/12/2010_Corison_Cabernet_Sauvignon-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Tiefschwarz in der Farbe, scheint der Jahrgang aromatisch fast zu explodieren; staubige Mineralität paart sich mit dunklen Gewürzen, saftigem Duft nach Cassis, würzig reifen Beerenaromen und intensivem Veilchenduft. Man kann es nicht anders beschreiben: Der Wein wirkt spektakulär im Glas, dicht gestrickt, unglaublich tiefgründig in den Aromen und eindrucksvoll strukturiert in samtiger Tannindichte, wie es nur großes Napa Valley kann. Dies ist einer der großen Weine des Jahrgangs im Napa Valley. Er wird Zeit brauchen, bis er sich harmonisch in Balance präsentiert, auch wenn er schon heute enormes Trinkvergnügen bietet, allerdings erst am zweiten Tag in der Karaffe.</p>



<p>Vorweg gesagt, Cathy Corisons Cabernet Sauvignon habe ich vor mehr als 20 Jahren kennen gelernt und war damals schon von der Finesse und gnadenlosen Eleganz der Weine begeistert. Viele Gäste des Restaurants, in dem ich damals arbeitete, waren zwar Fans kalifornischer Weine, waren aber nicht meiner Meinung, konnten so gar nicht verstehen, was ich denn an diesem dezenten Charakter mit feinstem Stoff so toll finden konnte. Meine mit Engelszungen vorgetragene begeisterte Erklärung wurde mit abfälligen Bemerkungen quittiert, belächelt, damals war schließlich Power angesagt. Ja, auch ich liebte diesen Stil des Cabernet Special Selection von Caymus Vinyards, «dem» Bordeaux unter den Kaliforniern, dem berühmte Weinjournalisten eine nahe Verwandtschaft zu Château Latour attestierten.</p>



<p>So kam es, dass die feinen Flaschen Corison liegen geblieben und die dicken Emmas längst ausgetrunken sind. Eine 20 Jahre alte Flasche von Cathy habe ich Ende letzten Jahres geöffnet und war keineswegs überrascht, wie jung und frisch «die Cathy» doch geblieben ist. So wie ihre Schöpferin, die mit der 2011er Ernte ihren 25. Jahrgang auf ihrem nur 4 Hektar kleinen Weingut geerntet hat. Sie ist zu Recht sehr stolz auf ihren feinen Cabernet, denn an dessen Feinschliff kommt so schnell keiner ran. Und das Schönste dabei ist – langsam merken es auch die Fans der dicken Emma Cabs –, dass sie mit ihrer Vorliebe für die Wuchtbrummen doch nicht ganz auf dem richtigen Dampfer waren. Diesen Weinen ist oft längst die Puste ausgegangen, nur noch müde schaffen sie den langen Weg von der Flasche ins Glas und dann über den Gaumen in den Schlund. Manch eine strengt ihren Genießer über alle Maßen an.</p>



<p>Ich sichere mir gerne ein paar frische Flaschen vom aktuellen Jahrgang 2010, der zwar zu den konzentriertesten in der Kollektion der Corison Winery gehört, aber das kann mir ja nur recht sein, denn damit überrasche ich dann meine Freunde wieder in ein paar Jahren.</p>



<p>Bordeaux? werden sie dann fragen, ich werde grinsend den Preis erwähnen, dann ist allen zunächst klar, dass es dafür schon jahrelang keinen Bordeaux in dieser Klasse mehr gegeben hat. Und nur wer aufgepasst hat, mich kennt, weiß ganz schnell, wohin die Reise geht.</p>



<p>Tiefschwarz in der Farbe, scheint der Jahrgang aromatisch fast zu explodieren; staubige Mineralität paart sich mit dunklen Gewürzen, saftigem Duft nach Cassis, würzig reifen Beerenaromen und intensivem Veilchenduft. Man kann es nicht anders beschreiben: Der Wein wirkt spektakulär im Glas, dicht gestrickt, unglaublich tiefgründig in den Aromen und eindrucksvoll strukturiert in samtiger Tannindichte, wie es nur großes Napa Valley kann. Dies ist einer der großen Weine des Jahrgangs im Napa Valley. Er wird Zeit brauchen, bis er sich harmonisch in Balance präsentiert, auch wenn er schon heute enormes Trinkvergnügen bietet, allerdings erst am zweiten Tag in der Karaffe.</p>



<p>So schreibt Martin Kössler von der Weinhalle in Nürnberg über den 2010er. Er hat mir vor 20 Jahren schon die ersten Corison Cabs geliefert und ist heute immer noch Importeur und, zu Recht wie ich meine, überzeugter Fan der Weine von einer großartigen Weinmacherin der leisen Art, nicht nur aus dem Napa Valley, sondern der USA.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
